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Kreuzfahrer auf dem Rhein schlägt leck Crew und Pas­sa­giere gerettet


Dramatisches Unglück auf dem Rhein: Am frühen Dienstagmorgen berührt ein Passagierschiff bei Karlsruhe eine Buhne des Flusses und schlägt leck. Wasser dringt ein.

Ein Kreuzfahrtschiff mit fast 160 Menschen an Bord ist auf dem Rhein auf Grund gelaufen und leckgeschlagen. Wie die Wasserschutzpolizei in Karlsruhe mitteilte, hatte das Schiff Dienstag früh eine Buhne am Rheinkilometer 393 bei Elchesheim-Illingen (Baden-Württemberg) gestreift. Das Schiff drohte zu sinken, doch Passagiere und Besatzung konnten sich an Land retten.

Eigene Pumpen beförderten das eindringende Wasser über Bord. So schaffte es das Schiff noch selbstständig in den sechs Kilometer entfernen Karlsruher Hafen, wo es gegen 5 Uhr morgens festmachte. Die Feuerwehr versucht nun, das evakuierte Schiff mit sechs weiteren Pumpen am Sinken zu hindern.

"Wir müssen zunächst einmal das Leck lokalisieren, dann können wir versuchen, es provisorisch abzudichten", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa. Taucher sollen nun Erkenntnisse über Größe und Position des Lecks liefern. Sie begannen am Morgen ihre Arbeit, wie die Wasserschutzpolizei weiter mitteilte.

Die 114 Passagiere des Fahrtgast-Kabinenschiffs und seine 43 Besatzungsmitglieder wurden im Hafen auf das Fahrgastschiff MS Karlsruhe gebracht, das ebenfalls dort liegt. Verletzt wurde niemand. Ursprünglich sollte die Fahrt von Basel nach Köln gehen. Wie lange die Bergungsarbeiten dauern, war zunächst noch unklar.

DPA DPA

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