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Rede vor Europarat "Sind in großer Sorge über Nawalny": Kanzlerin Merkel will Einfluss auf Russland verstärken

Sehen Sie im Video: Kanzlerin Merkel: "Gerade in diesen Tagen sind wir in großer Sorge über Alexej Nawalny".




O-Ton Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin: "Und gerade in diesen Tagen sind wir in großer Sorge über Alexij Nawalny. Und die deutsche Regierung mit anderen zusammen setzt sich auch dafür ein, dass er die geeignete medizinische Betreuung bekommt. Und wir machen uns hier sehr große Sorgen und versuchen, unseren Einfluss auch deutlich zu machen. Insgesamt haben wir mit Russland sehr viele Konflikte, die leider unser Verhältnis natürlich auch schwierig machen. Ich bin trotzdem immer jemand, der sagt, wir müssen miteinander reden. Deutschland und Frankreich haben im Fall der Ukraine und der Krim-Annexion durch das Minsk-Format einen dauerhaften Mechanismus geschaffen, wo wir die Ukraine in ihren Belangen unterstützen. Und gerade auch in letzter Zeit haben Präsident Macron und ich wieder mit Herrn Putin und auch Herrn Selenski gesprochen. Denn die Lage ist besorgniserregend angespannt, gerade auch durch die Konzentration von Truppen seitens Russlands an der ukrainischen Grenze."
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Bundeskanzlerin Angela Merkel macht sich große Sorgen um den inhaftierten Kreml-Kritiker Alexej Nawalny. Zudem sei die Lage an der Grenze zwischen Russland und der Ukraine besorgniserregend, sagte Merkel vor dem Europarat.

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