HOME

Tierquälerei in Köln: Mit Kleber übergossen: Tierheim kämpft ums Überleben dieses Kätzchens

In Köln hatten die Mitarbeiter eines Tierheimes kein ruhiges Wochenende: Sie versuchten mit allen Mitteln, das Leben einer kleinen Katze zu retten. Ein Tierquäler hatte das Kätzchen mit flüssigem Kleber übergossen.

Kätzchen mit nassem Fell und Halskrause liegt in einem flauschigen Handtuch

Erschöpft, aber in guten Händen: Die kleine Katze wird in einem Kölner Tierheim gepflegt.

Wer tut so etwas bloß? Diese Frage musste in zunächst zurückstehen. Denn erst geht es darum, ein Kätzchen zu retten, das jemand mit flüssigem Klebstoff übergossen hat. Aktuell kämpfen die Mitarbeiter des Kölner Tierheims Zollstock um das Überleben der kleinen Katze.

Wie das Tierheim auf seiner Facebook-Seite berichtet, wurde am Samstag ein etwa vier Wochen altes Kätzchen gebracht, das in einem schlimmen Zustand war. Demnach war das komplette Fell der Katze stark verklebt. Ein Tierquäler muss das Kätzchen mit flüssigem Kleber übergossen haben - sogar die Pfoten waren zusätzlich noch am Gesicht des Tieres festgeklebt worden.

Unklar, ob die kleine Katze überleben wird

"Wir sind erschüttert. Wer tut einem Tier sowas an?", schrieben die Mitarbeiter in einer Mitteilung auf Facebook. Zusätzlich veröffentlichte das Tierheim mehrere Fotos von der leidenden Katze.

"Unfassbar, was das Baby durchgemacht haben muss. Unser Tierarzt musste eine Narkose einleiten, um wenigstens die Pfötchen lösen zu können. Der Kleber ist nicht aus dem Fell zu kriegen. Der Versuch, das Fell zu scheren, ist leider fehlgeschlagen, da alles mit der Haut verklebt ist. Wir wissen nicht, ob die arme Maus das überleben wird. Bitte drückt die Daumen."

Unzählige Tipps von Tierfreunden

Auf ihren Post hin bekamen die Mitarbeiter schnell unzählige Tipps von Tierfreunden in den sozialen Netzwerken. Das könnte dem Kätzchen vielleicht das Leben retten. Mit Babyshampoo, viel warmem Öl und Öltüchern konnten die Tierpfleger einigen   aus dem Fell lösen.

In einem zweiten Post bedankten sich die Mitarbeiter des Kölner Tierheims für die vielen Tipps. "Danke für alle Ratschläge und Euer Mitgefühl", heißt es in der neuen Mitteilung. Eine Kollegin nehme das Tier jetzt in ihre Obhut und kümmere sich zu Hause darum. Ob die kleine Katze den Angriff überlebt, ist noch immer ungewiss.

jen