Moskau Kampfjets kollidieren bei Übung für Flugshow


Bei einem Übungsflug für eine Flugshow sind am Sonntag zwei russische Kampfflugzeuge in der Luft kollidiert und abgestürzt. Trümmer fielen auf Häuser in der Nähe, einer der Piloten wurde getötet.

Die beiden verunglückten Maschinen vom Typ Suchoi Su-27 gehörten zur Kunstflugstaffel der russischen Luftwaffe, den international bekannten "Russkije Witjasi" ("Russische Recken"). Sie sollte auf der MAKS-2009 fliegen, der wichtigsten und größten Show der russischen Luftfahrtindustrie, die am Dienstag eröffnet wird.

Luftwaffensprecher Oberstleutnant Wladimir Drik sagte, die Flugzeuge seien in der Nähe des östlich von Moskau gelegenen Flugplatzes Schukowo kollidiert. Zwei Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten. Ein drittes Besatzungsmitglied sei jedoch beim Aufschlag getötet worden. Es soll sich um den Kommandanten der Staffel handeln.

Trümmer des einen gut 20 Tonnen schweren Jets stürzten auf ein Haus und setzten es in Brand. Durch das Feuer seien mindestens fünf Menschen verletzt worden, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. Möglicherweise habe es in dem Haus noch bis zu vier weitere Verletzte gegeben. Die zweite Maschine stürzte in einem unbewohnten Gebiet ab. Die Luftfahrt-Ausstellung finde trotz des bedauerlichen Unfalls wie geplant statt, sagte ein Sprecher der Organisatoren.

DPA/AP AP DPA

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