HOME

Chiara Hoenhorst: Bei Amokfahrt von Münster schwer verletzt - Volleyballerin erwacht aus Koma

Die Profi-Volleyballerin Chiara Hoenhorst, die bei der Amokfahrt in Münster schwer am Kopf verletzt worden war, ist aus dem künstlichen Koma erwacht. Auch anderen Schwerverletzten geht es mittlerweile besser.

Chiara Hoenhorst trägt beim USC Münster die Nummer 15

Chiara Hoenhorst trägt beim USC Münster die Nummer 15 und gilt als großes Talent

Picture Alliance

Hoffnungsvolle Nachrichten aus Münster: Die Bundesliga-Volleyballspielerin Chiara Hoenhorst, die bei der Amokfahrt in Münster am vergangenen Samstag schwer am Kopf verletzt worden war, ist aus dem künstlichen Koma erwacht. Ihr Verein, der USC Münster, teilte auf seiner Facebookseite mit: "Sehr erleichtert können wir heute in Abstimmung mit der Familie unserer Spielerin Chiara Hoenhorst erste positive Signale aus dem Krankenhaus weiterleiten: Nach den Angaben der behandelnden Ärzte im Uniklinikum Münster befindet sich Chiara auf dem Wege der Besserung."

Etwas genauere Angaben machte der Präsident des Klubs, Jörg Adler: "Sie ist voll ansprechbar. Es besteht die Hoffnung, dass ihre Kopfverletzung völlig heilt“, sagte er der "Bild"-Zeitung.

Verein in Münster bedankt sich für Anteilnahme

Der Verein bedankte sich auf Facebook für die Anteilnahme und die vielen Nachrichten und Zuschriften. "Unsere Wünsche, Hoffnungen und Gedanken sind weiterhin bei allen von der Amokfahrt betroffenen Personen und ihren Angehörigen."

Auch bei drei weiteren Schwerverletzten habe sich der Zustand gebessert, berichtet die "Bild". Bei einem Opfer bestehe weiter Lebensgefahr.

Zwei Tote bei der Amokfahrt

Chiara Hoenhorst trägt im Bundesligateam des USC die Nummer 15. Auf der Position Annahme/Außenangriff spielte die 1,88 Meter große Sportlerin zwei Jahre lang in der zweiten Mannschaft, ehe sie vor dieser Saison ins Bundesligateam aufrückte. Im Sommer 2017 unterschrieb die 21-jährige Studentin ihren ersten Profivertrag. Sie gilt als großes Talent und als große Hoffnung des Klubs. 

Am Samstag war ein 48-jähriger Mann mit einem VW-Bus in die voll besetzte Außenterasse eines Lokals in der Altstadt von Münster gerast und hatte zwei Menschen getötet. Der Täter erschoss sich danach selbst. Insgesamt hatte es über 20 Verletzte gegeben, sechs davon schwer.

tis/wue
Themen in diesem Artikel