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Nachrichten aus Deutschland: Mann flieht nach Unfall in Häftlingskleidung

Lindlar: Mann flieht in Häftlingskleidung von Unfallstelle +++ Oldenburg: 19-Jähriger attackiert Jugendliche mit Pfefferspray +++ Recklinghausen: Träumender Radfahrer beinahe von Lkw überfahren +++ Nachrichten aus Deutschland.

Blaulicht auf einem Auto der Polizei Schleswig-Holstein zu einer Polizeimeldung aus Kiel

Schwieriger Einsatz für die Polizei in Oldenburg: Die Beamten mussten einen hochaggressiven 19-Jährigen festnehmen (Symbolbild)

DPA

Lindlar: Mann flieht in Häftlingsdress von Unfallstelle

Betrunken und als Häftling verkleidet hat ein 29-Jähriger in Nordrhein-Westfalen nach einer Karnevalssitzung einen Unfall verursacht und Fahrerflucht begangen. Beim rückwärts Ausparken habe der Mann das Auto einer 57-Jährigen "heftig" gerammt, sei kurz ausgestiegen und habe vorgegeben, sich um den Schaden kümmern zu wollen, teilte die Polizei mit. Als die Autofahrerin die Polizei rufen wollte, setzte sich der Mann demnach - stilecht - schnell wieder ins Auto und flüchtete. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung wurde der 29-Jährige gefasst. Er habe bei dem Unfall in Lindlar unter "erheblichem" Alkoholeinfluss gestanden, hieß es. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an und stellte den Führerschein sicher.


 Nachrichten von Samstag, den 26. Januar

Oldenburg: 19-Jähriger attackiert Jugendliche mit Pfefferspray - und dann die Polizei

Ein 19-Jähriger hat in der Nacht zu Sonnabend im Oldenburger Hauptbahnhof drei Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren mit Pfefferspray angegriffen. Zuvor habe der alkoholisierte und hochaggressive Mann gegen Mitternacht versucht, dem im Bahnhofsbereich befindlichen Trio mitgeführte Bierflaschen wegzunehmen, teilte die Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim mit. Nachdem die Männer sich dagegen gewehrt hätten, habe der 19-Jährige unvermittelt das Pfefferspray eingesetzt. Zwei der angegriffenen jungen Männer mussten demnach medizinisch versorgt werden.

Während der polizeilichen Maßnahmen habe der äußerst renitente Mann sofort gefesselt werden müssen, berichtete die Polizei weiter. Immer wieder habe er versucht, die Beamten anzuspucken und zu treten. Während einer durchgeführten Blutentnahme habe der 19-Jährige zudem versucht, die Beamten zu beißen und abermals zu bespucken und seine Schuhe in Richtung der Beamten geworfen. Zwei Streifen der Landespolizei mussten demnach die Bundespolizisten im Einsatz unterstützen. Gegen den 19-Jährigen seien strafrechtliche Ermittlungen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden.


 Nachrichten von Freitag, den 25. Januar

Recklinghausen: Träumender Radfahrer beinahe von Lkw überfahren

Er dachte an eine längst verflossene Liebe und bezahlte seine Träumerei fast mit dem Leben: In Recklinghausen (NRW) ist ein 53 Jahre alter Radfahrer beinahe von einem Lkw erfasst worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte der Mann eine rote Ampel missachtet. Der Lkw-Fahrer habe daraufhin eine Vollbremsung machen müssen, um den Radler nicht zu überfahren. Letztlich brachte er sein Fahrzeug weniger als einen Meter vor dem Radfahrer zum Stehen, schrieben die Beamten zu dem Vorfall, der sich bereits Mitte Januar ereignete.

Auf sein Verhalten angesprochen, erklärte der Radfahrer, dass er geträumt habe - von einer Frau, in die er vor 35 Jahren verliebt gewesen sei.

Parsberg: Autofahrer drängelt und schlägt dann zu

Auf der Autobahn 3 in der Oberpfalz hat ein 30-Jähriger einen anderen Autofahrer zum Halten gezwungen. Danach ging er auf den Mann los. Zunächst habe er nahe Parsberg versucht, per Lichthupe einen 59-Jährigen zum Spurwechsel zu bewegen, teilte die Autobahnpolizei am Freitag mit. Als ihm dies nicht schnell genug gelang, habe der 30-Jährige den Wagen rechts überholt und anschließend ausgebremst. Dann sei der Drängler ausgestiegen, habe "in Wild-West-Manier mit Fäusten und Füßen gegen die Fahrertür" geschlagen und den 59-Jährigen danach ins Gesicht geschlagen. Das Opfer wurde dabei leicht verletzt. Der 30-Jährige konnte zunächst fliehen, wurde aber später mithilfe seines Kennzeichens gefunden.

Brandenburg/Havel: Versandbote unterschlägt hunderte Pakete

Ein Versandbote in Brandenburg an der Havel ist festgenommen worden, weil er hunderte Pakete und Sendungen unterschlagen haben soll. Der 35-Jährige habe die Taten gestanden, teilte die Polizei mit. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zudem Drogen in größeren Mengen.    

Eine Zeugin meldete sich bei der Polizei, die in einem Nebenraum ihrer Wohnung mehr als hundert Pakete und Sendungen gefunden hatte. Nach ersten Ermittlungen der Polizei stellte sich heraus, dass dem Arbeitgeber des Paketboten Unregelmäßigkeiten aufgefallen waren und auch intern gegen den 35-Jährigen ermittelt wurde.    

Durch das Geständnis des Manns konnten weitere Lagerorte gefunden werden. Insgesamt wurden bei weiteren Durchsuchungen mehr als 900 Pakete beschlagnahmt. Erste Schätzungen gehen von einem Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro aus. Der 35-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Köln: Bundespolizisten prügeln sich mit Bahn-Sicherheitsdienst

Am Kölner Hauptbahnhof führte am Mittwochabend eine Unstimmigkeit zwischen Bundespolizisten und einem Mitarbeiter der DB-Sicherheit zu einer Schlägerei. Wie die Polizei berichtet, wurden die Beamten von Fahrkartenkontrolleuren der Bahn zu einer Personalienfeststellung auf einen Bahnsteig gerufen. Es hätte Probleme mit einem Reisenden ohne Fahrschein gegeben. Am Bahnsteig stand ein Sicherheitsdienstmitarbeiter. Er telefonierte laut Polizei und beachtete die Polizisten nicht. Einer Aufforderung, das Handy wegzulegen, wäre er nicht nachgekommen. "Als ein Bundespolizist dem 45-Jährigen versuchte das Handy wegzunehmen, eskalierte die Situation", schreiben die Beamten. Der Mann schrie und schubste die Polizisten. Die forderten Verstärkung an, überwältigten den DB-Mann und legten ihm Handschellen an. Nicht ohne Probleme: Mindestens einem Beamten schlug er mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser sich anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus begab. Bei dem Mann wurden noch zwei Messer gefunden. 

Wie der "Express" berichtet, war der Sicherheitsmann in der S-Bahn auf dem Weg zum Dienst von Kollegen in Uniform aber ohne Fahrschein angetroffen worden. Den bräuchte er für den Weg zu seiner Arbeit auch nicht, erfuhr das Blatt. Trotzdem riefen die Kontrolleure aus unbekannten Gründen zur Personalienfeststellung die Polizei. Nun sollen Videoaufnahmen zu einer weiteren Klärung beitragen.

Quelle: "Express"

Offenburg: Zwölfjähriger unternimmt Spritztour mit Auto seiner Mutter

Ein Zwölfjähriger ist mit einem Auto knapp 50 Kilometer unfallfrei durch Baden-Württemberg gefahren. Der Junge gab bei seiner Vernehmung an, dass er mit dem Auto Eindruck bei seinen Freunden habe schinden wollen, wie die Polizei in Offenburg am Freitag mitteilte. Demnach nutzte er eine Unaufmerksamkeit der Mutter aus, um an die Schlüssel des Familienvans zu gelangen.

Der Zwölfjährige wohnt in Söllingen und fuhr nach Hügelsheim, eine Strecke von rund 48 Kilometern, wie die Polizei angab. In Hügelsheim wurde der Junge von der Polizei angehalten. Dabei lenkte er das Auto unfallfrei an den rechten Fahrbahnrand. Wohin genau der Zwölfjährige fahren wollte, war unklar. 

Straußfurt: Betrunkener rammt Lkw und durchbricht Polizeisperre

Ein völlig betrunkener Mann hat die Polizei in Nordthüringen in Atem gehalten. Der 64-Jährige rammte zwischen Nordhausen und Sondershausen zunächst mehrere, offenbar mit Gasflaschen beladene, Lkw. Danach habe er die Fahrt in seinem beschädigten Kleintransporter fortgesetzt, heißt es im Polizeibericht. In Straußfurt durchbrach er demnach eine Polizeisperre. Als der Mann nur noch im Schritttempo unterwegs war, stoppten die Beamten seine Tour. Ein Atemalkoholtest habe 2,2 Promille ergeben. Der Sachschaden liegt nach Polizeiangaben bei mindestens 15.000 Euro.

Kassel: 16-Jährige überfallen und verletzt

Zwei Unbekannte haben eine 16-Jährige in Kassel auf der Straße überfallen und verletzt. Die Jugendliche erlitt bei dem Vorfall einen Nasenbeinbruch und kam ins Krankenhaus, wie die Polizei in der Nacht zu Freitag mitteilte. Nach Angaben der jungen Frau war sie am frühen Donnerstagabend im Stadtteil Oberzwehren unterwegs, als ihr die zwei Unbekannten entgegenkamen. Einer habe ihr unvermittelt ins Gesicht geschlagen und ihr das Handy aus der Hand gerissen, hieß es. Der andere habe ihre Umhängetasche geraubt. Anschließend flüchteten die beiden Männer.

Mirow: Mann flüchtet vor Verkehrskontrolle - Polizei schießt

Nachdem ein Mann mit seinem Wagen vor einer Polizeikontrolle geflüchtet ist, haben Beamte einen Autofahrer nahe Mirow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gestellt. Als er am Donnerstagabend auf einer Bundesstraße angehalten werden sollte, fuhr er davon, wie die Polizei in der Nacht zu Freitag mitteilte. Hinter Mirow konnte er etwa zehn Minuten später gestoppt werden. Der Fahrer versuchte zunächst, weiterhin zu fliehen und rammte dabei auch zwei Streifenwagen. Um eine erneute Flucht zu verhindern, schossen die Einsatzkräfte auf seine Reifen, wie die Polizei weiter mitteilte. Der Fahrer sowie zwei Mitfahrer wurden festgenommen. Wie sich herausstellte, war das Auto nicht zugelassen und mit Kennzeichen eines anderen Fahrzeugs versehen worden.

Berlin: Toter Obdachloser in Spaßbad entdeckt

Im ehemaligen "Berliner Luft- und Badeparadies" (Blub) in Berlin-Neukölln ist ein toter Obdachloser gefunden worden. Passanten haben den 51 Jahre alten Mann Donnerstagnacht kurz nach 23.00 Uhr auf dem Gelände des ehemaligen "Blub" in der Buschkurgallee entdeckt, teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach hatte der Mann keinen festen Wohnsitz. Es gebe zudem keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Zunächst hatte die "B.Z." berichtet. Zur Todesursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Nur eine Obduktion könne nähere Erkenntnisse liefern.

Dortmund: Unbekannte klauen Auto und fahren es zu Schrott

Unbekannte haben in Dortmund ein Auto gestohlen und nach nur wenigen Metern einen Unfall gebaut. Die Täter waren am Mittwochabend in die Umkleidekabine eines Sportplatzes eingebrochen, während eine Fußballmannschaft trainierte, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Neben Geldbörsen und Mobiltelefonen entwendeten sie auch Autoschlüssel und durchsuchten Fahrzeuge.

Eines davon wollten sie stehlen, kamen jedoch nicht weit: Die "augenscheinlich sehr unerfahrenen Autofahrer" so die Polizei, fuhren nur rund 750 Meter vom Parkplatz entfernt gegen ein Garagentor und flüchteten. Bereits am Montag zuvor waren während des Trainings unbekannte Täter in die gleiche Kabine eingebrochen und hatten Portemonnaies gestohlen.


 Nachrichten von Donnerstag, den 24. Januar

Borken: Schlüsseldienst-Betrüger zockt 2.008,48 Euro ab

Ein vermeintlicher Schlüsseldienst hat ein Ehepaar in Borken (Nordrhein-Westfalen) um mehr als 2000 Euro erleichtert. Den Eheleuten war der Schlüssel im Schloss abgebrochen. Sie informierten einen Schlüsseldienst, den sie im Internet ausfindig gemacht hatten. Der Mann erschien und taxierte die Kosten für das Aufbohren und ersetzen zunächst mit 1400 Euro. Zudem soll er dem 66-jährigen Mann vorgeschlagen haben, die Rechnung über die Hausratversicherung abwickeln zu wollen. Die Eheleute willigten ein. Nach einer halben Stunde war das neue Schloss montiert. Auf den Kostenvoranschlag legte der mutmaßliche Betrüger noch einmal mehr als 600 Euro drauf. Die fälligen 2.008,48 ließ er sich in bar bezahlen. Nach Angaben der Polizei war der Mann ca. 30 Jahre alt, schlank, 1,80 Meter groß und sprach akzentfrei deutsch.

Duisburg: Mann fährt bei Tempo 200 auf Zugkupplung mit

Als er bemerkte, dass die Türen seines Zuges schließen, ist ein 33-jähriger Mann am Duisburger Hauptbahnhof kurzerhand auf die Kupplung eines Eurocity geklettert. Dieser fuhr los und raste mit Tempo 200 in Richtung Essen. Mitreisende, die die Hilferufe des Mannes hörten, zogen die Notbremse und retteten ihm damit wohl das Leben. Der Zug kam auf freier Strecke zum Stehen und der 33-Jährige konnte aus seiner misslichen Lage befreit werden. Wie die Bundespolizei in Dortmund mitteilte, war der Mann aus Ibbenbüren angetrunken. Ohne die couragierte Hilfe der anderen Fahrgäste "wäre es mutmaßlich seine letzte Zugfahrt gewesen", heißt es im Polizeibericht weiter. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

Bückeburg: 14-Jähriger baut betrunken Autounfall und fährt weiter

Ein 14-Jähriger hat in Bückeburg (Niedersachsen) betrunken einen Autounfall verursacht. Der Junge klaute am Mittwoch die Autoschlüssel seiner Eltern, um mit zwei gleichaltrigen Freunden "eine kleine Runde zu drehen", wie er der Polizei gegenüber sagte. Auf einem Supermarktparkplatz rammte er nach Polizeiangaben die Unterstände der Einkaufswagen und beschädigte einen Briefkasten. Das vordere Kennzeichen des Autos fiel ab und blieb am Unfallort liegen.

Die drei Jungen setzten ihre Fahrt über Bad Nenndorf in die Region Hannover fort. Der 14-jährige Fahrer kam bei einem Alkoholtest auf einen Wert von 1,31 Promille. Die Polizei hat gegen den Jungen ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Verkehrsunfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Über die Rolle der beiden ebenfalls 14-jährigen Mitfahrer und die Höhe des entstandenen Schadens konnte die Polizei zunächst nichts sagen.

Neustrelitz: Einbrecher stehlen rund 200 Reifen

Fahrzeugreifen im Wert von etwa 50.000 Euro haben Unbekannte in Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) gestohlen. Betroffen sei ein Reifenhandel unweit der Bundesstraße 96 im Stadtteil Alt-Strelitz, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Täter drangen in der Nacht zu Donnerstag gewaltsam auf das Firmengelände ein und haben vermutlich einen Lastwagen zum Abtransport benutzt, wie es hieß. Insgesamt wurden rund 200 Reifen von Pkw und Lastwagen entwendet, die satzweise zum Teil sogar trocken im Lager im Betriebsgebäude lagen.

Berlin: Haftstrafe für Erzieherin nach Sex mit 13-Jährigem

Eine Berliner Erzieherin ist wegen Missbrauchs eines 13-jährigen Jungen zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. In drei Fällen sei es zu sexuellen Handlungen mit ihrem damaligen Schützling in einer Jugendhilfeeinrichtung gekommen, begründete das Amtsgericht Tiergarten am Mittwoch. Die 37-Jährige hatte zuvor weitgehend gestanden. Der Junge habe Sex mit ihr gewollt, sagte die Angeklagte. Sie habe ihm zwar mehrfach erklärt, dass das strafbar sei. "Trotzdem ist es dazu gekommen."

Die Frau arbeitete als Betreuerin für in Wohngruppen untergebrachte Kinder, als es in der Zeit zwischen März und Oktober 2017 während der Dienstzeiten zu Missbrauchstaten kam. Begonnen habe es mit einem Zungenkuss in einem Büro, gab die Mutter eines zwölfjährigen Sohnes im Prozess zu. Schließlich sei es auf Initiative des 13-Jährigen zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr gekommen. 

Der Verteidiger sagte, seine Mandantin habe in der problematischen Gruppe eine "Nähe durch Verständnis" aufbauen wollen. Der Anwalt plädierte auf einen sogenannten minderschweren Fall des Missbrauchs. Als die Vorwürfe bekannt wurden, sei die Angeklagte entlassen worden. 

Munderkingen: 35-Jähriger stirbt bei Reinigung eines Öltanks

Ein 35-jähriger Mann ist in Munderkingen (Baden-Württemberg) bei Reinigungsarbeiten in einem Öltank gestorben. Der Mann wollte den Tank am Vortag mit verschiedenen Chemikalien reinigen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Kurze Zeit später fand ein Angehöriger den Mann in dem Öltank. Rettungskräfte bargen den 35-Jährigen mit Atemschutz, konnten ihn jedoch nicht wiederbeleben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht.

Wuppertal: Zerbissener Zoo-Affe erregt Mitleid und Empörung

Das Leiden des von Artgenossen attackierten Bonobo-Affen Bili im Wuppertaler Zoo sorgt für Mitleid und Empörung. Bili war im November vergangenen Jahres aus Frankfurt nach Wuppertal gekommen und sollte dort für Nachwuchs sorgen. Der zehnjährige Menschenaffe wird von seiner neuen Gruppe bislang aber nicht akzeptiert, sagte Zoo-Kurator Severin Dreßen am Mittwoch. "Das ist keine schöne Entwicklung, aber etwas ganz Normales. Es kann in diesen Gruppen sehr ruppig zugehen."

Nachrichten aus Deutschland

Bonobo-Affe "Bili" mit zerbissenem Ohr

Picture Alliance

Fotos zeigen Bili blutend mit Bisswunden, ein Teil seines Ohres fehlt. "Das ist nicht schön anzusehen. Keinem gefällt das", sagte Dreßen. Das Auftreten von Aggressionen und Verletzungen sei bei einzelnen Bonobo-Männchen, die in ein neues - von den Weibchen dominiertes Sozialgefüge treffen - aber erwartbares Verhalten.

Da Bili von seiner Mutter verstoßen worden war und diese ihm als Verbündete fehlt, sei seine Stellung besonders schwach. Noch sei unklar, ob Bili von der neuen Gruppe doch noch akzeptiert wird. 

München: Stau auf A8 nach Lkw-Unfall

Ein Lastwagen ist am Donnerstagmorgen auf der A8 bei München in die Mittelleitplanke gekracht. Die Autobahn wurde im morgendlichen Berufsverkehr zwischen Hofolding und dem Kreuz München Süd für eine halbe Stunde komplett gesperrt. Autofahrer mussten mit erheblichen Behinderungen rechnen. "Da ist ein Trümmerfeld auf der Fahrbahn", sagte ein Polizeisprecher. Ob der Fahrer oder andere Autofahrer verletzt wurden, war zunächst unklar. Die ersten Notrufe hätten einen umgestürzten Lkw gemeldet. Der Sattelschlepper war in Richtung München unterwegs.

Hannover: Frau von eigenem Auto erfasst und schwer verletzt

Das Auto einer 78 Jahre alten Frau ist in einer Garageneinfahrt in Hannover ins Rollen geraten und hat die Besitzerin erfasst. Die Frau sei dabei schwer am Bein verletzt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Seniorin wollte ihren Wagen im Keller eines Mehrfamilienhauses abstellen. Sie stieg aus und ging die etwa neun Meter lange Rampe zum Garagentor hinab. Da sie aber die Handbremse vergessen hatte, rollte ihr Auto los, traf sie und prallte gegen das Garagentor. Die Frau konnte sich selbst befreien und wurde in eine Klinik gebracht. Der Schaden wird auf 1500 Euro geschätzt.


 Nachrichten von Mittwoch, den 23. Januar

Gelsenkirchen: Berufsschüler sprengen Toillette in die Luft

Vier Schüler eines Berufskollegs sollen in Gelsenkirchen eine Schultoilette buchstäblich in Luft gejagt haben. Mit einem offenbar illegalen Böller zerstörten sie eine Kloschüssel. Herumfliegende Keramikteile beschädigten unter anderem eine Deckenlampe. Verletzt wurde einem Polizeibericht zufolge niemand, da sich zum Zeitpunkt der Detonation kein Schüler auf dem stillen Örtchen befunden habe. Den vier Schülern im Alter von 17 und 18 Jahren droht nun ein Verfahren wegen Sachbeschädigung und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz zu.

Frankfurt: Mann verhindert Abschiebung mit Nagelfeile

Ein Syrer hat am Flughafen Frankfurt seine Abschiebung verhindert. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, sollte der 33-Jährige gemeinsam mit seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern gemäß des Dubliner Übereinkommens nach Barcelona gebracht werden. Nachdem die Beamten die Familie an Bord gebracht hatten, zog der Mann im hinteren Bereich des Flugzeuges unvermittelt einen Gegenstand aus der Tasche, den die Polizisten zunächst für ein Messer hielten. Zwei Beamte zogen daraufhin ihre Schusswaffen, ein dritter Beamte redete beruhigend auf den Syrer ein, welcher lautstark für sich und seine Familie den Abbruch der Abschiebung forderte. Im Gespräch gelang es dem Beamten, den Mann aus dem Flugzeug und zum Ablegen des vermeintlichen Messers zu bewegen. Auf der hinteren Fluggasttreppe überwältigen sie ihn schließlich und fesselten ihn. Das vermeintliche Messer entpuppte sich da als Nagelpfeile. Die Bundespolizei brachte die Familie zurück zur Wache. Die Ermittlungen dauern noch an.

Görlitz: Rentner soll 600 Meter Schienen geklaut haben

Der Polizei im sächsischen Görlitz ist ein besonders dreister Rentner ins Netz gegangen. Der 73-Jährige soll gestohlene Eisenbahnschienen für insgesamt 16.000 Euro verkauft haben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, demontierte der Beschuldigte im Sommer vergangenen Jahres am Bahnhof Kodersdorf stillgelegte Bahngleise auf einer Länge von rund 600 Metern. Gesamtgewicht: etwa 90 Tonnen. Rund 80 Bundespolizisten durchsuchten die Wohn- und Lagerräume des Verdächtigen, seiner Lebensgefährtin und eines mutmaßlichen Mittäters. Sie fanden eine Schreckschusswaffe und eine fünfstellige Summe Bargeld. Dem Mann droht nun unter anderem ein Verfahren wegen besonders schweren  Diebstahls.

Emmedingen: Spaziergängerin findet Leiche

In Emmedingen (Baden-Württemberg) hat eine Spaziergängerin am Dienstagmorgen gegen 10.30 Uhr eine Leiche in einem Bach gefunden. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich ersten Erkenntnissen zufolge um einen 60-Jährigen ohne festen Wohnsitz, der sich schon längere Zeit im Raum Emmedingen aufhielt. Ein Fremdverschulden schließen die Ermittler aus. Unklar ist noch, ob ein Sturz zum Tod des Mannes geführt hat. Auch ein gesundheitliches Problem wäre denkbar.


 Nachrichten von Dienstag, den 22. Januar

Schweinfurt: Schlüsseldienst tritt Tür ein

Statt eine Wohnungstür mit seinem Spezialwerkzeug zu öffnen, hat ein angeblicher Schlüsseldienst-Mitarbeiter in Bayern sie kurzerhand eingetreten. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der 68-jährige Bewohner in Schweinfurt ausgesperrt und anschließend über eine Nummer, die er im Internet gefunden hatte, eine Vermittlung für Schlüsseldienste angerufen. Der verblüffte Kunde weigerte sich am Samstag, die Rechnung in Höhe von etwa 150 Euro zu zahlen. Daraufhin verließ der rabiate Dienstleister das Haus. 

Wieso er die Tür eintrat, obwohl er Werkzeug dabei hatte, war nicht bekannt. Auch ob es sich bei ihm tatsächlich um einen professionellen Schlüsseldienst-Mitarbeiter handelt oder um einen Betrüger, konnte die Polizei nicht sagen. "Bei Schlüsseldiensten haben wir in letzter Zeit oft mit überhöhten Rechnungen zu tun, aber die Tür einzutreten, das ist das erste Mal", sagte Polizeisprecher Philipp Hümmer.

Oldenburg: Rentner will einparken und rast in Bankgebäude

In Oldenburg hat ein Rentner einen Unfall verursacht. Wie die Polizei mitteilte, wollte der 75-Jährige seinen Wagen auf dem Parkplatz vor einer Bankfiliale parken. Beim Vorwärtseinparken beschleunigte das Automatikfahrzeug so sehr, dass es die Fensterfront zum Büroraum der Bank durchbrach. Es durchquerte den Raum, durchbrach eine Wand zum Nachbarbüro und kam dann zum Stehen. Die Büroräume waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht besetzt. Der Senior und dessen Hund, der ebenfalls im Auto saß, kamen mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr musste den Mercedes mit Hilfe einer Seilwinde aus dem Gebäude ziehen, um die beiden aus dem Wagen zu befreien. Ob ein Bedienfehler oder ein gesundheitliches Problem unfallursächlich war, muss noch ermittelt werden.

Minden: Schülerin wird attackiert und gerät unter Bus

Eine 17-Jährige ist in Minden von einem jungen Mann attackiert worden und unter einen Linienbus geraten. Wie die Polizei berichtete, stand die Schülerin am Samstagabend gegen 21 Uhr mit einer Freundin am ZOB als sie von einem 22-Jährigen wiederholt bedrängt wurde. Die beiden Mädchen wollten sich in einen gerade anfahrenden Bus flüchten, als der Angreifer die 17-Jährige noch im Eingangsbereich an den Haaren packte und zurück auf die Fahrbahn zerrte. Dabei geriet die Schülerin unter den rollenden Bus und zog sich schwere Beinverletzungen zu. Während sich Zeugen um die Verletzte kümmerten, lief der Busfahrer dem 22-Jährigen hinterher. Als er zur Beweissicherung ein Foto machen wollte, wurde er von dem 21-jährigen Begleiter des Mannes geohrfeigt. Polizisten nahmen beide Männer, die stark alkoholisiert waren, in Tatortnähe fest. Während der 21-Jährige nach einer Nacht in der Ausnüchterungszelle die Wache wieder verlassen durfte, wurde gegen den 22-Jährigen Haftbefehl erlassen. Das Motiv des Mannes ist unklar. In einer Pressemitteilung heißt es: "Seine Angaben in der polizeilichen Vernehmung trugen nicht zur Aufhellung des Motives für die Attacke bei". 

Köln: Seniorin stirbt nach Schmerzmittel-Injektion

Die Polizei in Köln ermittelt gegen eine Pflegerin wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Die 52-Jährige soll einer schwer kranken 87-Jährigen eine zu hohe Dosis eines ärztlich verordneten Schmerzmittels gespritzt haben. Laut Polizei verabreichte sie die Medizin kurz nach Mitternacht am Sonntag. Am Montag gegen 17.30 Uhr fand man die Seniorin leblos in ihrem Bett. Eine Ärztin konnte nur noch ihren Tod feststellen. Wie die "Kölnische Rundschau" berichtet, soll ein chemisch-toxilogischen Gutachten klären, welches Schmerzmittel der Frau verabreicht wurde. 

A6 bei Ramstein: Polizei stoppt betrunkene Mutter

Auf der Autobahn 6 bei Ramstein (Rheinland-Pfalz) haben Beamte der Polizeiautobahnstation ein unbeleuchtetes Fahrzeug angehalten. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei der 32-jährigen Fahrerin. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,83 Promille. Auf dem Rücksitz saßen die beiden ein und vier Jahre alten Kinder ohne Kindersitz. Die Frau musste mit auf die Wache kommen, wo ihr der Führerschein entzogen wurde. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.


 Nachrichten von Montag, den 21. Januar

Braunschweig: Busfahrer nach Hupen ins Gesicht geschlagen

Mehrfach hat ein 32-jähriger Mann wutentbrannt einem Busfahrer in der Braunschweiger Innenstadt vor den Augen der Passagiere ins Gesicht geschlagen und ihn verletzt. Der Fahrer hatte zuvor gehupt, als der Mann vor dem anfahrenden Bus die Straße queren wollte. Daraufhin trat der Fußgänger nach Polizeiangaben vom Montag dreimal kräftig gegen die Bustür, die sich öffnete. Nach einem Wortgefecht schlug er dem Fahrer wiederholt mit der Faust ins Gesicht. Der 38-jährige wurde dabei am Samstag verletzt. Nach kurzer Flucht konnte der Fußgänger gefasst werden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

Köln: Pflegerin soll Patientin tödliche Überdosis gegeben haben

Eine Pflegerin soll einer schwerkranken Rentnerin eine zu hohe Dosis Schmerzmittel gegeben und damit möglicherweise ihren Tod verursacht haben. Jetzt ermittelt die Mordkommission wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Die 87-Jährige war am Sonntag in einem Seniorenwohnheim in der Kölner Innenstadt gestorben. Nach derzeitigem Sachstand habe die 52 Jahre alte Pflegerin der Frau kurz nach Mitternacht eine zu hohe Dosis eines ärztlich verordneten Schmerzmittels injiziert. Altenpfleger hätten die behandelnde Ärztin verständigt, doch diese habe nur noch den Tod feststellen können. Das Obduktionsergebnis steht noch aus. Der Polizeisprecher sagte, es könne auch noch immer sein, dass die Pflegerin unschuldig sei.

Celle: Angetrunkene Autofahrerin will Verlust von Handtasche anzeigen

Weil sie angetrunken den Verlust ihrer Handtasche bei der Polizei anzeigen wollte, ist eine Frau aus dem niedersächsischen Celle mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Nach Angaben der Beamten war die 48-Jährige am Sonntag mit deutlicher "Fahne" auf dem Revier erschienen. Dabei behauptete sie aber, nicht selbst gefahren zu sein. Eine halbe Stunde später fiel die Frau allerdings der Besatzung eines Streifenwagens auf. Diese erkannte deren Wagen wieder, der kurz zuvor vor der Polizeiwache geparkt hatte. Die Fahrerin reagierte zunächst weder auf Anhaltesignale noch Blaulicht und Sirene. Als sie am Ende doch stoppte, erbrachte ein Alkoholtest 1,1 Promille. Auch stellte sich heraus, dass sie ihr Führerschein vor Jahren einzogen worden war.

Saal an der Donau: Spender legt anonym 160.000 Euro auf Altar

Auf dem Altar einer niederbayerischen Kirche hat ein unbekannter Spender 160.000 Euro für Hilfsprojekte in Afrika hinterlassen. Die Mesnerin (entspricht einer Küsterin, Anm. d. Red.) hatte das Geld in der Kirche in Saal an der Donau (Landkreis Kelheim) bereits im vergangenen Mai gefunden. Der Vorfall wurde aber erst jetzt bekannt. Das Bistum Regensburg bestätigte am Montag, dass die Summe nach der Prüfung durch die Bischöfliche Finanzkammer nun mehreren Projekten zugutekommen soll.

Nach einem Bericht der "Mittelbayerischen Zeitung" hatte die Mesnerin bei der Vorbereitung der Messe an Pfingstsonntag unter dem Altarkreuz den Umschlag mit lauter 500-Euro-Scheinen entdeckt. "Ich hab' das viele Geld gesehen und bin erschrocken", sagte die Frau dem Blatt. Sie sei dann mit dem Bargeld in die Sakristei gegangen, wo sich der Pfarrer auf den Gottesdienst vorbereitete. Auch er sei erst einmal sprachlos gewesen. Auf dem Umschlag hatte der Spender die Anweisung notiert, dass die Summe "für Afrika" gedacht sei. Nun erhalten mehrere kirchliche Initiativen für Projekte auf dem Kontinent größere Summen.

Berlin: Obdachloser liegt tot auf Bank

Im Volkspark Humboldthain hat eine Passantin am Sonntagmorgen die Leiche eines Mannes entdeckt. Bei dem auf einer Bank im Stadtteil Gesundbrunnen aufgefundenen 55-Jährigen soll es sich um einen Obdachlosen handeln, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Die Todesursache war zunächst unklar. Hinweise auf Fremdverschulden oder einen Suizid gebe nicht. Der Körper des Mannes soll nun obduziert werden. Zunächst hatte die "B.Z." darüber berichtet. Angaben der Zeitung zufolge könnte es sich um den ersten Kältetoten des Winters handeln.

Wölfersheim: Autofahrer prallt gegen Baum und stirbt

Ein 31 Jahre alter Autofahrer ist am Sonntagabend auf der B455 bei Wöltersheim (Hessen) von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und noch an der Unfallstelle gestorben. Vermutlich sei der Mann mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Der Autofahrer wurde bei dem Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert, jede Hilfe kam zu spät.

Beckum: Einbrecher entschuldigt sich bei Bewohner

Auch Einbrecher können höflich sein: Ein auf frischer Tat ertappter Eindringling hat sich im nordrhein-westfälischen Beckum beim Bewohner eines Einfamilienhauses entschuldigt - und ist dann durch die Haustür wieder verschwunden. Er sei zuvor am Sonntagabend gewaltsam durch ein Fenster in das Haus eingestiegen, teilte die Polizei mit. Dann traf er in den Räumen auf den Bewohner. Der unbekannte Täter ist der Beschreibung zufolge etwa 16 bis 20 Jahre alt und schlank.

Kirchheim unter Teck: Toter Patient nach Feuer in Krankenhaus entdeckt

Nach einem Brand in einem Krankenhaus im Landkreis Esslingen (Baden-Württemberg) ist die Leiche eines 69-jährigen Patienten entdeckt worden. Am Sonntagabend waren die Einsatzkräfte zu dem Feuer in einem Zimmer in der geschlossenen Abteilung gerufen worden, wie die Polizei mitteilte. Nachdem der Brand in dem Krankenhaus in Kirchheim unter Teck gelöscht war, wurde in einem Bett einer der beiden Zimmerbewohner tot aufgefunden. Unklar sei unter anderem, ob der Mann bereits vor dem Brand tot gewesen sei, sagte ein Polizeisprecher.

Der andere Bewohner war zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Zimmer und blieb unverletzt. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bayreuth: Lkw-Anhänger brennt aus - A9 Richtung München gesperrt

Die Autobahn A9 in Richtung München ist am frühen Montagmorgen bei Bayreuth wegen eines Lkw-Brandes zeitweise komplett gesperrt worden. Nach Angaben der Polizei war der Lastwagen in Richtung München unterwegs, als aus zunächst unbekannter Ursache ein Feuer an der hinteren Achse des Anhängers ausbrach. Der Fahrer konnte den Anhänger abkoppeln und fuhr noch einige Meter weiter, er blieb unverletzt. Der Anhänger brannte komplett aus. Für die Löscharbeiten wurde die Autobahn in Richtung München zeitweise gesperrt, danach sollte zunächst eine Fahrbahn freigegeben werden.

Windischeschenbach: Auto steht unbeleuchtet auf A93 - Mann stirbt

Bei einem Unfall auf der Autobahn 93 in der Oberpfalz (Bayern) ist ein 44-jähriger Autofahrer am Sonntagabend tödlich verletzt worden. Der unbeleuchtete Wagen des Mannes habe auf dem rechten Fahrstreifen gestanden und sei durch keinen Warnhinweis gesichert gewesen, teilte die Verkehrspolizei in der Nacht zu Montag mit.

Den stehenden Wagen bemerkten zwei weitere Autofahrer nach eigenen Angaben zu spät: Ein 27-Jähriger fuhr mit seinem Fahrzeug auf, es schleuderte daraufhin gegen das Auto einer 26-Jährigen. Ihr Auto streifte infolgedessen auch den stehenden Wagen. Der 44-Jährige starb, die beiden anderen Unfallbeteiligten kamen leicht verletzt ins Krankenhaus. Derzeit gehe man davon aus, dass der Mann wegen eines technischen Defekts auf der Fahrbahn gestanden habe, sagte eine Sprecherin. Die A93 war in Richtung Hof bis kurz vor Mitternacht gesperrt.

Baden-Baden: Pizzaofen fängt Feuer - vier Verletzte

Ein Pizzaofen ist in einer Gaststätte in Baden-Baden (Baden-Württemberg) in Brand geraten. Drei Mitarbeiter verletzten sich bei Löschversuchen leicht, wie die Polizei in Offenburg mitteilte. Auch ein Feuerwehrmann zog sich Verletzungen zu. Der gasbetriebene Ofen hatte am Sonntagnachmittag aus noch unbekannter Ursache Feuer gefangen. Der Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.

Quellen: Presseportal Polizei/"Kölnische Rundschau"

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 14. bis zum 20. Januar finden Sie hier: 

mod/jek/js/rös / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(