HOME

Nachrichten aus Deutschland: Mann bestellt Burger, den es noch gar nicht gibt und randaliert dann im McDonald's

Mönchengladbach: Bienenschwarm setzt Jugendliche fest +++ Wiehl: Balkontür fällt auf Kleinkind  +++ Hamburg: Mann rastet in Fast-Food-Restaurant aus +++ Moosburg: Autofahrer wendet in Rettungsgasse +++ Nachrichten aus Deutschland


Filiale von McDonald's

Ein Mann randalierte in einer Filiale von McDonald's (Symbolbild)

Picture Alliance

Mönchengladbach: Bienenschwarm setzt Jugendliche fest

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz musste am Samstagnachmittag die Feuerwehr Mönchengladbach ausrücken. Dort hielt ein Schwarm Honigbienen drei Jugendliche auf einem Reiterhof in Schach. Die Bienen hatten sich im Innenhofbereich an einer Türzarge zur Sattelkammer niedergelassen, wodurch den drei Teenagern der Weg nach draußen versperrt wurde, wie die Einsatzkräfte am Sonntag mitteilten. Als die Feuerwehr eintraf, warteten die Jugendlichen im hinteren Teil der Kammer. Eine Einsatzkraft drang zunächst vorsichtig zu den Eingeschlossenen vor, um sie zu beruhigen. Nach kurzer Zeit beruhigte sich auch der Bienenschwarm und konzentrierte sich im linken unteren Bereich der Tür. Daraufhin konnten die drei zusammen mit der Rettungskraft, vorsichtig den Raum verlassen und in Sicherheit gebracht.

Quelle: Feuerwehr Mönchengladbach

Wiehl: Balkontür fällt auf Kleinkind

Im nordrhein-westfälischen Wiehl ist am Freitagabend ein einjähriger Junge schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag berichtetet, wurde das Kind gegen 20 Uhr von einer umstürzenden Balkontüre getroffen. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte sich die Balkontüre aus ihrer Verankerung gelöst. Der Junge erlitt so schwere Verletzungen, dass er nach einer notärztlichen Behandlung vor Ort in eine Uni-Klinik geflogen werden musste. Angehörige wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

Hamburg: Mann rastet wegen fehlendem Burger aus

Wegen eines fehlenden Burgers und verlorenem Kleingeld ist ein 31 Jahre alter Mann am Samstagmorgen gegen kurz nach 8 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof ausgerastet und hat eine 26-Jährige mit dem Tod bedroht. Der Mann habe in einem Schnellrestaurant einen Burger bestellt, der zu dem Zeitpunkt noch nicht im Sortiment war, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dann habe er behauptet, eine Münze in dem Laden verloren zu haben. Als der Mann und die Angestellte das Geld nicht fanden, beleidigte der 31-Jährige die Frau und bedrohte sie mit dem Tod.

Als ein Sicherheitsdienstmitarbeiter ihn beruhigen wollte, nahm der Mann mehrere Päckchen mit Kaffeesahne, trank einige aus und warf weitere durch das Restaurant. Anschließend flüchtete der 31-Jährige, wurde von der Polizei aber erwischt, gefesselt und festgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab null Promille. "Wir können uns sein Verhalten nicht erklären", sagte ein Sprecher der Polizei. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Beleidigung, der Bedrohung und des Diebstahls ermittelt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Quelle: DPA

Moosburg: Autofahrer wendet in Rettungsgasse

Auf der A92 bei Moosburg in Oberbayern ist ein Autofahrer am Wochenende im Stau einfach umgedreht und durch die Rettungsgasse zurückgefahren. Dabei sei er beinahe mit einem Polizeiauto zusammengeprallt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Grund für das riskante Manöver: Der 58-Jährige habe am Samstag seinen Flug nicht verpassen wollen und darum versucht, die zurückliegende Anschlussstelle zu erreichen, um die Autobahn dort zu verlassen. Er habe "den Sinn der Rettungsgasse wohl nicht ganz verstanden", teilte die Polizei mit. Darum muss er nun mit einem Bußgeld von 700 Euro und einem Fahrverbot rechnen.

Quelle: DPA

Hillesheim: Rentner lässt Auto in Waschanlage stehen

Ein Rentner hat seinen Wagen in einer Waschanlage verkeilt - und dort stundenlang stehen lassen. "Auf den Mann werden erhebliche Folgekosten zukommen", teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 70-jährige fuhr am Samstagvormittag in Hillesheim bei Koblenz in die Waschanlage einer Tankstelle. Dabei verkeilte er das Fahrzeug so, dass er es nicht mehr herausbekam, ohne entweder die Anlage oder sein Auto zu beschädigen. 

Beides schien ihm wohl gleich unattraktiv - zumal der Mann es eilig hatte: Er wollte in der Nähe einen für ihn dringenden privaten Termin wahrnehmen, wie die Polizei berichtete. Kurzerhand bestellte er ein Taxi und ließ sein Auto vor den Augen der verdutzten Tankstellenmitarbeiter einfach stehen. Er ging wohl davon aus, dass sich unterdessen jemand des Problems annimmt. Daher schickte er den Taxifahrer mit dem Autoschlüssel zurück zur Tankstelle - der gab den Schlüssel dort ab. 

"Erst nach neun Stunden kommt der Fahrer zurück zu seinem Pkw, der immer noch verkeilt in der Waschanlage festhängt", heißt es im Polizeibericht. Die Anlage sei die ganze Zeit über komplett lahmgelegt gewesen. Erst versuchte der Senior noch, an der Waschanlage herumzuschrauben, um das Auto frei zu bekommen - schließlich rief er aber einen Abschleppwagen, der das Auto befreite.

Quelle: DPA

Bayern: Junggesellenabschiede lösen Polizeieinsatz aus

Zwei Junggesellenabschiede sind am Wochenende in Bayern ziemlich aus dem Ruder gelaufen. In Nordheim vor der Rhön alarmierte eine Autofahrerin die Polizei, weil sie einen maskierten und bewaffneten Mann zu einem Hauseingang laufen sah, wie das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg am Sonntag mitteilte. Die Beamten umstellten das Haus und fahndeten nach dem Besitzer. Irgendwann erreichte die Polizei ihn telefonisch und konnte Entwarnung geben: Es handelte sich nur um eine gespielte Entführung im Rahmen eines Junggesellenabschiedes. 

Ebenfalls am Samstag rief ein 27-Jähriger aus Amorbach völlig aufgelöst den Notruf - weil vermeintliche Einbrecher sein Haus verwüsteten. Auch hier waren es aber nur die Kumpels, die ihn erschrecken und zu seinem Junggesellenabschied abholen wollten.

Quelle: DPA

Bad Driburg: Auto fliegt gegen Hauswand

Im nordrheinischen Bad Driburg ist es am frühen Sonntagmorgen zu einem schweren Unfall gekommen. Wie die Polizei berichtete, wurden die Anwohner am Kreisverkehr in Neuenheerse durch einen lauten Knall gegen 3.30 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Ein junger Mann war mit seinem BMW von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Hauswand eines Wohnhauses geprallt, nachdem er teilweise über eine Verkehrsinsel gefahren war. Die Feuerwehr musste den 20-Jährigen aus dem Fahrzeug befreien, was nicht ganz einfach war, da das Auto senkrecht an der Hauswand angelehnt war. An dem Fahrzeug und dem Haus entstand erheblicher Sachschaden. Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben, da der Verdacht besteht, dass er unter Alkoholeinfluss unterwegs war. Er kam verletzt in ein Krankenhaus.

Quelle: Kreispolizeibehörde Höxter

Einsatzkurzinfo P klemmt Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Neuenheerse. Datum 16.06.2019 Uhrzeit...

Gepostet von Löschzug Bad Driburg/Feuerwehr Bad Driburg am Samstag, 15. Juni 2019

 Nachrichten von Samstag, den 15. Juni 

Usedom: Männliche Leiche an Strand aufgefunden

Auf Usedom ist am Samstag eine männliche Leiche am Strand angespült worden. Wie die Polizei berichtete, wurde die leblose Person, die vollständig bekleidet war, gegen 12.30 Uhr vom diensthabenden Wachleiter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft am Strand von Trassenheide aufgefunden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Da der Körper offenbar schon längere Zeit im Wasser lag, konnte der Tote bislang noch nicht identifiziert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Quelle: Polizei Neubrandenburg

Ludwigshafen: Radfahrer attackiert Autofahrer

Im pfälzischen Ludwigshafen ist es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer gekommen. Wie die Polizei am Samstag berichtete, ereignete sich der Vorfall bereits am Donnerstag. Dabei wurde ein Autofahrer während eines Überholvorgangs von einem Radfahrer beleidigt. Als der Wagen kurz danach verkehrsbedingt anhalten musste, hielt der Radfahrer neben ihm an und attackierte den Fahrer durch die geöffnete Seitenscheibe. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bis der Radfahrer schließlich flüchtete. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Körperverletzung und sucht nach Zeugen. 

Quelle: Polizei Rheinpfalz

Regensburg: Radlerin fällt betrunken in die Donau

In Regensburg ist eine junge Frau mit ihrem Fahrrad betrunken in die Donau gestürzt. Wie die "Passauer Neue Presse" berichtete, erlitt die Frau bei dem Sturz in der Nacht zu Samstag eine Platzwunde am Kopf, eine Gehirnerschütterung und diverse Prellungen. Zeugen beobachteten zuvor, wie die 22-Jährige in Schlangenlinien an der Kaimauer entlang radelte. Dann prallte sie mit dem Kopf gegen die Bordwand eines Schiffes. Sie konnte sich selbständig zwischen Schiff und Kaimauer auf einen Vorsprung retten. Dort kümmerten sich dann die alarmierten Rettungskräfte um sie und brachten sie in ein Krankenhaus. Ein Atemalkoholtest ergab bei der Frau einen Wert von zwei Promille. Sie erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Quelle: "Passauer Neue Presse"

Hamm: Paar streitet im Auto und rammt Trafostation

Im nordrhein-westfälischen Hamm hat ein 35-Jähriger einer Frau am Freitagabend während der Fahrt ins Lenkrad gegriffen und einen Unfall verursacht. Offenbar war der Mann betrunken. Wie die Polizei berichtete, hatte das Paar kurz vorher im Auto gestritten. Der Wagen fuhr daraufhin über einen Radweg, durchbrach einen Zaun und rammte den Mast einer Trafostation. Das Paar blieb bei dem Aufprall unverletzt. Aufgrund der Gefahr durch die Hochspannung konnte der Pkw bislang noch nicht geborgen werden, heißt es. Die Polizei sicherte den Bereich. Die Bergung soll voraussichtlich am Samstag in Zusammenarbeit mit dem Energiekonzern RWE erfolgen. Da die Trafostation dafür vom Netz genommen werden muss, werden Stromausfälle in Teilen des Hammer Stadtgebietes erwartet. 

Ein Auto hat in Hamm einen Trafomast gerammt

Das Auto konnte bislang noch nicht geborgen werden

Quelle: Polizei Hamm

Hamm: Familien prügeln aufeinander ein – sechs Verletzte

Wilde Schlägerei im nordrhein-westfälischen Hamm: Dort gingen am Freitagabend kurz vor 22 Uhr zwei Großfamilien aufeinander los. Wie die Polizei berichtete, ging es dabei um empfundene Ruhestörung. Bis zu 15 Angehörige zweier Familien schlugen und traten vor einem Mehrfamilienhaus aufeinander ein. Bierflaschen dienten als Schlagwerkzeuge oder Wurfgegenstände. Mindestens ein Beteiligter setzte Pfefferspray ein. Dabei erlitten zwei Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren leichte Verletzungen. Bei Eintreffen der Polizei sei die Schlägerei bereits beendet, die Stimmung jedoch nach wie vor aggressiv gewesen, heißt es. Inzwischen hatten sich rund 50 Personen auf einer Grünfläche eingefunden. Die Einsatzkräfte stellten sich dazwischen und konnten weitere Auseinandersetzungen verhindern. Ein 36-Jähriger musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Drei weitere Männer (23, 34 und 39 Jahre) wurden leicht verletzt, sie verblieben vor Ort. Die medizinische Versorgung der Kinder übernahm laut Polizei die Mutter. 

Quelle: Polizei Hamm

Grünstadt: Geburtstagsfeier einer 16-Jährigen eskaliert völlig - Polizei im Großeinsatz

Die Geburtstagsfeier einer Jugendlichen ist in Grünstadt in Rheinland-Pfalz völlig aus dem Ruder gelaufen. Wie die Polizei mitteilte, versammelten sich in der Nacht zum Samstag 300 bis 400 meist junge Leute vor dem Gemeinschaftshaus im Dorf. Viele seien betrunken gewesen und hätten aus vollem Hals gegrölt, hieß es. Die 16-Jährige und ihr Vater seien damit komplett überfordert gewesen.

Als die Polizei in Grünstadt - einem kleinen Ort am Pfälzerwald - anrückte und die Feier beendete, eskalierte die Situation. Aus der Menge flogen Steine auf die Polizei, die daraufhin mit Schlagstöcken vorging. Erst nach Stunden kehrte in Grünstadt wieder Ruhe ein, wie die Polizei weiter mitteilte.

Ein Beamter wurde durch einen Stein am Kopf verletzt. Neun Leute kamen in Gewahrsam. Das Geburtstagskind hatte zu seiner Feier vor allem Freunde und Bekannte eingeladen. Wie die Party dann derart ausufern konnte, war noch nicht klar.

Quelle: DPA

Berlin: Feuer in Eventlocation - drei Verletzte

Bei einem Großbrand in einem Berliner Club sind in der Nacht zum Samstag drei Menschen leicht verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, brannte die Eventlocation "Club der Visionäre" am Flutgraben im Südosten des Stadtteils Kreuzberg "fast vollständig aus". Die Feuerwehr war demnach mit 70 Einsatzkräften vor Ort. Ein Übergreifen des Feuers auf eine benachbarte Tankstelle habe verhindert werden können. Medienberichten zufolge wurden auch mehrere Druckgasflaschen rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Quelle: AFP

Berlin: Weltkriegsbombe am Alex entschärft

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist nahe dem Berliner Alexanderplatz erfolgreich entschärft worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Zünder in der Nacht zum Samstag gesprengt. Anschließend hoben die Behörden die Sperrungen rund um den Fundort auf. Verletzte oder Schäden habe es nicht gegeben.

Die 100 Kilo schwere Bombe war bei Bauarbeiten auf einem Grundstück neben dem Kaufhaus Alexa gefunden worden. Die Polizei zog einen Sperrkreis von 300 Metern. In diesem Gebiet leben rund 3000 Menschen, auch Geschäfte und ein Pflegeheim befinden sich in dem Areal.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Freitag, den 14. Juni

Düsseldorf: Pizzabote parkt ausgerechnet Polizeizufahrt zu

Den falschen Parkplatz hat sich ein Pizzabote in Düsseldorf ausgesucht: Der 33-Jährige blockierte mit seinem Auto am Donnerstag ausgerechnet die Zufahrt zum Gewahrsamsbereich einer Polizeiwache, wie die Ordnungshüter am Freitag mitteilten. Von den Beamten darauf angesprochen, verwies der Mann demnach darauf, dass er zum Pizza-Ausliefern nur fünf Minuten brauche.    

Dies brachte ihm prompt eine Kontrolle durch die Polizisten ein. Dabei bestätigte sich den Angaben zufolge der Verdacht, dass der Fahrer unter Einfluss von Kokain und Marihuana stand. "Somit endete die Schicht des 33-Jährigen an diesem Tage vorzeitig", hieß es im Polizeibericht. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Quelle: AFP

nachrichten deutschland - feuerwehr mönchengladbach

Einsatzkräfte der Feuerwehr Mönchengladbach kämpfen gegen die Flammen

DPA

Mönchengladbach: Passanten bespucken Privatautos von Feuerwehrleuten

Es war ein Einsatz, der an die körperlichen Grenzen ging: Rund 15 Stunden kämpften Einsatzkräfte der Feuerwehr Mönchengladbach (NRW) am vergangenen Mittwoch bei einem Großbrand gegen die Flammen. Letztlich konnten sie den Gebäudekomplex nicht mehr retten, er brannte völlig nieder. 

Nach dem Einsatz machten die Feuerwehrleute dann eine sehr unerfreuliche Entdeckung: "Leider mussten wir bei unserer Rückkehr ins Gerätehaus feststellen, dass mehrere Pkw unserer Kameraden bespuckt wurden", schreiben die Einsatzkräfte in einem auf Facebook veröffentlichten Posting. Offenbar hatten sich Passanten darüber aufgeregt, dass die Fahrzeuge auf dem Gehweg parkten. "Im Einsatzfall zählt jede Minute. Aufgrund der beengten Parksituation vor unserer Wache lässt es sich nicht verhindern, das Kameraden auf dem Bürgersteig parken", begründet die Feuerwehr das "wilde" Parken der eigenen Leute. Es sei für sie unverständlich, "dass Menschen unser Eigentum bespucken, wenn wir 15 Stunden für die Bürger unserer Stadt Schwerstarbeit verrichten", führen die Einsatzkräfte ihre Enttäuschung aus. Bei den Nutzern stößt dies auf großes Verständnis. Der Beitrag wurde (Stand: Freitag, 13.25 Uhr) mehr als 1500 Mal geteilt, darunter finden sich hunderte wohlwollender Kommentare.

+++ In eigener Sache +++ Liebe Mitbürger der Stadt Mönchengladbach, wie Sie vielleicht mitbekommen haben kam es am...

Gepostet von Freiwillige Feuerwehr Mönchengladbach - Einheit Neuwerk am Mittwoch, 12. Juni 2019

Es war indes nicht der einzige Zwischenfall. So hatten Polizeibeamte eine private Drohne bemerkt, die mitten im Einsatz über die Brandstelle flog. Diese sei von einem 42-Jährigen von einem Parkplatz aus per Smartphone gesteuert worden, teilte die Polizei mit. Dem Mann sei dies unverzüglich untersagt worden, ihn erwarte nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr, heißt es.

Quellen: Facebook /Polizei Mönchengladbach

Berlin: Fliegerbombe nahe dem Alexanderplatz entdeckt

In Berlin-Mitte ist eine hundert Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Zünder der Bombe sei intakt, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag.      Rund um den Fundort nahe dem Alexanderplatz sollte demnach ein Sperrkreis von 300 Metern eingerichtet werden. Am Nachmittag war noch unklar, wann die Bombe entschärft wird.

Quelle: AFP

Koblenz: Gericht kippt Burkini-Verbot für Schwimmbäder

Das rheinland-pfälzische Oberverwaltungsgericht hat ein Burkini-Verbot für städtische Schwimmbäder in Koblenz vorläufig gekippt. Das entsprechende Verbot in der Badeordnung verstoße gegen das verfassungsrechtliche Gleichbehandlungsgebot, entschied das Gericht nach Mitteilung vom Freitag in Koblenz in einem Eilverfahren. Damit dürfe die Klägerin ab sofort wieder im Burkini - einem Ganzkörper-Badeanzug - ins Wasser steigen.

Die Muslimin hatte erklärt, wegen einer Rückenkrankheit seien ihr ärztlich Schwimmbadbesuche angeraten worden, um ihre Schmerzen zu lindern. Wegen ihres Glaubens könne sie nur mit einem Burkini schwimmen.

Der Koblenzer Stadtrat hatte mit knapper Mehrheit beschlossen, dass Badegäste nur in Badehose, Badeanzug, Bikini oder Badeshorts schwimmen dürfen. Bei Burkinis sei die Kontrolle auf offene Wunden, Ausschläge und anstoßerregende Krankheiten unmöglich. Die neue Badeordnung war Anfang 2019 in Kraft getreten.

Quelle: DPA

Hamburg: Mann soll 36-Jährige in Gaststätte getötet haben

Nach einem Tötungsdelikt hat die Polizei Hamburg bereits am Mittwoch einen 37-jährigen Mann festgenommen. Dieser steht unter Verdacht, am frühen Dienstagmorgen gegen 3 Uhr eine 36-Jährige in einer Gaststätte im Stadtteil Neugraben-Fischbek getötet und deren Leiche anschließend weggeschafft zu haben.

Laut bisherigem Ermittlungsstand hielten sich der Mann und das spätere Opfer zur Tatzeit allein in der Lokalität auf, nachdem sie dort gemeinsam gefeiert hatten. Offenbar kam es jedoch zum Streit und einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Folge die Frau durch Gewalteinwirkung verstarb. Aus Angst vor Entdeckung habe der Mann den Leichnam der 36-Jährigen vom Tatort weggeschafft. Die Tote wurde demnach am frühen Donnerstagmorgen von Bereitschaftspolizisten in einem nahe gelegenen Gebüsch entdeckt und in die Rechtsmedizin gebracht.

Auf die Spur des Tatverdächtigen kamen die Ermittler durch Hinweise von Angestellten des Lokals, die zuvor Blutspuren entdeckt und die Polizei informiert hatten. Den 37-Jährigen nahmen Kriminalbeamte dann in Buxtehude vorläufig fest. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen sei er einem Haftrichter vorgeführt worden, schreiben die Beamten. 

nachrichten deutschland - tötungsdelikt neugraben

Im Zuge der Ermittlungen wurde das Lokal, wo sich die Tat vermutlich ereignete, von der Polizei versiegelt

DPA

Quelle: Polizei Hamburg

Mönchengladbach: Polizei nimmt islamistischen Gefährder fest

Ein islamistischer Gefährder ist am Donnerstagabend in Mönchengladbach festgenommen worden. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei am Donnerstagabend. Zuerst hatte "Spiegel online" berichtet. Nähere Angaben zu dem Mann machte die Polizei zunächst nicht und verwies auf die Staatsanwaltschaft. Nach Medienberichten waren bei ihm im April eine scharfe Waffe mit Schalldämpfer und Munition gefunden worden. Der Mann soll ein abgelehnter Asylbewerber sein, der aus der russischen Teilrepublik Tschetschenien kommt.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Donnerstag, den 13. Juni

Altötting: Autofahrer bedrängt zivile Streife und bremst sie aus

Weil es ihm offenbar nicht schnell genug voranging, hat ein 33-jähriger Autofahrer in Bayern ein vor ihm fahrendes Auto per Lichthupe und dichtes Auffahren bedrängt, ehe er es nach einem Überholvorgang gänzlich ausbremste. Dumm für den Autofahrer: Er hatte sich ausgerechnet ein zivile Streife der Polizei ausgesucht.

Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, war die Streife am Dienstagabend im Stadtgebiet von Altötting unterwegs, als sich der 33-Jährige von hinten näherte. In der Folge sei er dicht aufgefahren und habe dabei mittels Lichthupe gedrängelt. An einer abknickenden Vorfahrtstraße überholte er die Polizisten dann, setzte sich sogleich vor deren Fahrzeug und legte eine Vollbremsung hin. Laut Polizeiangaben konnten die Beamten eine Kollision nur knapp abwenden. 

Anschließend sei der Mann aus seinem Auto ausgestiegen und mit geballten Fäusten auf das Zivilfahrzeug zugelaufen. Erst als ihm die Beamten ihre Dienstausweise präsentierten, habe sich der 33-Jährige, der über keine Fahrerlaubnis verfügte, beruhigt. Viel helfen wird ihm das aber nicht. Demnach erwarten ihn Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung im Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem wurde das seiner Mutter gehörende Auto vorläufig sichergestellt.

Quelle: Polizei Bayern

Würzburg: Postraub nach 18 Jahren aufgeklärt

18 Jahre nach einem Überfall auf eine Würzburger Postfiliale mit einer Beute von etwa 120.000 D-Mark ist der Täter verurteilt worden. Der mittlerweile 53-Jährige war kurz vor der Verjährung über einen Handabdruck identifiziert worden. Er war inzwischen mehrerer ähnlicher Taten überführt worden. Die Richter am Landgericht Würzburg verurteilten den Mann am Donnerstag zu fünf Jahren und drei Monaten Haft, die mit einer Reststrafe aus einem anderen Raub zu sechseinhalb Jahren verrechnet werden.

Die Strafe bezieht sich auf schwere räuberische Erpressung und Freiheitsberaubung. Der Angeklagte hatte bei dem Überfall eine Postmitarbeiterin mit einem Messer bedroht und eingesperrt. Ihre Zeugenaussage machte dem Richter zufolge deutlich, dass sie noch heute unter dem Vorfall leidet. Der Angeklagte gab an, sich aufgrund mehrerer Herzstillstände in den vergangenen Jahren nicht mehr an die Tat erinnern zu können. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: DPA

Dötlingen: Autofahrer überfuhr Radfahrer aus Absicht

Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Auto- und einem Radfahrer in Dötlingen in Niedersachsen steht der Verdacht eines versuchten Mordes im Raum. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei soll der Autofahrer den Radfahrer mit Absicht überfahren haben. Er gab demnach an, "dass er ohne festen Wohnsitz und perspektivlos ist und durch die Tat eine Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt bewirken wollte."    

Wie die Beamten in Oldenburg und Delmenhorst mitteilten, wurde der 48-jährige Radfahrer bei dem Geschehen am Dienstag schwer verletzt. Der Unfallverursacher selbst erlitt leichtere Verletzungen und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die Auswertung der Spuren am Unfallort deutete dann darauf hin, dass es sich um eine gezielte Attacke gehandelt haben könnte. Der Autofahrer wurde festgenommen.    

Demnach lenkte er seinen Wagen auf einer Verbindungsstraße zwischen zwei Ortsteilen der ländlichen Gemeinde plötzlich nach links über die Gegenfahrbahn und erfasste dort den Radfahrer, der gerade auf dem Radweg neben der Straße unterwegs war. Nach einer Nacht im Krankenhaus wurde der aus Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen stammende Autofahrer am Mittwoch einer Haftrichterin vorgeführt.    

Diese erließ Haftbefehl wegen versuchten Mordes. In einer Vernehmung gestand der Verdächtige demnach die Tat und äußerte sich über sein mutmaßliches Motiv.

Quelle: AFP

Münster: Polizist tötet seine Mutter und dann sich selbst

Ein psychisch kranker Polizeibeamter hat in Bielefeld erst seine 81-jährige Mutter und dann sich selbst getötet. Die Leichen wurden am Dienstag in einer Wohnung in Bielefeld-Hillegossen entdeckt, wie die ermittelnde Polizei in Münster weiter mitteilte. Beide wiesen tödliche Schnittverletzungen auf.    

Den Ermittlern zufolge war der 43-jährige Sohn Polizist in Bielefeld. Aus Gründen der Neutralität wurde deshalb die Polizeibehörde Münster mit den Ermittlungen beauftragt.    

Die Spurensicherung am Tatort sowie die Ermittlungen im Umfeld der Toten und deren Obduktion ergaben, dass der 43-Jährige zunächst seine Mutter und anschließend sich selbst tödliche Schnittverletzungen zugefügt hatte. Das Motiv liegt nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft in der psychischen Erkrankung des 43-Jährigen.

Sie haben selbst suizidale Gedanken?

Zu jeder Lebenslage und rund um die Uhr bietet die Telefonseelsorge anonym und kostenlos ein offenes Ohr und Beratung unter Telefon: (0800) 1110111 und (0800) 1110222. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Quelle: AFP

Storkow: Autofahrer flieht vor Polizei und verletzt mehrere Menschen

Auf der Flucht vor der Polizei hat ein Autofahrer am Donnerstag in Brandenburg mehrere Menschen verletzt und ist mit zwei Polizeiwagen kollidiert. Polizisten wollten nach eigenen Angaben das Fahrzeug in Berlin kontrollieren. Daraufhin flüchteten der Fahrer und seine beiden Mitinsassen mit dem Auto auf die A 12 Richtung Polen. An der Anschlussstelle Storkow fuhr das Auto auf einen Streifenwagen der Polizei auf, das die Flüchtenden dort erwartet hatte. Dabei wurden zwei in dem Fahrzeug sitzende Polizisten leicht verletzt. Anschließend stieß das Fluchtauto mit einem weiteren Streifenwagen zusammen. Die beiden Polizisten und auch die drei Insassen des Fluchtautos wurden verletzt. 

Als die Polizei das Trio festnehmen wollte, leisteten der 34-jährige Fahrer, sein 27-Jähriger Mitfahrer und eine 32-jährige Insassin Widerstand. Dabei wurde ein weiterer Polizist verletzt. Im Fluchtauto fanden die Beamten Drogen und diverses Einbruchswerkzeug.

Quelle: DPA

Marienheide: Radfahrer attackiert Hund und Frauchen

In Marienheide (NRW) hat ein unbekannter Radfahrer einen Hund und dessen Halterin mutmaßlich mit Pfefferspray attackiert. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau und das angeleinte Tier am Mittwochnachmittag unterwegs, als sie von einem Radfahrer überholt wurden. Dabei sei der Hund in Richtung des Mannes gelaufen, konnte von der 58-Jährigen aber rechtzeitig zurückgezogen werden.

Dennoch habe der Radfahrer angehalten und das Tier sogleich besprüht, ehe er zunächst weiterfuhr. Anschließend stoppte der Mann erneut, kehrte um und attackierte auch die Hundehalterin, die durch das Spray eine Augenreizung erlitt. Bei dem unbekannten Radler soll es sich um einen Mann Ende 50 mit Vollbart und sportlicher Figur gehandelt haben. Demnach trug er eine schwarze Hose, eine rötliche Jacke und einen Helm.

Hinweise auf den Mann nimmt die Kriminalpolizei Wipperfürth unter der Rufnummer 02261 81990 entgegen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

Seevetal: Mann gibt nach Hausentrümpelung scharfe Handgranate bei Polizei ab

Bei einer Hausentrümpelung in Niedersachsen hat ein Mann eine scharfe Handgranate entdeckt und sie bei einer Polizeiwache abgegeben. Dem 51-Jährigen sei offensichtlich nicht bewusst gewesen, wie gefährlich der Fund war, den er bei der Haushaltsauflösung seines verstorbenen Vaters in Seevetal machte, berichtete die Polizei. Spezialisten holten die Granate auf der Wache ab und entsorgten sie fachgerecht. Wer eine Handgranate findet, solle diese nicht anfassen und sofort die Polizei rufen, hieß es weiter.

Quelle: DPA

nachrichten aus deutschland wrack wird aus sandgrube geborgen

Nur durch Zufall entdeckte eine Polizeistreife am Mittwoch das Wrack dieses Pkw in einer 15 Meter tiefen Sandgrube im saarländischen Remmesweiler

Remmesweiler: Auto stürzt in 15 Meter tiefe Sandgrube

Nur durch Zufall entdeckten Polizisten am Mittwoch im saarländischen Remmesweiler das völlig zerstörte Wrack eines Pkw. Demnach bemerkte eine Streife zunächst Reifenspuren auf dem Seitenstreifen und einen demolierten Zaun. In der dahinter liegenden Sandgrube fanden die Beamten schließlich den Unfallwagen. Rettungskräfte konnten den 40-jährigen Fahrer wenig später nur noch tot bergen. Das Wrack seines Autos musste mit einem Kran aus der Grube geborgen werden.

nachrichten aus deutschland pkw in sandgrube gestürzt

Nur durch Zufall entdeckte eine Polizeistreife am Mittwoch das Wrack dieses Pkw in einer 15 Meter tiefen Sandgrube im saarländischen Remmesweiler

Saalfeld: Elfjähriger will Vibrator klauen - und fliegt auf

Das ging voll in die Hose. Im thüringischen Saalfeld scheiterte ein Elfjähriger am Mittwoch beim Versuch, einen Vibrator zu klauen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, löste er die Diebstahlwarnanlage aus, als er die Drogerie verlassen wollte. Den hinzu gerufenen Polizisten gestand der Schüler dann, dass es sich bei der Aktion um eine Mutprobe gehandelt habe und er das Sexspielzeug für eine Freundin stehlen sollte. Der Ertappte wurde danach seiner Mutter übergeben.

Quelle: Polizei Saalfeld

Parkstetten: Mann zeigt bei Kontrolle Führerschein des Vaters

Mit dem Führerschein seines Vaters und mehr als zwei Promille Alkohol im Blut war am Mittwoch ein Autofahrer im niederbayerischen Parkstetten unterwegs. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, gab sich der 60-Jährige bei einer Verkehrskontrolle als sein 80-jähriger Vater aus und hielt den Beamten bei einer Kontrolle dessen Führerschein unter die Nase. Denen fiel der Täuschungsversuch allerdings auf. Der 60-Jährige besaß schon länger keine eigene Fahrerlaubnis mehr.

Quelle: DPA

Blankensee: Hochzeitsgäste von Ast schwer verletzt

Das schwere Unwetter hat einem frisch getrauten Brautpaar in Mecklenburg-Vorpommern am Mittwoch den schönsten Tag seines Lebens ruiniert. Nach einer heftigen Windböe stürzte in Blankensee gegen 20.30 Uhr ein massiver Ast aus vier Metern Höhe auf mehrere Hochzeitsgäste. Drei Frauen und vier Männern mussten laut Polizei schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Auf dem Platz im Ortszentrum befanden sich zum Zeitpunkt des Unwetters etwa 100 Gäste der Hochzeit.

Quelle: Polizei Neubrandenburg

Geesthacht: Kopflose Latexpuppe treibt in der Elbe

Eine lebensgroße Latexpuppe hat einen Feuerwehreinsatz in der Elbe ausgelöst. Passanten hätten bei Geesthacht im Landkreis Herzogtum Lauenburg eine in Handtüchern eingewickelte kopflose Frauengestalt im Wasser treiben sehen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Daraufhin hätten sie sofort den Notruf gewählt. Als die Feuerwehr am Mittwoch mit einem Boot anrückte, stellte sich jedoch schnell heraus, dass es nur eine lebensgroße Puppe war, der der Kopf entfernt worden war. Wer sich den schlechten Scherz erlaubt hat, ist noch unklar.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Mittwoch, den 12. Juni

Göttingen: Nachbarn getötet und zerstückelt - Haftstrafe

Im Prozess um eine tödliche Auseinandersetzung samt anschließender Zerstückelung der Leiche hat das Göttinger Landgericht einen Mann zu acht Jahren Haft verurteilt. Die Richter in der niedersächsischen Stadt sahen es nach Angaben einer Sprecherin vom Mittwoch als erwiesen an, dass der 29-jährige Angeklagte vor eineinhalb Jahren einen Nachbarn in Katlenburg-Lindau bei einem Trinkgelage getötet hatte.    

Anschließend zerteilte er die Leiche und begrub die Teile in Tüten auf einem Feld. Dort wurden sie erst Monate später gefunden, nachdem der psychisch kranke Angeklagte die Tat nach einem Suizidversuch gestanden hatte. Das Gericht verurteilte ihn wegen Totschlags und Störung der Totenruhe und ordnete die Unterbringung in einer Psychiatrie an.    

Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall als Mord angeklagt und war davon ausgegangen, dass der Beschuldigte aus Mordlust gehandelt haben könnte. Die Rede war auch von einem okkultistischen Ritual. Nach Überzeugung des Gerichts bewahrheitete sich diese Annahme im Prozess allerdings nicht. Es habe sich um einen "eskalierenden Streit zwischen zwei Männern" in schwierigem Milieu gehandelt.

Quelle: AFP

Würzburg: Panischer Hund löst Feuerwehreinsatz aus

Großeinsatz im bayerischen Würzburg: Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war ein Rottweiler in Panik auf das Dach eines Hauses geflüchtet. In der elterlichen Wohnung hatte ein zwölfjähriger Junge zum Staubsauger gegriffen, jedoch nicht mit der ängstlichen Reaktion seines Hunds gerechnet. Der sprang durch das Fenster aufs Dach. Der Junge kletterte hinterher, um zu verhindern, dass das Tier aus dem dritten Stock stürzte. Er blieb mit dem Hund am Schneefang des Spitzdaches sitzen.

Anwohner alarmierten die Feuerwehr, die sofort ein Sprungkissen aufbaute, während die Höhenretter auf das Dach stiegen. Nachdem der Junge selbstständig wieder in die Dachwohnung zurückkehrte, sollte der total verängstigte Hund mittels Drehleiter und Rettungskorb vom Dach geholt werden. Eine junge, hundeerfahrene Polizeibeamtin in Ausbildung fuhr mit der Drehleiter unerschrocken zusammen mit einem Feuerwehrmann zu dem Hund hoch. Sie konnte dem Tier eine Leine anlegen, so dass weitere Einsatzkräfte den Rottweiler durch das Fenster zurück in die Wohnung ziehen konnten. Die Mutter konnte schließlich ihren Sohn im Rettungswagen glücklicherweise unverletzt in die Arme schließen.

❗Hund springt aus Dachfenster - 12-Jähriger versucht ihn zu retten ❗ Was in #Würzburg als Hilfeleistung eines...

Gepostet von Polizei Unterfranken am Mittwoch, 12. Juni 2019

Quelle: Polizei Unterfranken

München: 43-Jähriger stürzt beim Efeu-Schneiden in den Tod

Im Münchner Stadtteil Untersendling ist ein Mann beim Blumen schneiden aus dem Fenster seiner Wohnung gefallen. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Der 43-Jährige wollte das Efeu vor dem Fenster zurückschneiden, als er aus noch ungeklärter Ursache das Gleichgewicht verlor und etwa zehn Meter in die Tiefe stürzte. Das berichtete die Polizei am Mittwoch. Demnach konnte ein Notarzt den Mann nicht mehr wiederbeleben - er verstarb noch an der Unglücksstelle in Untersendling.

Quelle: DPA

Kaiserslautern: Fünftklässler stürzt nach Handstand von Treppengeländer

Bei einem Unfall im Treppenhaus einer integrierten Gesamtschule ist am Dienstag in Kaiserslautern ein Fünftklässler schwer verletzt worden. Wie der SWR via Twitter berichtete, liegt der Junge im Koma. Lebensgefahr bestehe aber nicht. Laut einer Stadtsprecherin stürzte der Elfjährige aus dem zweiten Stock der Schule mehrere Meter tief. Zuvor soll er auf einem Treppengeländer balanciert haben. Nach Informationen der "Rheinpfalz" habe er in einer Unterrichtspause versucht, einen Handstand zu machen. "Unsere Gedanken sind bei dem Jungen, seiner Familie und Freunden und wir wünschen uns nichts mehr, als seine baldige Genesung“, hieß am Dienstag in einer Pressemitteilung der Stadt Kaiserslautern, die auch Trägerin der Schule ist.

Quelle: SWR

Ronneburg: Bundeswehrlaster stoppt Sattelzug, Fahrer bewusstlos

Der Fahrer eines Bundeswehr-Lkw hat am Mittwoch auf der Autobahn 4 in Thüringen einen führerlosen Sattelzug zunächst ausgebremst und später gestoppt. Im Baustellenbereich hatte der Brummi zuvor eine Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn geschoben, nachdem der Fahrer am Steuer ohnmächtig geworden war. Wie die Polizei berichtet, setzte sich der Bundeswehrlaster vor das im Schritttempo fahrende Gespann und brachte es zum Stehen. Um den bewusstlosen Fahrer zu versorgen, musste ein Rettungshubschrauber angefordert werden. Für die Aufräumarbeiten war die A4 bei Ronneburg in beide Richtungen voll gesperrt.

Quelle: DPA

Dortmund: Bewaffneter Mann nach Schießerei flüchtig

Bei einer Schießerei in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) ist am Mittwoch eine Person angeschossen und verletzt worden. Die Polizei fahndet derzeit mit zahlreichen Einsatzkräften unter Hochdruck nach einem bewaffneten und gefährlichen Mann. Der habe den Schuss abgegeben und sei dann geflüchtet, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Zum Opfer und dessen Gesundheitszustand wollte sich die Polizei nicht äußern. 

Quelle: DPA

Delmenhorst: Autofahrer soll Radfahrer absichtlich umgefahren haben 

Es vergeht kaum ein Tag, an dem es in Deutschland nicht zu Unfällen zwischen Rad- und Autofahrern kommt. So auch am Dienstag im Landkreis Delmenhorst (Niedersachsen). Wie die Polizei berichtete, lenkte ein Pkw-Fahrer aus Mönchengladbach sein Auto in den Gegenverkehr und erfasste dort einen ihm entgegen kommenden Radfahrer, der auf dem Radweg unterwegs war. Dieser wurde auf den Grünstreifen geschleudert und blieb dort schwer verletzt liegen. Der 48-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand demnach nicht. Erste Spuren, die am Unfallort gesichert wurden, deuteten laut Polizei Delmenhorst darauf hin, dass der 62-jährige Autofahrer seinen Wagen absichtlich auf die Gegenfahrbahn gelenkt und den Radfahrer bewusst umgefahren hat. Es bestehe der Verdacht der versuchten Tötung, so die Beamten. Weitere Ermittlungen laufen. 

Quelle: Polizei Delmenhorst

Aldingen: 19-Jährige stirbt bei Autounfall, Säugling verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf einer Bundesstraße ist am Dienstag eine junge Autofahrerin ums Leben gekommen. Demnach stieß ihr Wagen gegen 17 Uhr mit einem anderen Auto zusammen. Die Insassen, zwei Erwachsene und ihr wenige Monate alter Säugling, wurden lebensgefährlich verletzt. Zum Unfallhergang konnte die Polizei am Abend noch keine detaillierten Angaben machen. Ersten Ermittlungen zufolge streifte die 19-Jährige mit ihrem Wagen zunächst die Leitplanke neben der Fahrbahn, geriet in den Gegenverkehr und prallte frontal in das entgegenkommende Auto der dreiköpfigen Familie. 

Quelle: Polizeipräsidium Tuttlingen

Ludwigshafen: 

Abgelenkt von der Musik auf den Ohren und dem Smartphone in der Hand hat eine 14-Jährige am Dienstag in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) eine Hauptstraße überquert und dabei einen Motorradfahrer übersehen. Der Teenager touchierte das Motorrad des 17-Jährigen. Beide stürzten und mussten mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.  

Quelle: Polizei Ludwigshafen

Berlin: Unwetter wirbeln Betrieb am Flughafen durcheinander

Starker Regen und Gewitter haben für Probleme an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld gesorgt. Zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen konnten Passagiere an den beiden Airports für mehrere Stunden weder ein- noch aussteigen, wie ein Sprecher von Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sagte. Starts und Landungen seien aber möglich gewesen. Wie viele Passagiere betroffen waren, konnte er zunächst nicht sagen. 

Vor allem im Osten Deutschlands gab es am Abend und in der Nacht zum Mittwoch nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Unwetter. In Sachsen und Brandenburg fielen zum Teil Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern. Auch in Bayern, Berlin und Brandenburg gab es Gewitter. In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam musste die Feuerwehr mehr als 100 Mal ausrücken. Mehrere Keller liefen voll, Bäume stürzten um, Wasser sammelte sich auf einigen Straßen, ebenso in Berlin. 

Quelle: DPA


 Nachrichten von Dienstag, den 11. Juni

Wiemersdorf: 29-Jähriger stirbt nach Rasenmäher-Brand

Im schleswig-holsteinischen Wiemersdorf hat ein 29 Jahre alter Mann beim Rasenmähen tödliche Verbrennungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, arbeitete der Mann auf einem Sitzrasenmäher, als dieser plötzlich Feuer fing. Aufgrund seiner körperlichen Behinderung habe der Fahrer das Fahrzeug nicht selbstständig verlassen können, wodurch er schwerste Verbrennungen erlitt, bevor Ersthelfer eingreifen konnten.

Der 29-Jährige wurde anschließend per Rettungshubschrauber in eine Hamburger Klinik geflogen, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.  

Quelle: Polizei Bad Segeberg

Duisburg: Polizei verhindert offenbar einen Mord

In Duisburg (NRW) hat die Polizei womöglich den Mordplan eines Trios durchkreuzt und so ein Verbrechen verhindert. Wie die Beamten am Dienstagmittag mitteilten, sei die Polizei am Samstagmittag in Kenntnis gesetzt worden, dass die drei Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren einen 21-jährigen Duisburger in einen Hinterhalt locken und dort umbringen wollten.

Das Trio habe man gegen 17 Uhr in einem Pkw stellen und festnehmen können. Demnach fanden die Beamten im Fahrzeug der drei jungen Männer Messer, Schreckschusswaffen und Schlagwerkzeuge. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurden die zwei 18-jährigen Beschuldigten am Pfingstmontag einem Haftrichter vorgeführt der Untersuchungshaft anordnete. Der 20-Jährige habe die Wache nach seiner Vernehmung verlassen dürfen, heißt es in einer Pressemitteilung. Nun ermittelt eine Mordkommission zu den Hintergründen der geplanten Tat, dazu würde auch das potenzielle Opfer befragt, heißt es. 

Laut "Rheinischer Post" soll der Fall weder etwas mit Clankriminalität noch mit dem Rockermillieu zu tun haben.

Quellen: Polizei Duisburg / "Rheinische Post"

Frankenthal: Demenzkranke Ehefrau erstickt - Haftstrafe für 86-Jährigen

Weil er seine demenzkranke Ehefrau mit einer Plastiktüte erstickt hat, ist der 86 Jahre alte Ehemann wegen Totschlags in einem minderschweren Fall zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Landgericht im pfälzischen Frankenthal sprach am Dienstag von einem tragischen Fall und einer familiären Tragödie. Durch die intensive Pflege der 83-Jährigen sei der Angeklagte in den vergangenen Jahren zunehmend überarbeitet gewesen, urteilten die Richter.

Der Deutsche hatte seiner Frau im Januar 2019 zunächst mindestens sechs Schlaftabletten gegeben und dann eine Plastiktüte um ihren Kopf befestigt. Er wollte sich danach auf die gleiche Weise töten, wurde aber von seinem Sohn rechtzeitig gefunden. Die Staatsanwaltschaft hatte 3 Jahre und 3 Monate gefordert. Die Verteidigung hatte sich für eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren ausgesprochen.

Quelle: DPA

Landkreis Starnberg: Busfahrer nutzt Rettungsgasse, um schneller voranzukommen

Ein Fernbusfahrer hat auf einer verstopften Autobahn in Bayern eine Rettungsgasse ausgenutzt, um schneller voranzukommen. Weil er irgendwann trotzdem steckenblieb, blockierte er den Polizeieinsatz, für den die anderen Verkehrsteilnehmer die Gasse gebildet hatten. Die Beamten wollten am Montagabend nach eigenen Angaben im Landkreis Starnberg auf der Autobahn 96 einen Tunnel überprüfen, der nach einem schweren Unwetter wegen des Wassers auf der Fahrbahn zeitweise gesperrt war. Die Polizisten kamen allerdings an dem Bus nicht vorbei, der verbotenerweise in die Rettungsgasse gefahren und irgendwann steckengeblieben war.

Der Fahrer habe bis zur nächsten Anschlussstelle fahren wollen, um die Wartezeit im Stau zu umgehen, berichtete die Polizei am Dienstag. "Das Einsatzfahrzeug der Autobahnpolizei konnte nicht bis zum Tunnel vorfahren, sondern musste warten, bis der Bus in eine Lücke zwischen den stehenden Fahrzeugen gelotst werden konnte."

Als die Beamten kurz darauf zu einem weiteren zeitweise gesperrten Tunnel im Landkreis Landsberg am Lech unterwegs waren, kamen ihnen ein Wohnmobil mit Pferdeanhänger und zwei Autos auf der Fernstraße entgegen. Die Fahrer wollten dem Stau entgehen, indem sie wendeten und auf der Autobahn entgegen der Fahrtrichtung zurückfuhren. "Den Busfahrer erwartet nun ein Bußgeld in beträchtlicher Höhe und die Geisterfahrer zusätzlich ein Fahrverbot", erklärte Polizeisprecher Heinz Angermeier.

Quelle: DPA

Hamburg: Junge fällt in Rückhaltebecken - Vater erleidet Herz-Atemstillstand

Bei dem Versuch, seinen Sohn aus einem Teich zu retten, hat ein 35-Jähriger in Hamburg einen Herz-Atem-Stillstand erlitten. Der sechsjährige Junge spielte am späten Montagabend im Stadtteil Neugraben mit seinem Bruder am Ufer des Rückhaltebeckens und fiel dabei ins Wasser, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Bruder holte daraufhin seinen Vater zu Hilfe. Der Mann brach bei dem Versuch, das Kind zu retten, noch an Land zusammen - vermutlich als Folge der Aufregung, wie die Polizei weiter mitteilte.

Die hinzugerufenen Einsatzkräfte der Feuerwehr begannen zunächst mit der Reanimation des Mannes. Erst dann erfuhren sie, dass ein Junge in den Teich gefallen war und forderten einen Rettungshubschrauber und Taucher an. Diese fanden das Kind schließlich leblos unter Wasser. Wie lange es dort gelegen hatte, war zunächst unklar. Nach Angaben der Polizei schwebten am Dienstagvormittag sowohl der Junge als auch der Vater noch in Lebensgefahr. Der Einsatz der Feuerwehr mit insgesamt 50 Rettungskräften dauerte drei Stunden.

Quelle: DPA

Gladbeck: Kind rast mit Rennkart in Zaun

Im nordrhein-westfälischen Gladbeck ist ein Kind auf dem Parkplatz eines Supermarktes schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, war das siebenjährige Mädchen mit einem Rennkart unterwegs, als es in einen Metallzaun am Rande des Parkplatzes raste. Dabei zog sich das Kind schwere Kopfverletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 49 jährige Mutter und deren 34 jähriger Begleiter waren zum Zeitpunkt des Unfalls ebenfalls auf dem Parkplatz. Das Kart wurde bei dem Unfall völlig zerstört. Das Mädchen trug zum Unfallzeitpunkt keinen Helm. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt die Polizei.

Quelle: Polizei Recklinghausen

Grimma: 24-Jähriger stirbt nach Sprung von Hängebrücke

Ein 24-Jähriger ist nach einem Sprung von einer Hängebrücke in Sachsen gestorben. Die Polizei fand den leblosen Körper des Mannes nach einer etwa zweieinhalbstündigen Suche, wie die Polizei in Leipzig am Dienstagmorgen mitteilte. Der Mann war am Montagnachmittag mit zwei Bekannten von der Hängebrücke bei Grimma in den Fluss Mulde gesprungen. Als der 24-Jährige nicht mehr auftauchte, informierten die beiden Bekannten die Polizei. Die Beamten suchten mit einem Hubschrauber und mit Hilfe der Wasserschutzpolizei den Fluss und das Ufer ab. Schließlich fanden sie den Mann etwa 50 Meter flussabwärts an einem Steg. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Blick auf die Hängebrücke über der Mulde. Im Hintergrund ist die Gattersburg zu sehen.

Von dieser Hängebrücke sprang der Mann in die Mulde (Archivbild)

DPA

Quelle: DPA

Gelsenkirchen: Kleinkind stirbt bei Badeunfall in Schwimmbad

In Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) ist ein kleiner Junge in einem Schwimmbad gestorben. Der zwei Jahre alte Junge sei am Montagnachmittag leblos im Nichtschwimmerbecken gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher. Das Kind sei trotz der Reanimation des Schwimmmeisters im Krankenhaus gestorben, teilte die Pressestelle des Bades mit. Alle seien zutiefst erschüttert und könnten die Fassungslosigkeit kaum in Worte fassen, sagte der Stadtwerke-Geschäftsführer Ulrich Köllmann. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Polizei wäre der Junge in wenigen Tagen drei Jahre alt geworden.

Quelle: DPA

Karlsruhe: Mann liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit 20 Streifenwagen

Ein 34-jähriger Mann hat sich mit gleich 20 Streifenwagen eine wilde Verfolgungsjagd über mehrere Autobahnen in Baden-Württemberg geliefert - ist letztendlich aber doch geschnappt worden. Der 34-Jährige, der offenbar noch nicht einmal einen Führerschein besaß, stieß am Montag auf der A5 Richtung Süden zunächst bei Bruchsal mit einem anderen Auto zusammen, fuhr aber einfach weiter, wie die Polizei mitteilte. Die Stoppsignale eines ihn mittlerweile auf der A8 verfolgenden Streifenwagens missachtete er, auf einem Standstreifen stieß er mit seinem Fahrzeug gegen Warnbaken, deren Trümmer gegen ein Wohnwagengespann geschleudert wurden. Er raste trotzdem weiter - auf dem Standstreifen mit einem Tempo von bis zu 180 Stundenkilometern. An einem Autobahnkreuz auf der A6 verlor der Mann dann schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Stehen. Er konnte sich leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien. Bei der anschließenden Festnahme leistete er sogar noch Widerstand. Der Sachschaden wird auf mehr als 10.000 Euro beziffert.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Pfingstmontag, den 10. Juni

Lübeck/Glinde: Polizei kontrolliert Autoposer bei Großhochzeit

Eine Großhochzeit mit geplantem Autokorso hat am Samstag in Lübeck und Glinde die Polizei auf den Plan gerufen, die eine Reihe von Rechtsverstößen ahndete. Zu der Hochzeit wurden bis zu 800 Gäste erwartet. Unter anderem stellte die Polizei einen Ferrari sicher, nach dem gefahndet wurde, und zog einen Mercedes CLS aus dem Verkehr, an dem technische Veränderungen vorgenommen worden waren. 

Bei dem Autokorso in Lübeck am Nachmittag fuhren rund 30 Fahrzeuge durch die Stadt, überquerten dabei rote Ampeln und behinderten andere Verkehrsteilnehmer. Bei der anschließenden Fahrt über die Autobahn nach Glinde am Hamburger Stadtrand wurde der Korso in kleine Gruppen geteilt. In Glinde kontrollierte die Hamburger Einsatzgruppe "Autoposer" die Fahrzeuge der Hochzeitsgäste. Sie leitete fünf Bußgeldverfahren ein und erhob in 33 Fällen Verwarnungsgelder. Darüber hinaus wurden zehn Kontrollberichte wegen technischer Mängel oder nicht mitgeführter Papiere ausgestellt. 

Auch ein goldener Lamborghini, den die Polizei in Hamburg schon einmal aus dem Verkehr gezogen hatte, wurde bei der Hochzeit kontrolliert, entsprach aber mittlerweile den Zulassungsbedingungen. Die Fahrer der auffälligen und teuren Autos und die Gäste sollen nach Medienberichten zum Teil mit einem türkisch-kurdischen Clan in Berlin in Verbindung stehen.

Quellen: dpa, NDR (Twitter)

Berlin: Frau klaut Sechsjährigem das Fahrrad

In Berlin soll einem Bericht des "Tagesspiegel" zufolge eine Frau einem Sechsjährigen das Fahrrad geklaut haben. Wie das Blatt berichtet, war der Junge am frühen Samstagabend in einer Grünanlage unterwegs. 

Die Frau soll ihn unvermittelt vom Rad gestoßen haben, dabei verletzte sich der Junge leicht. Die Angreiferin nahm das Vehikel anschließend einfach mit. Das Kind lief nach Hause, kehrte mit seinen Eltern zurück. Diese suchten die Umgebung ab und entdeckten die Frau und das Fahrrad in der Nähe. Die alarmierte Polizei nahm die Verdächtige fest. 

Quelle: "Tagesspiegel"

Hannover: Unbekannter wirft Stein von Autobahnbrücke

Glück im Unglück für einen 33-Jährigen: Der Mann fuhr mit seinem Auto am Samstag auf der A2 bei Hannover in Richtung Dortmund, als zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen ein Stein die Frontscheibe seines Wagens durchschlug. Ein Unbekannter hatte das Wurfgeschoss von einer Brücke geworfen. Wie die Polizei berichtete, prallte der Stein auf den Beifahrersitz, der zum Glück unbesetzt war. Der Fahrer blieb unverletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung brachte keinen Erfolg. Die Polizei hat nun ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet und sucht nach Zeugen. Der Vorfall ereignete sich gegen 23.15 Uhr. Hinweise können beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511-109 5555 abgegeben werden. 

Quelle: Polizeidirektion Hannover

Köln: 116 Wildvögel bei Verkehrskontrolle entdeckt - 13.500 Euro Schwarzmarktwert

116 unter Naturschutz stehende Vögel in unbelüfteten Umzugskisten sind bei einer Fahrzeugkontrolle auf der A4 in einem Auto entdeckt worden. Die Stieglitze, Grünfinken und Kernbeißer befanden sich in Umzugskartons. Drei der Vögel hätten tot in den Transportboxen gelegen, teilte die Polizei Köln am Montag mit. Laut Polizei haben die Vögel auf dem Schwarzmarkt einen Wert von rund 13 500 Euro.

Bei einer Verkehrskontrolle auf der A4 bei Köln am Sonntag waren den Polizisten zwei Umzugskartons im Fußraum der Rücksitze eines Autos aufgefallen. Beim Hineinsehen fanden sie 16 kleine Boxen mit Kernbeißern, darunter befanden sich fünf weitere Boxen mit insgesamt 50 Stieglitzen und 34 Grünfinken. Die teils verletzten Tiere wurden zu einer Wildvogelstation gebracht. 

Gegen den Fahrer und die Beifahrerin wird nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Der 38-Jährige und die 37-Jährige gaben an, dass sie die Tiere selbst gezüchtet haben und in Belgien verkaufen wollten.

Wangerooge: SEK-Einsatz auf Fähre - Verbindung zum Fall Lübcke?

Am Samstagnachmittag konnten zwei Nordseefähren erst verspätet vom ostfriesischen Harlesiel in Richtung Wangerooge ablegen. Grund war ein Polizeieinsatz an Bord. "Die polizeilichen Maßnahmen, bei dem Kräfte aus Niedersachsen eingesetzt waren, fand für ein anderes Bundesland statt", teilte die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland mit. Aus ermittlungstaktischen Gründen und um das laufende Verfahren nicht zu gefährden, könnten aktuell keine weiteren Auskünfte erteilt werden, hieß es weiter. 

Informationen des "Jeverschen Wochenblattes" zufolge, könnte der Einsatz im Zusammenhang mit dem Mord des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke stehen. Dies hätten Recherchen des Blattes ergeben, berichtete die Zeitung am Montag. Demnach hätten SEK-Kräfte die Fähren durchsucht, ein Mann wäre in Gewahrsam genommen und nach Vernehmung wieder freigesetzt worden. Tatsächlich hatten auch die Ermittler im Fall Lübcke über eine Festnahme berichtet (Lesen Sie hier mehr). Eine offizielle Bestätigung für die Vermutung, die Festnahme wäre in Harlesiel erfolgt, gab es bislang nicht.  

Quellen: Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, Polizei Nordhessen, "Jeversches Wochenblatt", "NWZ"

München: Mann zieht in Bordell Handgranate

In einem Münchner Bordell hat ein Gast eine Handgranate gezückt. Der 60-Jährige hatte sich zuvor laut Polizei lautstark über die Arbeitsbedingungen der Prostituierten beschwert. "Der Mann verließ das Lokal, kam wenig später zurück und zog aus seiner Tasche eine Handgranate", sagte am Montag eine Polizeisprecherin. Ein 33 Jahre alter Angestellter stieß den Mann zu Boden und verhinderte, dass er den Sicherungsstift zog. Die Polizei rückte mit Spezialkräften an. Die Handgranate russischer Bauart war echt, allerdings waren Zünder und Sprengstoff entfernt. Der 60-Jährige wurde bei dem Gerangel mit dem Angestellten verletzt und kam zunächst ins Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft leitete nach dem Vorfall in der Nacht zum Montag Ermittlungen ein.

Quelle: dpa

Oberstdorf: Regionalbahn rammt Wohnmobil

Ein Regionalzug hat auf einem Bahnübergang in Oberstdorf (Bayern) ein Wohnmobil gerammt. Die 71 Jahre alte Fahrerin und ihr Hund wurden am Montag leicht verletzt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war die Frau auf den Bahnübergang gefahren, obwohl sich die Schranken schon absenkten. Am Wohnmobil entstand Totalschaden. Bilder vom Unfallort zeigten, dass das Heck und eine Seite des Campers aufgerissen und beschädigt waren. Die Deutsche Bahn richtete nach Auskunft einer Sprecherin zwischen Fischen und Oberstdorf einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

Quelle: dpa

Stade: Frachter rammt Traditionssegler - acht Verletzte

Bei der Kollision eines Traditionsseglers und eines Containerschiffs auf der Elbe bei Stadersand sind acht Menschen auf dem historischen Segelschiff leicht verletzt worden. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei am Montag in Hamburg mitteilte. Der Zusammenstoß hatte sich am Samstagnachmittag ereignet. Der 38 Meter lange und sechs Meter breite Traditionssegler war nach der Kollision gesunken.    

Die Ursache für den Zusammenstoß mit dem unter der Flagge Zyperns fahrenden Containerschiff von 142 Meter Länge und 20 Metern Breite war zunächst unklar. Nach der Kollision konnte der 82-jährige Schiffsführer das Traditionsschiff nicht mehr steuern. Der 50-jährige Kapitän des Containerschiffs fuhr in Abstimmung mit den Behörden zunächst weiter bis Brunsbüttel und ankerte dort im Bereich der Nordost-Reede.    

Das Containerschiff konnte später weiterfahren. An Bord des Traditionsseglers befanden sich zum Unfallzeitpunkt insgesamt 43 Menschen, davon 14 Besatzungsmitglieder. Sie wurden allesamt gerettet.

Quelle: dpa

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 3. bis 9. Juni 2019 lesen Sie hier:

rös / jek / mod / js / DPA / AFP