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Nachrichten aus Deutschland: Ohne Führerschein und viel zu schnell - zwei lebensgefährlich Verletzte nach Unfall mit Car2Go-Auto

Ohne Führerschein und viel zu schnell - zwei lebensgefährlich Verletzte nach Unfall mit Car2Go-Auto +++ Berlin: Kommissar klaut als Fundsache abgegebenes Geld Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus Deutschland: Mercedes von Car2Go

Mercedes von Car2Go

Hamburg: Zwei lebensgefährlich Verletzte - 22-Jähriger verursacht schweren Unfall mit Car2Go-Auto

In Hamburg sind ein 22-Jähriger und seine gleichaltrige Beifahrerin bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann mit einem Mercedes CLA deutlich zu schnell. Als Beamte ihn verfolgten und zum Halten aufforderten, raste er demnach über eine rote Ampel. Der Mercedes kam anschließend offenbar von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum. Durch den Aufprall wurden Fahrer und Beifahrerin lebensgefährlich verletzt. Sie kamen ins Krankenhaus.

Bei den Ermittlungen stellten die Polizisten fest, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt und Drogen bei sich hatte. Der Wagen wurde von der Beifahrerin angemietet, es handelt sich laut Bericht des "Hamburger Abendblattes" (Bezahlinhalt) um einen Car2Go-Mietwagen.


 Nachrichten von Freitag, 24. August

Berlin: Kommissar stiehlt als Fundsache abgegebenes Geld

In Berlin ist ein Polizeikommissar wegen Unterschlagung und Verwahrungsbruchs zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt worden. Zudem darf der 58-Jährige künftig wohl nicht weiter als Polizist arbeiten, wie die "BZ" berichtet. Der Mann war demnach erstmals im August 2016 verdächtigt worden, von ehrlichen Findern auf seiner Wache abgegebenes Geld (20 Euro) eingesteckt zu haben. Allerdings konnte man ihm dies damals nicht nachweisen.

Weil es in den Folgemonaten immer wieder zu Diebstählen in der Wache kam, wurde dem Kommissar dem Bericht zufolge eine Falle gestellt. Ein Kollege überreichte dem jetzt Verurteilten angeblich als Fundsache abgegebene 250 Euro in markierten Scheinen. Die ließ der Polizist verschwinden und wurde so letztlich überführt. Vor Gericht gab der Mann beide Taten, für die er sich schäme, zu. Als einen Grund für sein Fehlverhalten führte der 58-Jährige an, dass sich seine Frau seit 30 Jahren ums Geld kümmere und entsprechend auch sein Gehalt einbehielt. Dies ließ die Richterin lau "BZ" jedoch nicht gelten und verurteilte ihn zu anfangs erwähnter Strafe. Die Bitte des Mannes, als Polizist eine zweite Chance zu bekommen, lehnte sie demnach ab: "Ein Polizist, der klaut? Kann nicht sein", so ihr Kommentar.

Sollte das Urteil rechtskräftig werden, droht dem Mann zudem der Verlust seiner Pension, heißt es in dem Bericht.

Gevelsberg: Autofahrer schlägt Passanten nieder

In Gevelsberg (NRW) ist ein 57 Jahre alter Mann von einem Autofahrer niedergeschlagen worden - nur, weil er darauf hingewiesen hatte, dass dieser gerade verbotswidrig abgebogen war. Der Fahrzeugführer war darüber offensichtlich so erbost, dass er gemeinsam mit zwei Mitfahrern ausstieg und dem Geschädigten unvermittelt ins Gesicht schlug.

Der 57-Jährige stürzte zu Boden, wodurch auch seine Brille zu Bruch ging. Die drei Männer stiegen laut Polizei nach dem Angriff zurück ins Auto (grauer Pkw der Marke Nissan) und fuhren davon. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise auf den Tatverdächtigen, der etwa 30 bis 40 Jahre alt sein soll, eine kräftige Statur und ein südländisches Aussehen hat. Zum Tatzeitpunkt trug er ein braunes T-Shirt und eine Jeans.

Michelau: Achtjähriger gerät unter Lkw - tot

Im oberfränkischen Michelau (Bayern) ist am Donnerstag ein Achtjähriger bei einem Verkehrsunfall mit einem Lkw ums Leben gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der Junge mit seinem Fahrrad den in seiner Fahrtrichtung linken Gehweg, als er aus noch ungeklärtem Grund unter den Lkw eines 56 Jahre alten Mannes geriet. Dabei erlitt das Kind lebensgefährliche Verletzungen, die noch am Unfallort und trotz aller Bemühungen eines Notarztteams zum Tod führten. Der Lkw-Fahrer erlitt laut Polizei einen Schock.

Besonders traurig: Die Eltern des Jungen mussten den Unfall hilflos mit ansehen und in der Folge von Notfallseelsorgern betreut werden. Nun soll in Zusammenarbeit mit einem Experten ermittelt werden, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Meerbusch: Anakonda in Ausflugssee gesichtet

Wegen einer zwei Meter langen Würgeschlange hat die Stadt Meerbusch bei Düsseldorf einen beliebten Ausflugssee gesperrt. Experten hätten die von mehreren Personen gesichtete Schlange anhand von Fotos als Gelbe Anakonda identifiziert, sagte eine Stadtsprecherin. Die Schlange sei für Menschen nicht gefährlich, könne aber kleine Tiere wie Katzen oder Hasen erwürgen. Die "Rheinische Post" hatte zuerst darüber berichtet.

Zuerst hatten Angler die Anakonda am Donnerstag im Latumer See gesehen und die Stadt alarmiert. Auch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes entdeckten die etwa zwei Meter lange Schlange dann. Nachdem Experten sie als Gelbe Anakonda identifiziert hatten, sperrte die Stadt den See vorsichtshalber ab und stellte Absperrgitter auf.

nachrichten deutschland - anakonda meerbusch

Die gesichtete Anakonda sitzt auf einem Ast im Latumer See

DPA

"Wahrscheinlich wird man sie nur finden können, wenn sie sich am Ufer oder auf einem Baumstamm aufwärmt", sagte der Reptilienexperte der Düsseldorfer Feuerwehr, Sebastian Schreiner, der "Rheinischen Post". "Anakondas sind wechselwarme Tiere. Wenn sie unterkühlen, kommen sie aus ihren Verstecken raus, meisten legen sie sich morgens oder vormittags irgendwo in die Sonne." Das Ordnungsamt der Stadt Meerbusch vermutet, dass die Schlange ausgesetzt wurde. 

Hagen: Mann rast mit 154 Stundenkilometern durch Stadt - Kinder auf Rückbank

Mit zwei Kindern auf der Rückbank ist ein 41-jähriger Autofahrer gut hundert Stundenkilometer schneller als erlaubt durch Hagen gerast. Der Mann fuhr mit 154 Stundenkilometern in eine Verkehrskontrolle - erlaubt ist an der Stelle höchstens Tempo 50, wie die Polizei mitteilte.

Den Abgaben zufolge saßen neben dem 41-Jährigen noch drei Mitfahrer in dem schweren Geländewagen, zwei von ihnen waren Kinder. Der Fahrer muss nun mit 600 Euro Bußgeld, einem dreimonatigen Fahrverbot und zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

Augsburg: Frau mit 5,2 Promille aufgegriffen

Erst waren nur Symbole zu sehen, dann gab der Alkotester völlig den Geist auf: Mit ihrem Promillewert hat eine betrunkene Frau in Augsburg ein Testgerät an seine Grenzen gebracht. Die 39-Jährige wies lebensbedrohliche 5,2 Promille auf, wie ein zweites Gerät nach Angaben der Polizei vom Donnerstag offenbarte. Das erste habe nur Werte bis vier Promille anzeigen können, hieß es. Zeugen hatten besorgt Polizei und Rettungsdienst gerufen, weil die Betrunkene mit Verletzungen im Gesicht an einer Bushaltestelle stand und nicht mehr ansprechbar war. In ihrer Handtasche fanden die Beamten am Mittwoch eine leere Wodkaflasche. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.


 Nachrichten von Donnerstag, 23. August

Grassau: Zweijähriger treibt auf Schwimmtier in Chiemsee

Die Mutter war wohl völlig überfordert: In Bayern ist ein zweijähriger Junge etwa eine Stunde lang unbeaufsichtigt im Chiemsee getrieben. Dass er nicht unterging, verdankte das Kind einem aufblasbaren Schwimmtier, an das er sich die gesamte Zeit klammerte. Der unablässig weinende Junge wurde von Badegästen des Strandbads Übersee später wohlbehalten an Land gezogen, wie die Polizei in Grassau mitteilte. Zuvor war er bereits rund 70 Meter auf das Wasser hinaus getrieben.

Von den Eltern war den Angaben zufolge zunächst weit und breit nichts zu sehen. Nach einer Suche unter anderem per Lautsprecherdurchsage wurde die 26-jährige Mutter aus dem Landkreis Mühldorf schließlich im Strandbad ausfindig gemacht. Sie hatte noch einen weiteren sechsjährigen Sohn bei sich. Die alleinerziehende Frau wirkte laut Polizei vollkommen überfordert und bedauerte den Vorfall. Sie erwartet nun eine Strafanzeige wegen Verletzung der Fürsorgepflicht. Zudem wurde das Jugendamt Traunstein informiert.

Wiesbaden: Schulklasse entdeckt verweste Leiche 

Eine Schulklasse hat am Mittwoch in einem Waldstück im Taunus eine Leiche entdeckt. Ein Lehrer habe die Polizei verständigt, eine andere Lehrkraft die Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren schnell von der Stelle weggeführt, teilte die Polizei mit. Die Identität des Toten war zunächst unklar. Die bekleidete männliche Leiche habe augenscheinlich schon länger im Unterholz gelegen. Hinweise auf eine Gewalttat lagen zunächst nicht vor. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Zuvor hatten Medien über den Fall berichtet. Die Klasse war laut Polizei auf einer Wanderung im Gebiet des Feldbergs (Hessen) unterwegs.

Berchtesgarden: Mann stürzt tödlich ab - Schaulustige behindern seine Bergung

Bei einer Bergtour am Watzmann ist ein 33-Jähriger am Mittwoch in den Tod gestürzt. Der Mann aus dem Berchtesgadener Land sei am Morgen auf der Mittelspitze unterwegs gewesen und habe den Halt verloren, teilte die oberbayerische Polizei in Rosenheim mit. Er fiel demnach etwa 100 Meter tief und war sofort tot.

Zwei Zeugen beobachteten das Unglück und setzten einen Notruf ab. Trotz des Einsatzes eines Hubschraubers hatten die Bergretter aber Schwierigkeiten, zu dem Mann zu gelangen, weil sich neugierige Bergsteiger zu dicht am Einsatzort befanden. Demnach drohte durch die Situation oberhalb des Unfallorts unter anderem gefährlicher Steinschlag. Als die Retter den Verunglückten schließlich erreichten, konnte ein Notarzt nur noch seinen Tod feststellen.


 Nachrichten von Mittwoch, 22. August

Bremen: Feuerwehr wäscht Haare von Friseurkundin aus

Nachrichten aus Deutschland: Feuer in Supermarkt in Bremen Stuhr

Die Feuerwehr in Bremen eilte bei einem Brand in einem Supermarkt auch einer Frisör-Kundin zu Hilfe

DPA

Bei einem Brand in einem Einkaufszentrum in Stuhr haben die Einsatzkräfte am Mittwoch nicht nur ein Feuer gelöscht, sondern auch einer Friseurkundin die Haare ausgewaschen. "Ich habe mir gerade Strähnchen machen lassen, als der Feueralarm losging", berichtete die Kundin der Fernsehnachrichtenagentur Nonstopnews. Im Friseurumhang rettete sich die Frau mit den anderen Besuchern des Einkaufszentrums nach draußen.

Da das Färbemittel in ihren Haaren nur eine gewisse Zeit einwirken durfte, ohne gesundheitsschädlich zu werden, leistete die Feuerwehr Hilfe. "Wir haben dafür den kleinsten Schlauch genommen, den wir haben, damit wir ihr nicht die Haare vom Kopf pusten", berichtete Matthias Thom von der Kreisfeuerwehr im Landkreis Diepholz der Deutschen Presse-Agentur. In wenigen Sekunden waren die Haare der blonden Frau gerettet. Bei dem Brand wurden Polizeiangaben zufolge drei Menschen verletzt. Sie erlitten leichte Rauchvergiftungen. Das Feuer sei am Vormittag im Bereich eines Imbisses in dem Einkaufszentrum ausgebrochen, sagte ein Polizeisprecher. Die Löscharbeiten wurden nach Feuerwehrangaben durch eine Sprinkleranlage im Gebäude vereinfacht. Zu der Schadenshöhe und zur Brandursache lagen noch keine Informationen vor.

Hamburg: Radfahrer fährt mit Joint in der Hand in Kontrolle

Im Rahmen einer größeren Verkehrskontrolle mit dem Schwerpunkt "Fahrrad" ist der Hamburger Polizei am Dienstag ein ziemlich dreister Mann ins Netz gegangen. Wie die Beamten berichten, fuhr der Erwischte nicht nur auf der falschen Straßenseite. Auch rauchte er während der Fahrt ungeniert einen Joint weiter, als er die Polizisten passierte. Der Mann wurde entsprechend gestoppt und dürfte demnächst Post von der Staatsanwaltschaft bekommen. Insgesamt seien bei der Kontrolle 103 Fahrradfahrer auf ihr jeweiliges Fehlverhalten hingewiesen worden, heißt es. 58 von ihnen wurden mit Verwarngeldern belegt, 13 müssen ein Bußgeld bezahlen.

Magdeburg: Ein Dutzend Vermummte überfallen und verwüsten S-Bahn 

Die Polizei in Magdeburg sucht nach Zeugen für einen Vorfall in einer S-Bahn. An der Haltestellte Barleber See waren gegen 18.40 Uhr plötzlich zehn bis zwölf Vermummte  aus einem Gebüsch auf den Bahnsteig gesprungen und hatten zunächst Autoreifen in die Bahntüren geworfen, sodass diese nicht mehr geschlossen werden konnten. Zusätzlich wurde die Notbremse gezogen. Die Vermummten besprühten den Zug anschließend großflächig mit Graffiti. Auch sprühten sie Reizgas in die offenen Türen, wobei drei Fahrgäste verletzt wurden. Vier mutmaßliche Täter konnte die Polizei in Tatortnähe festnehmen. Um die restlichen Vermummten ausfindig zu machen, hat das Amtsgericht Magdeburg eine Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Zudem werden Hinweise nach einem silberfarbenen VW-Kombi, eventuell einem VW Bora, gesucht, der sich zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes aufhielt und möglicherweise mit der Tat in Verbindung steht. Der Vorfall ereignete sich bereits am 11. August 2018. Hinweise werden bei der Bundespolizeiinspektion Magdeburg unter der Telefonnummer 0391 / 56 54 95 55, unter der kostenfreien Hotline  0800 / 688 80 00 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Nachrichten aus Deutschland: Überfall auf S-Bahn in Magdeburg

Mit diesen Bildern sucht die Polizei nach den Tätern

Hamburg: Mann stirbt nach Polizei-Einsatz

In Hamburg ist ein 57-Jähriger gestorben, nachdem er Widerstand gegen Polizisten geleistet hat. Wie die Polizei berichtet, sollte der Mann, der seit zwei Tagen in einer psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses untergebracht war, dem Gericht zugeführt werden. Kurz vor dem Transport schloss er sich in der Toilette ein und bewaffnete sich mit mehreren Gegenständen. Die hinzugerufenen Polizei öffnete die Tür und brachte den Mann unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden. Anschließend wurde ihm durch das Krankenhauspersonal ein Beruhigungsmittel gespritzt, welches jedoch nicht sofort Wirkung zeigte. Der Mann wehrte sich heftig, sodass er fixiert werden musste, um weitere Angriffe gegen das Krankenhauspersonal und gegen Polizeibeamte abzuwenden. Plötzlich verlor er das Bewusstsein. Trotz sofortiger Reanimation und Verlegung auf die Intensivstation, verstarb der 57-Jährige. Woran, ist bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Beamten wurden beim Einsatz so schwer verletzt, dass sie ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten.

Oberhausen: Mann parkt aus und überrollt Fußgänger

Im nordhrein-westfälischen Oberhausen hat ein Autofahrer einen Fußgänger getötet. Der 68-Jährige fuhr laut Polizei am Dienstagnachmittag mit seinem Mercedes rückwärts aus einer Parklücke auf dem Parkplatz eines Tierbedarfgeschäftes. Dabei übersah er offenbar einen 92-jährigen Fußgänger. Der Wagen erfasste den Mann, der zu Boden stürzte und überrollt wurde. Der Senior verstarb noch an der Unfallstelle.

Düsseldorf: Polizei fahndet öffentlich nach mutmaßlichem Frauenmörder

Nach der tödlichen Messerattacke auf eine Frau in Düsseldorf sucht die Polizei nun auch öffentlich und mit einem Phantombild nach dem mutmaßlichen Täter Ali S.. Der 44-jährige Kiosk-Mitarbeiter, der am Montagmorgen in Düsseldorf auf offener Straße eine 36-jährige Frau erstochen haben soll, befinde sich noch immer auf der Flucht, sagte ein Polizeisprecher am frühen Mittwochmorgen.

Der 44-Jährige und sein Opfer hatten sich den Angaben zufolge gekannt: Die ledige Frau habe in der Nachbarschaft des Kiosks gewohnt, in dem der Mann gearbeitet habe. Das Motiv für die Tat sei noch unklar. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge soll S. dem späteren Opfer im Vorfeld der Tat einen Brief geschrieben haben, in dem er unter anderem darum gebeten haben soll, seine Handynummer nicht weiter zu blockieren. In dem Brief erwähnt der Tatverdächtige einen Streit mit der 36-Jährigen sowie "Missverständnisse", die er beseitigen wolle.

Bei Ali S. handelt es sich demnach um einen anerkannten Flüchtling aus dem Iran. Er sei 2001 nach Deutschland gekommen. Auch seine acht Brüder lebten hier.


 Nachrichten von Dienstag, 21. August

Heßheim: Arbeiter stirbt bei Unfall auf Mülldeponie

Auf einer Mülldeponie im rheinland-pfälzischen Heßheim ist am Dienstagmorgen ein 43-jähriger Mitarbeiter gestorben. Ein 30-Jähriger wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft Frankenthal/Pfalz erklärten, waren die beiden Männer am Morgen gegen 6.45 Uhr auf dem Gelände der Mülldeponie zusammengebrochen. Einem Bericht des "SWR" zufolge, soll auf der Sammelstelle für Sondermüll eine Flüssigkeit ausgelaufen sein. Die sei inzwischen in einem Auffangbecken gesichert worden. Um was es sich dabei handelt, sei noch unklar. Rund 20 Mitarbeiter und Einsatzkräfte, die möglicherweise mit dem Stoff in Kontakt gekommen sind, wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Am Morgen waren die Bewohner aufgerufen worden, wegen Geruchsentwicklung zeitweise Türen und Fenster zu schließen. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Ein Polizeisprecher sagte, es gebe keine belastbaren Informationen über eine Verpuffung oder eine Explosion. Der verletzte 30-Jährige könne derzeit nicht befragt werden. 

Sehen Sie im Video, wie Menschen in Ghana am wohl verseuchtesten Ort der Welt arbeiten, auf der Elektromülldeponie Agbogbloshie. 

Elektromülldeponie Agbogbloshie: Kupfer ist König: Leben und arbeiten am verseuchtesten Ort der Welt

Epfenbach: Hundebesitzer liegt tot in Wohnung - Tiere versperren Rettungskräften den Weg

Während eines Einsatzes sahen sich Polizei und Rettungskräfte in Epfenbach bei Heidelberg mit aggressiven Hunden konfrontiert. Die sieben Tiere wollten scheinbar ihren toten Besitzer beschützen und versperrten den Weg in die Wohnung des 80-Jährigen.

Da nur vier Hunde eingefangen werden konnten, betäubte ein Tierarzt die drei weiteren Tiere durch Schlafmittel im Futter, wie ein Polizeisprecher am Dienstag über den Vorfall mitteilte. In der Wohnung fanden die Helfer die Leiche des 80 Jahre alten Mannes. Zunächst hatte die "Rhein-Neckar-Zeitung" über das Geschehen vom Sonntagmorgen berichtet.

Laut Polizei hatte zunächst der Enkel versucht, zu dem Haus seines Großvaters zu kommen. Als ihm dies nicht gelungen war, alarmierte er die Polizei, die zusammen mit Feuerwehr und Tierrettung anrückte. Wie  lange die Tiere mit ihrem toten Besitzer zusammen auf dem Gelände gewesen waren, konnte die Polizei nicht sagen. Ein Verbrechen wird ausgeschlossen. Der Rottweiler und die Schäferhunde wurden anschließend in ein Tierheim gebracht.

Köln: Säugling liegt tot in Babyklappe

In Köln ist am Dienstag ein toter Säugling in einer Babyklappe gefunden worden. Rettungskräfte konnten trotz Wiederbelebungsversuchen letztlich nur noch den Tod des Neugeborenen feststellen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Aufschluss über die Todesursache soll nun eine Obduktion der Leiche bringen. Das tote Neugeborene wurde den Angaben zufolge um 8.30 Uhr in der Babyklappe gefunden, die zu einer Einrichtung für alleinerziehende Mütter in Köln-Bilderstöckchen gehört. Die Ermittler baten die unbekannten Eltern, Kontakt mit der Polizei aufzunehmen. Darüber hinaus suchen Staatsanwaltschaft und Polizei Zeugen, die am Dienstagmorgen Beobachtungen an der Babyklappe gemacht haben.

Lübbenau: Unbekanntes Tier tötet vier Pinguine in Gehege

Im brandenburgischen Lübbenau hat ein bislang noch unbekanntes Raubtier vier Pinguine in einem Tiergehege getötet. Derzeit untersuche ein Tierarzt die Kadaver, um die Art genauer zu bestimmten, erklärte das Spreeweltenbad in Lübbenau am Dienstag. Das Raubtier drang demnach in der Nacht zum Montag in das auf dem Gelände des Freizeitbads bei Cottbus gelegene Gehege ein. Den übrigen Pinguinen gehe es gut. Unter den toten Pinguinen befand sich demnach auch der von Hand aufgezogene Flocke, der sich während der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer als WM-Orakel betätigte. "Der Schock sitzt bei allen Mitarbeitern tief", teilte der Betreiber mit. Es seien weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden. Es gebe nun einen Elektro-Zaun und einen Wachdienst.

Nachrichten aus Deutschland: Tote Pinguine in Lübbenau

Unter den vier toten Pinguinen war auch der Humboldt-Pinguin Flocke (Archivfoto)

DPA

Hamburg: Raser fällt gleich mehrfach negativ auf

Mit einem Strafverfahren muss ein 41 Jahre alter Mann in Hamburg rechnen, der es offensichtlich zu eilig hatte - und das ausgerechnet direkt vor den Augen der Polizei. Wie die Beamten berichten, hupte der Mann zunächst einen an einer Ampel vor ihm stehenden zivilen Streifenwagen an, weil ihm dieser beim Umspringen auf Grün nicht schnell genug losfuhr. Anschließend überholte der 41-Jährige die Polizisten mit einem riskanten Fahrmanöver und beschleunigte in der Folge auf rund 102 Stundenkilometer - erlaubt sind an der Stelle aber nur 50. Bei der Überprüfung des Fahrers stellte sich dann zudem heraus, dass er den Beamten zunächst falsche Personalien, nämlich die seines Bruders, angeben hatte. Er räumte daraufhin kleinlaut ein, dass er dies tat, um zu verschleiern, dass er eigentlich gar keinen Führerschein besitzt.

Heidelberg: Mann erleidet tödlichen Stromschlag bei Aufräumarbeiten

In Heidelberg hat ein Mann einen tödlichen Stromschlag erlitten. Wie die Polizei berichtet, war der 67-jährige am Montagabend in einem Anwesen im Keller mit Aufräumarbeiten beschäftigt, als er offensichtlich mit einem defekten Stromkabel in Berührung kam. Die dadurch erlittenen Verletzungen waren so schlimm, dass er noch am Unglücksort verstarb. Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Hamm-Heesen: Mann fährt spielendem Sechsjährigen über den Fuß

In Hamm-Heesen ist ein Mann einem Sechsjährigen am Montag mit seinem Auto über den Fuß gefahren. Gegen 17.30 Uhr spielte der Junge auf der Rosa-Luxemburg-Straße, als ihm nahe der Kreuzung Vor dem Tore ein 60-jähriger Opel-Fahrer über den Fuß fuhr. Der Sechsjährige wurde laut Polizei dabei leicht verletzt. 

Osterhagen: Mann rast in Schafherde - neun Tiere tot

Auf der Kreisstraße 432 zwischen Branntweineiche und Osterhagen ist am Dienstagmorgen gegen 2 Uhr ein Mann mit seinem Auto in eine Schafherde gefahren, die plötzlich auf die Fahrbahn lief. Der Fahrer konnte laut Polizei weder bremsen noch ausweichen und stieß mit neun Tieren zusammen. Fünf Schafe verendeten sofort, vier weitere mussten später von ihren Leiden erlöst werden. 


 Nachrichten von Montag, 20. August

Kaarst: Mann liegt auf Straße und wird überfahren

Ein bei einem Verkehrsunfall in Kaarst (NRW) überfahrener Mann ist laut Polizei wenige Stunden nach dem Vorfall seinen Verletzungen erlegen. Eine 25-Jährige hatte das Opfer, das ohne Ausweispapiere unterwegs war und aus noch unbekanntem Grund auf der Fahrbahn einer unbeleuchteten Straße lag, am Sonntagmorgen trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung überfahren. Der auf 25 bis 30 Jahre geschätzte Mann musste noch vor Ort reanimiert werden und kam anschließend nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus. Da bei ihm Alkoholgeruch festgestellt wurde, nahm man ihm dort eine Blutprobe ab. 

Die 25-jährige Fahrerin habe einen Schock erlitten, konnte aber in die Obhut ihrer Familie übergeben werden.

Duisburg: 84-Jährige stürzt aus Hochhaus - tot

In Duisburg ist am Montagmorgen eine 84-Jährige aus dem Fenster einer Wohnung im zwölften Stock eines Hochhauses gestürzt. Die Frau sei dabei so schwer verletzt worden, dass sie sofort verstarb, berichtet die Polizei. Ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge wurde sie Opfer eines tragischen Unfalls. Spuren in der Wohnung deuteten daraufhin, dass die Seniorin beim Fensterputzen das Gleichgewicht verlor und daraufhin in die Tiefe stürzte, heißt es.

Berlin: Spaziergänger entdeckt getöteten Hund

Ein Spaziergänger hat in Berlin-Britz (Bezirk Neukölln) eine grausame Entdeckung gemacht. Wie die Polizei mitteilt, fand der Fußgänger am Sonntag einen an einem Baum aufgehängten toten Hund und alarmierte daraufhin die Polizei. Dem ersten Anschein nach sei das Tier - laut Bericht ein Dackel-Mix - durch Strangulation gestorben, heißt es.

Im Zuge der Ermittlungen konnte man die 58-jährige Halterin des Hundes ausfindig machen. Diese gab an, dass ihr das Tier am Samstagabend vor einem Supermarkt am Britzer Damm entwendet worden sei. Die Ermittlungen dauern an.

München: Neugeborenes im Gebüsch ausgesetzt - Mutter gefunden

In München hat eine 27-Jährige offenbar kurz nach einem One-Night-Stand ein Kind zur Welt gebracht und den Säugling anschließend allein ein einem Gebüsch liegen lassen. Nun prüft die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen gegen die Frau. "Aussetzung und Körperverletzung kommen als Straftatbestand infrage", sagte ein Sprecher. "Gegebenenfalls auch ein Tötungsdelikt, aber da können wir uns noch nicht festlegen." Wichtig für die Beurteilung des Falles sei, wie es dem kleinen Jungen gehe und auch "wie lange das Kind tatsächlich alleine und ungeschützt da lag". Dem Säugling ging es den Angaben zufolge den Umständen entsprechend gut. Am Montag war das Baby weiterhin in einer Klinik.

Wie die Polizei berichtet, hatte eine Passantin den frisch geborenen Jungen am Samstag entdeckt und die Polizei gerufen. Ein Kindernotarzt behandelte ihn, anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht. Unter anderem anhand der frisch abgetrennten Nabelschnur wäre zu erkennen gewesen, dass die Geburt unmittelbar zuvor stattgefunden hätte, heißt es im Bericht.

Bei einer Anwohnerbefragung stießen die Ermittler auf einen 47-Jährigen, der angab, in der Nacht zum Samstag mit einer ihm nur flüchtig über Social Media bekannten Frau aus Frankfurt zunächst gefeiert und anschließend einen One-Night-Stand mit ihr gehabt zu haben. Die 27-Jährige hätte einen abstehenden Bauch gehabt von einer Schwangerschaft hätte er allerdings nichts gewusst. Am Samstagmorgen wurde er demnach von der Frau geweckt, die über starke Blutungen und Schmerzen geklagt hätte. Sein Angebot, sie ins Krankenhaus zu fahren, lehnte sie demnach ab und bat ihn stattdessen ihn zum Bahnhof zu fahren. Als er sich fertig gemacht hatte, wäre die Frau jedoch aus der Wohnung verschwunden gewesen. Er ging daraufhin kurze Zeit später ebenfalls hinaus und traf die Frau im Erdgeschoss wieder. Dabei wäre ihm aufgefallen, dass ihr Bauch flacher gewesen sei. Im Anschuss fuhr er seine Kurzzeitbekanntschaft zum Hauptbahnhof. Er gab an, dass sie sich später gemeldet hätte und angab, nun in Frankfurt in einem Krankenhaus zu sein. 

Wie der BR berichtet, konnten die Beamten die Frau in Frankfurt aufgrund der Hinweise aufspüren. Sie räumte die Mutterschaft offenbar sofort ein. Festgenommen wurde sie nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht: Sie habe einen festen Wohnsitz, Fluchtgefahr bestehe nicht.

Düsseldorf: Frau auf offener Straße erstochen

Eine Frau ist am Montagmorgen in Düsseldorf auf einer Straße von einem Mann angegriffen und erstochen worden. Wie eine Sprecherin der Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte, war der Täter zunächst flüchtig. Eine Fahndung lief. Einzelheiten waren noch unklar. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein.

Ein Zeuge hatte die Beamten demnach per Notruf verständigt, weil ein Mann eine Frau attackierte. Sie starb wenig später. Ob Opfer und Täter sich kannten und in welcher Beziehung zueinander sie eventuell standen, war nach Angaben der Ermittler noch unbekannt.

Schnakenbek: Hornissen attackieren Rentner

Hornissen haben in Schnakenbek an der Elbe eine Rentnergruppe auf einem Wanderpfad attackiert. Dabei wurden am Sonntagabend acht Menschen verletzt, wie die Polizei am Montagmorgen sagte. Die Rentner wurden von den Hornissen mehrfach gestochen. Einer von ihnen kam ins Krankenhaus, nachdem ein herbeigeeilter Notarzt ihn untersucht hatte.

Weil die Gruppe auf einem Wanderpfad an der Elbe in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Niedersachsen unterwegs war, erwies sich die Rettung als schwierig. So mussten die Feuerwehrkräfte mit Booten anrücken, um die Rentner zu transportieren. Der Zugang zum Hornissennest sei nach Polizeiangaben schon seit einigen Tagen abgesperrt gewesen. Der Radiosender "Radio Schleswig-Holstein" hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

Saarburg: Meterhohe Flammen schlagen aus Gemeindeverwaltung

In der Gemeindeverwaltung von Saarburg bei Trier hat am Sonntagabend ein Feuer gewütet. Nach Angaben der Polizei stand der Dachstuhl komplett in Flammen. Teile davon seien bereits eingestürzt, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr am späten Abend und ergänzte: "Das Feuer ist nun aus." Einsatzkräfte seien aber noch dabei, über Drehleitern Glutnester zu löschen. Die Innenstadt war wegen der Löscharbeiten über Stunden gesperrt gewesen.

Lesen Sie hier die Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 13. bis 19. August:

rös/jek/mod / AFP / DPA