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Nachrichten aus Deutschland: Reifen platzt bei Tempo 220 - zwei Männer verbrennen im Ferrari

Zwei Tote nach Ferrari-Unfall auf A27 +++ Sachsen-Anhalt: Mann stirbt bei Explosion eines Fahrkartenautomaten in Halle, zwei Festnahmen +++ Niedersachsen: Mann sieht Sexpuppe im Wasser und alarmiert die Polizei  +++ Nachrichten aus Deutschland.

Ein Feuerwehrmann löscht die Überreste des ausgebrannten Ferraris  

Ein Feuerwehrmann löscht die Überreste des ausgebrannten Ferraris  

DPA

Walsrode: Reifen platzt bei Tempo 220 - zwei Menschen verbrennen im Ferrari

Zwei Männer sind bei einem schweren Autounfall in der Lüneburger Heide in einem Ferrari verbrannt. Der Fahrer hatte laut ersten Erkenntnissen die Kontrolle über seinen Sportwagen verloren, nachdem ein Reifen geplatzt war. Das Auto war nach Augenzeugenberichten mit mehr als 220 Kilometern pro Stunde auf der A27 in Richtung Bremen unterwegs gewesen. Das sei zwar schnell, an dieser Stelle kurz vor Walsrode aber erlaubt, sagte ein Polizeisprecher in Bad Fallingbostel.

Der Fahrer geriet nach dem Reifenplatzer ins Schlingern, durchbrach erst die Mittelleitplanke, dann die Seitenbegrenzung, streifte mehrere Bäume und landete schließlich neben der Autobahn im Graben. Dort brannte der Wagen völlig aus. "Es war sofort zu erkennen, dass den Insassen nicht mehr zu helfen war", sagte der Sprecher der Kreisfeuerwehr im Heidekreis. 

Halle: Festnahmen nach tödlicher Explosion eines Fahrkartenautomaten

Nach einer tödlichen Explosion an einem Fahrkartenautomaten in Halle hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass die 15 und 20 Jahre alten Männer an der Sprengung am Samstagabend beteiligt gewesen seien, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Beamten gehen davon aus, dass der getötete 19-Jährige zu den Tätern gehörte.  

Ein Lokführer hatte den leblosen jungen Mann bemerkt, der blutend neben dem zerstörten Fahrkartenautomaten am S-Bahnhof Halle Südstadt lag. Die Detonation war nach Angaben der Polizei so heftig, dass die Tür des Geräts auf den Bahnsteig gegenüber geschleudert wurde. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er noch in der Nacht starb.

Emden: Mann sieht Sexpuppe im Wasser und alarmiert die Polizei

Eine Erotikpuppe, die im Wasser eines Kanals trieb, hat in Emden die Polizei auf den Plan gerufen. Ein 45-jähriger Augenzeuge hatte den Beamten das Sexobjekt gemeldet. Der Mann war sich nicht sicher gewesen, ob er nicht doch eine echte Frau im Wasser sah. "Die Puppe sah täuschend echt aus und unterschied sich deutlich von einer herkömmlichen aufblasbaren Puppe", stellte ein Sprecher der Polizei am Sonntag klar, Fotos von der Puppe veröffentlichte die Polizei auf ihrem Web-Portal nicht. Wie die Sexpuppe am Samstag in den Kanal gelangt war, war zunächst unklar. Die Einsatzkräfte stellten sie als Fundsache sicher. Der Eigentümer oder andere Zeugen werden gebeten, sich bei der Emder Polizei zu melden.


Ein Fahrkartenautomat am S-Bahnhaltepunkt "Südstadt" ist mit Pappe gesichert. Bei seiner Explosion ist ein Mann ums Leben gekommen.

Ein Fahrkartenautomat am S-Bahnhaltepunkt "Südstadt" ist mit Pappe gesichert. Bei seiner Explosion ist ein Mann ums Leben gekommen.

DPA

 Nachrichten von Samstag, 20. Oktober

Bayern: Mann stirbt auf der Flucht vor der Polizei

Beim Versuch, der Polizei zu entkommen, ist ein Autofahrer am Samstag auf der Autobahn 9 in Bayern tödlich verunglückt. Der 51-Jährige habe bei Münchberg in der Nähe von Hof die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sich überschlagen. Er starb noch an der Unfallstelle, wie die Polizei mitteilte. 

Nach Angaben der Beamten war der Fahrer kurz vor dem Unfall Streifenpolizisten in Münchberg aufgefallen, da er mit einem gestohlenen Auto unterwegs war. Als der 51-Jährige das Polizeiauto bemerkte, raste er in Richtung Autobahn davon. Statt ihn zu verfolgen, postierten sich die Beamten eine Autobahnauffahrt weiter. 

Als der 51-Jährige die Streifenwagen sah, entschloss er sich offensichtlich kurzfristig, von der A9 abzufahren und verlor die Kontrolle über das Auto. Der Wohnort des Fahrers war zunächst unbekannt, er wurde bundesweit mehrfach wegen verschiedener Straftaten gesucht.


 Nachrichten von Freitag, 19. Oktober

Köln: Obdachloser mit abgebrochenem Flaschenhals verletzt

In Köln hat ein bereits wegen diverser Delikte in polizeiliche Erscheinung getretener Mann einen Obdachlosen angegriffen und mit einer zerbrochenen Flasche erheblich im Gesicht verletzt. Polizisten nahmen den 35-Jährigen in der Nacht auf Freitag kurz nach der Tat am Neumarkt fest. Gegen den Mann sei am Freitag Haftbefehl erlassen worden, teilte die Polizei mit.

Den Angaben zufolge hatte er Beschuldigte das spätere Opfer und dessen Begleiterin um eine Zigarette gebeten. Als das Pärchen verneinte, verfolgte es der 35-Jährige und warf anschließend mehrere Bierflaschen in Richtung der Obdachlosen. Weil er jedoch nicht traf, soll sich der Mann in der Folge einen der zerbrochenen Flaschenhälse gegriffen und dem ein Jahr älteren Opfer damit ins Gesicht geschlagen haben. Der Geschädigte kam mit Schnittverletzungen in ein Krankenhaus.

Der unter anderem wegen Diebstahls, Betrugs, Raubs und Gewaltdelikten polizeibekannte Tatverdächtige wurde indes wenig später in Tatortnähe festgenommen. Er habe erheblichen Widerstand geleistet und einen Beamten leicht verletzt, heißt es. Auch auf der Fahrt zur Wache beruhigte sich der mit etwa 1,4 Promille (Atemalkohol) alkoholisierte Schläger nicht und beleidigte und bedrohte die Beamten stattdessen fortwährend. Demnach war der nach abgesessener Haftstrafe erst seit Ende Juli wider auf freiem Fuß.

Kirchheim: 25-Jähriger greift Polizisten an - Zwei Tote bei Polizeieinsatz

Werdohl: Feuerwehreinsatz wegen Schwarzer Witwe?

Aufregung im sauerländischen Werdohl (NRW): Dort krabbelte am Donnerstag eine etwa eineinhalb Zentimeter große Spinne aus einer aus Nordamerika gelieferten Kiste und rief so die Feuerwehr auf den Plan. Mitarbeiter der betroffenen Firma machten Fotos des Tiers, dass nach seiner Flucht aus der Kiste im Kiesbett des Werksgeländes verschwand und laut WDR den Verdacht erweckte, dass es sich um eine hochgiftige Schwarze Witwe handeln könnte.

Entsprechend vorsichtig seien die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr bei ihrer Suche nach der Spinne  vorgegangen, heißt es. Nicht nur sperrten sie das Areal weiträumig ab, auch verschlossen sie ihre Hosenenden mit Kabelbindern, um einen Biss, der tödlich enden kann, zu vermeiden, heißt es. Letztlich konnte sie das Tier ausfindig machen und mit CO2 töten. Im Kölner Zoo soll nun geprüft werden, ob es sich tatsächlich um eine Schwarze Witwe handelt.

nachrichten deutschland - schwarze witwe

Ob es sich bei dem Tier um eine hochgiftige "Schwarze Witwe" handelt, soll nun im Kölner Zoo geklärt weren

DPA

A3 bei Wiesbaden: Lkw-Fahrer bewirft Kollegen mit Frucht

Offenbar als Rache für ein gefährliches Überholmanöver, hat ein 37-jähriger Lkw-Fahrer einen 42-jährigen Kollegen auf der Autobahn mit einer Zitrusfrucht beworfen. Wie die Polizei Wiesbaden mitteilte, soll der 42-jährige den Lastwagenfahrer auf der Autobahn 3 beim Überholen geschnitten haben. Der griff daraufhin während der Fahrt zu der drastischen Maßnahme. In der Folge versuchte der 42-Jährige, den Frucht-Werfer bis zum Stillstand auszubremsen. Mehr Details konnte die Polizei zunächst nicht nennen. Eine Zeugin beobachtete den Vorgang, filmte ihn und meldete ihn der Polizei. Beide Lkw-Fahrer wurden gestoppt. Gegen sie läuft ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Versmold: Pferd kracht durch Windschutzscheibe

Ein Pferd ist bei einem Verkehrsunfall in Ostwestfalen durch die Windschutzscheibe eines Autos gekracht. Die 57 Jahre alte Fahrerin hatte Versmold bei Gütersloh die ihr entgegenlaufende Stute nicht rechtzeitig gesehen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das Pferd verendete auf der Motorhaube des Autos. Ein Pony, das neben der Stute lief, wurde bei dem Unfall am Donnerstag nach Polizeiangaben leicht verletzt und floh. Es wurde eingefangen und in eine Tierklinik gebracht. Die Fahrerin hatte Glück und wurde nur leicht verletzt.

NAchrichten Deutschland Versmold

Ein Pferd ist bei einem Verkehrsunfall in Versmold in NRW durch die Windschutzscheibe eines Autos gekracht und verendet.

DPA

Bochum: Mann stürzt beim Fensterputzen in den Tod

In Bochum ist ein 20 Jahre alter Mann nach dem Sturz aus dem Fenster der fünften Etage eines Studentenwohnheims seinen Verletzungen erlegen. Der Mann sei gegen 19 Uhr aus etwa 15 Metern Höhe in die Tiefe gestürzt, teilte die Polizei mit. Der Student sei noch vor Ort reanimiert und anschließend in Lebensgefahr schwebend in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort starb der Mann jedoch im Laufe der Nacht.

Ersten Ermittlungen zufolge gehen die Ermittler von einem tragischen Unglück ohne Fremdverschulden aus. Auch ein Suizid wird ausgeschlossen. Demnach wollte der 20-Jährige laut Polizei seine Fenster putzen und stürzte dabei aus dem Fenster.


 Nachrichten von Mittwoch, 17. Oktober

Verden: 53-Jährige fährt mit SUV in Geschäft

Im niedersächsischen Grasberg hat eine 53-Jährige am Mittwoch mit ihrem Geländewagen den Eingangsbereich eines Einkaufsmarktes durchbrochen und ist mit dem Fahrzeug in das Geschäft gefahren. "Obwohl sich der Vorfall während der Geschäftszeit ereignete und somit Kundenverkehr herrschte sowie Mitarbeiter des Marktes im Geschäft waren, wurde niemand verletzt", berichtet die Polizei. Es entstand lediglich Sachschaden am Auto und am Eingangsbereich des Marktes. Das Auto wurde geborgen,  die Polizei nahm vor Ort Untersuchungen zur Unfallursache vor. Gesundheitliche Probleme der Fahrerin könnten zu dem Unfall geführt haben, heißt es. 

Nachrichten aus Deutschland: Mercedes landet im Supermarkt

Mit ihrem Geländewagen landete eine Frau versehentlich im Supermarkt

Chemnitz: Brandanschlag auf türkisches Restaurant

Unbekannte haben in einem türkischen Restaurant in Chemnitz Feuer gelegt. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen, weil sich derzeit ein fremdenfeindliches Motiv nicht ausschließen lasse, erläuterte die Polizei am Donnerstag. 17 Anwohner in dem Mehrfamilienhaus mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen, verletzt wurde aber niemand, wie die Polizei weiter mitteilte. Die Anwohner waren gegen 2.20 Uhr von einer Detonation aufgeschreckt worden. Wenig später drang Rauch aus dem Lokal. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und die Anwohner konnten noch am Donnerstagmorgen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ermittler gehen bislang davon aus, dass Unbekannte in das Lokal eingedrungen sind und Feuer gelegt haben. Anwohner hatten kurz nach dem Brand drei Menschen gesehen, wie sie von dem Restaurant wegrannten. Brandermittler versuchten am Donnerstag am Tatort den Hergang zu rekonstruieren.

Nachrichten: Chemnitz

Die Fassade des Restaurants "Mangal" in Chemnitz

Picture Alliance

Buchholz: IC erfasst Paar im Gleisbett

Im niedersächsischen Buchholz ist ein Paar von einem durchfahrenden Fernzug im Bahnhof schwer verletzt worden. Wie die "Mopo" berichtet, hielten sich die beiden am Mittwochabend an einem Bahnsteig auf. Nach Informationen des Blattes soll es einen Streit gegeben haben, in dessen Verlauf die Frau quer über die Gleise fortlief und der Mann ihr folgte. Ein aus Hamburg kommender durchfahrender Intercity erfasste die beiden demnach mit hoher Geschwindigkeit, sie mussten vor Ort notätztlich versorgt werden und kamen anschließend ins Krankenhaus. Der Zugführer musste aufgrund eines Schocks ausgetauscht werden, auch einige Passagiere erlitten einen Schock.

Lübbecke: Männer schießen mit Schreckschusspistolen auf 16-Jährigen

Im nordrhein-westfälischen Lübbecke ist am Dienstag ein 16-Jähriger von zwei Männern mit  Schreckschusspistolen attackiert worden. Die Männer stiegen Polizeiangaben zufolge aus einem Auto aus und gaben dann mehrere Schüsse in Richtung des Jugendlichen ab. Dieser hätte sich  gemeinsam mit einem 18-Jährigen dort aufgehalten. Anschließend schlugen die Angreifer dem Jüngeren mit einer der Waffen auf den Hinterkopf und flüchtete. Die Polizei fand beide Schreckschusspistolen später an einem Spielplatz. Der 18-Jährige blieb unverletzt. 

Das polizeibekannte Opfer sagte den Beamten, das ihm einer der Männer bekannt wäre. Nun wird wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung ermittelt. 

Erfurt: Leiche in der Innenstadt gefunden

Im thüringischen Erfurt wurde eine tote Frau in der Nähe des Hauptbahnhofs entdeckt. Wie die "Thüringische Allgemeine" berichtet, wurde die Leiche ein einem Flutgraben von einem Anwohner entdeckt. Die Feuerwehr hätte den Körper der noch Unbekannten geborgen. Der Körper zeige keine äußerlichen Anzeichen von Gewalteinwirkung, heißt es. Das Alter wird nach Informationen des Blattes auf 30 bis 40 Jahre geschätzt. Die Ermittlungen laufen. 

Hofheim: 56-Jährige tot mit Stichverletzungen in Wohnung gefunden 

In Hattersheim im südhessischen Main-Taunus-Kreis wurde am Mittwoch eine 58-Jährige tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Wie die Polizei berichtet, entdeckten Angehörige Frau. Eine Ärztin konnte nur noch ihren Tod feststellen. Die Medizinerin wäre darüber hinaus auf Stichverletzungen gestoßen, die auf ein Tötungsdelikt schließen lassen. Die Frau könnte demnach Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein: "Derzeit gehen die Ermittler der Hofheimer Kriminalpolizei von einem Tötungsdelikt aus.", heißt es in der Polizeimeldung. Und weiter: "Die genauen Hintergründe der Tat sind nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Nähere Hinweise dazu liegen bisher nicht vor."

Bergisch Gladbach: Radfahrer soll Sturz von Rollstuhlfahrerin verursacht haben

Aus Ärger über eine Rollstuhlfahrerin auf einem Wanderweg soll ein Fahrradfahrer die Frau so weit an den Rand geschoben haben, dass sie einen Abhang hinabstürzte. Die 45-Jährige erlitt dabei in Bergisch Gladbach bei Köln am Sonntagvormittag schwere Verletzungen, die Tage danach immer noch intensivmedizinisch behandelt werden müssten, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Der Radfahrer habe die auf einer Kuppe wartende Frau zunächst angesprochen, sie blockiere die Durchfahrt. Dann soll er den Rollstuhl so weit in Richtung Abhang geschoben haben, dass sich die Vorderräder genau an der Kante befanden. Als sich der Radfahrer wieder auf sein Rad setzte, sei der Rollstuhl nach vorne in die Tiefe gekippt. Ohne der schreienden Frau zu helfen, sei er davongefahren, berichtete die Polizei und bezog sich dabei auf Aussagen der Rollstuhlfahrerin.

Eine Frau, die mit einem Kind in der Nähe unterwegs war, lieh sich ein Handy und alarmierte die Rettungskräfte. Die Polizei sucht nun diese Frau sowie weitere Zeugen, um eventuell nähere Angaben zu dem flüchtigen Radfahrer zu bekommen. Er soll 50 bis 60 Jahre alt sein.

Der Ehemann der Rollstuhlfahrerin hatte bei dem gemeinsamen Ausflug den Wanderweg verlassen, um einen mutmaßlichen Schwarzangler zur Rede zu stellen.  


 Nachrichten von Mittwoch, 17. Oktober

Köln: Sexualstraftäter in eigener Wohnung festgenommen

In Köln hat die Polizei einen einschlägig vorbestraften Sexualstraftäter in dessen Wohnung festgenommen. Der 46-Jährige wird verdächtigt, am Montag eine 21 Jahre alte Frau auf der Straße angesprochen und unter Drohungen in seine Wohnung dirigiert zu haben. Dort soll er sie anschließend sexuell belästigt und gegen ihren Willen mehr als eine Stunde lang festgehalten haben, teilte die Polizei mit. Demnach ließ der Mann die Geschädigte erst gehen, als diese einen Vorwand vorbrachte.

Die Frau informierte anschließend die Polizei und führte die Ermittler zur Wohnung des Beschuldigten, der festgenommen wurde und noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden sollte. Demnach werden ihm Bedrohung, sexuelle Nötigung sowie Freiheitsberaubung vorgeworfen. Weiteren Angaben zufolge ist der Mann nach abgesessener Haftstrafe erst seit drei Monate wieder auf freiem Fuß. Er ist demnach Proband eines speziellen Programms, das das Rückfallrisiko von Sexualstraftätern verringern soll und steht unter Führungsaufsicht.

A9 bei Leipzig: Diebe stehlen palettenweise Lego aus Lkw

Mehrere Paletten mit Lego im Wert tausender Euro haben Unbekannte aus einem geparkten Lastwagen an der Autobahn 9 in Sachsen gestohlen. Wie die Polizei in Leipzig am Mittwoch mitteilte, schlitzten die Diebe in der Nacht zum Dienstag die Plane des Sattelschleppers auf und nahmen die halbe Ladung mit. Die Beamten bezifferten den Schaden auf rund 25.000 Euro.    

Der Fahrer des Lastwagens schlief während der Tat in dem Fahrzeug. Er bemerkte den Schaden erst am Morgen und verständigte die Polizei. Ermittelt wird wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls.

Freiburg: Mann schaut sich öffentlich Kinderpornos an

In einem Internetcafé in Freiburg ist ein 55-jähriger Mann festgenommen worden, der dort Kinderpornos angeschaut hat. Der Mann hatte am Montag das kinderpornografische Material angeschaut und wollte es auf einem Computer des Internetcafés herunterladen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Besucher hatten ihn dabei beobachtet und die Polizei informiert. Der 55-Jährige, der bereits einschlägig polizeilich in Erscheinung getreten sei, wurde sofort festgenommen. Er muss sich nun wegen des Erwerbs von kinderpornografischen Schriften verantworten.

Köln: Koch soll Kollegen zerstückelt haben

Nachrichten aus Deutschland: Prozess in Köln

Der Angeklagte sitzt neben seinem Anwalt im Gerichtssaal

DPA

In Köln soll ein Koch aus einem China-Restaurant einen Kollegen getötet, zerstückelt und am Rhein beseitigt haben. Seit Mittwoch muss sich der 37-Jährige deswegen vor dem Landgericht verantworten. Die Anklage wirft ihm Totschlag vor. Er habe sich immer wieder mit seinem nun toten Kollegen gestritten, auch eine Prügelei habe es gegeben. Schließlich habe der chinesische Koch seinen Landsmann umgebracht und die Leiche zerteilt. Der Torso wurde später von spielenden Kindern am Rheinufer in einem Plastiksack entdeckt. Der 37-Jährige, der nach Angaben seines Anwalts nur Chinesisch spricht, äußerte sich zu Prozessbeginn nicht zu den Vorwürfen. Er habe sie aber stets bestritten, sagte sein Verteidiger. Er wolle einen Freispruch. 

Nach der Entdeckung der kopflosen Leiche am Rhein im Juli 2016 hatten die Ermittler lange Zeit nicht klären können, um wen es sich bei dem Toten handelt. Erst im Mai 2017 wurden Knochenstücke in einem Wald gefunden - erneut von Kindern, die auf einem Schulausflug waren.

Essen: 26-Jähriger bewusstlos geprügelt - Polizei fahndet nach Schlägern

Die Polizei in Essen fahndet nach vier jungen Männern, die an einer Bushaltestelle auf zwei Männer eingeprügelt haben. Einer der beiden wurde bewusstlos geschlagen und liegt nun mit schweren Verletzungen in einem Krankenhaus.  Wie die Polizei berichtet, ereignete sich die Tat bereits am 27. September gegen 18.20 Uhr vor der Bushaltestelle Altenessen-Mitte. Die zwei 23 und 26 Jahre alten Männer wurden von der anderen Straßenseite von vier jungen Männern bepöbelt und beschimpft. Sie sollen laut Zeugenaussagen etwa zwischen 16 bis 20 Jahre alt gewesen sein. Das Quartett lief dann plötzlich zu ihnen rüber und schlug und trat auf sie ein. Eine Überwachungskamera im Bus filmte das Geschehen. Die Täter schlugen zunächst den 23- Jährigen, dann gingen sie auf den 26-Jährigen los und hörten auch nicht auf zu treten, als er schon am Boden lag. Dann flüchteten die Täter in Richtung Wilhelm-Nieswandt-Allee. Passanten alarmierten die Polizei. Das Opfer wurde vor Ort behandelt und mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. 

Nachrichten aus Deutschland: Schlägerei in Essen

Salzgitter: Lehrer soll Nacktfotos für bessere Note erhalten haben

Für eine bessere Note soll ein Lehrer in Niedersachsen ein Nacktfoto von einer 14-jährigen Schülerin bekommen haben. Um ein angedrohtes Elterngespräch zu verhindern, schickte das Mädchen nach Angaben der Staatsanwaltschaft Braunschweig ein weiteres Bild. Gegen den 37-Jährigen wurde ein Strafbefehl mit einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten zur Bewährung erlassen, teilte die Ermittlungsbehörde am Dienstag mit. Bis Ende nächster Woche kann der Beschuldigte dagegen Einspruch einlegen.

Für die Nacktfotos soll der Lehrer 2013 der damals 14-Jährigen in Chats versprochen haben, eine Klassenarbeit besser zu benoten und ein angedrohtes Elterngespräch abzusagen. In beiden Fällen soll der zur Tatzeit 33-Jährige das geforderte Foto bekommen haben. Das Amtsgericht Salzgitter hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig den Strafbefehl wegen Bestechlichkeit erlassen. 

Ein Sprecher der Landesschulbehörde in Lüneburg teilte mit, dass der betroffene Lehrer von seinen Aufgaben an der Schule in Salzgitter freigestellt sei und derzeit nicht unterrichte.

Wolfsburg: Fahrlehrer will betrunken Fahrstunde geben

In Wolfsburg hat die Polizei einen Fahrlehrer mit mehr als zwei Promille aus dem Verkehr gezogen. Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, vermutete sein Fahrschüler zu Beginn der Unterrichtsstunde aufgrund seines Zustands gesundheitliche Probleme und alarmierte einen Rettungswagen. Als der 60-Jährige die Behandlung ablehnte, wurde Polizei hinzugezogen. Der Vorfall ereignete sich am Montagmittag. Die Beamten nahmen den Fahrlehrer mit auf die Wache, wo erst nach mehreren Anläufen ein Alkoholtest gelang. Dieser ergab einen Wert von 2,04 Promille. Es wurden ein Blutalkoholtest veranlasst und der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Außerdem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.

Frankfurt: 19-Jähriger schubst bei Kontrolle Polizistin in den Main

In Frankfurt hat ein Betrunkener eine 27-Jährige Polizistin bei einer Kontrolle in den Main gestoßen. Der 19-Jährige war den Beamten auf Streife in der Nacht zum Sonntag aufgefallen, sie wollten ihn kontrollieren. Der junge Mann widersetzte sich jedoch und ergriff die Flucht. Die Polizistin nahm mit ihrem Kollegen die Verfolgung auf. Als er am Deutschherrnufer gestellt werden konnte, wehrte er sich vehement und schubste die Beamtin in den Main. Sie konnte sich an einem Seil festhalten, ein Kollege eilte zur Hilfe. Beide wurden bei dem Vorfall verletzt. Weitere Beamte stellten den sich noch immer wehrenden Mann, gegen den nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt wird. 


 Nachrichten von Dienstag, 16. Oktober

Donauwörth: Arzt soll Patienten mit Hepatitis C infiziert haben

Im schwäbischen Donauwörth soll ein Narkosearzt mindestens fünf Menschen mit Hepatitis C infiziert haben. Die Staatsanwaltschaft Augsburg leitete gegen den Mediziner deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung ein, wie ein Sprecher der Ermittlungsbehörde sagte. Die Ermittlungen stünden allerdings noch ganz am Anfang.    

Die Fälle sollen sich in der kommunalen Donau-Ries-Klinik ereignet haben, der Verdacht besteht seit der vergangenen Woche. Der unter Verdacht stehende Arzt arbeitet seit Mai nicht mehr in dem Krankenhaus. Unklar ist noch, wie der Arzt die Patienten angesteckt haben soll.    

Hepatitis C ist eine Entzündung der Leber, die durch ein auf dem Blutweg übertragenes Virus verursacht wird. Eine Erkrankung nimmt meist einen chronischen Verlauf mit schweren Folgeerkrankungen und einer deutlich erhöhten Sterblichkeit.

Boizenburg: 26-Jähriger fällt unglücklich von Sitzbank und stirbt

In einer Flüchtlings-Erstaufnahmeeinrichung bei Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern ist ein 26-Jähriger nach einem Sturz von einer Bank gestorben. Der Mann sei am Montagnachmittag im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen, teilte die zuständige Polizei in Ludwigslust am Dienstag mit. Zur Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet. Auch die Kriminalpolizei ermittle noch in dem Fall.

Zeugen hatten berichtet, dass der junge Mann beim Sturz von der Bank am Sonntagabend unglücklich auf den Kopf gefallen war.  Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll er auf der Lehne einer Parkbank gesessen und von dort zu Boden gestürzt sein. Dabei ist er offenbar unglücklich mit dem Kopf auf den Betonboden gefallen. Der Mann war am Unglücksort zunächst noch reanimiert worden und später in der Klinik gestorben.

Offenburg: Siebenjährige stürzt auf Baustelle in heißen Teer

Mit ihrem Tretroller ist eine Siebenjährige auf einer offenbar schlecht gesicherten Baustelle in Baden-Württemberg in heißen Teer geraten und gestürzt. Wie die Polizei in Offenburg am Dienstag mitteilte, war das Mädchen einige Tage zuvor auf dem Rückweg von der Schule. Die Baustelle auf dem Gehweg sei vermutlich nicht abgesperrt gewesen. Die Kleine blieb mit dem Vorderrad ihres Rollers im weichen Teer hängen und stürzte. Das Kind zog sich dabei leichte Verletzungen und Verbrennungen zu. Die Polizei ermittelt.     

Hamburg: 21-Jähriger nach Schlägerei auf einem Auge blind

Die Hamburger Polizei sucht nach einer Schlägerei am Wochenende auf der Reeperbahn nach Zeugen. Wie die Beamten mitteilte, wurde dabei ein 21-Jähriger am frühen Sonntagmorgen in einem Club angegriffen und schwer verletzt. Demnach wollte der junge Mann einen Streit zwischen zehn bis 15 Personen schlichten. Dabei erlitt er schwere Schnittverletzungen. Ob ihm diese mit Splittern eines zu Bruch gegangenen Spiegels oder einem Messer zugefügt wurden, ist noch unklar. Der 21-Jährige wurde dabei so schwer am linken Auge verletzt, dass er sein Augenlicht verlor. Auch am Arm wurde er schwer verletzt. Er musste sofort operiert werden und wird auch noch weitere Operationen über sich ergehen lassen müssen. Zeugen, die Angaben zu der Tat, dem vorangegangenen Streit oder  den beteiligten Personen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg  oder einer Polizeidienststelle zu melden.

Strande: Frau stürzt mit Fahrrad an Steilküste in die Tiefe

Zwischen Strande und Stohl in Schleswig-Holstein (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist am Montag eine Frau mit ihrem Fahrrad die Steilküste hinuntergestürzt. Wie die Polizei berichtet, hatte ein Mann über Notruf mitgeteilt, dass seine Lebensgefährtin während einer Radtour vom Weg abgekommen und die Steilküste hinuntergefallen sei. Nach kurzer Suche konnten die Rettungskräfte die Frau finden. Die 47-Jährige aus dem Kreis Ostholstein war etwa 15 bis 20 Meter in die Tiefe gefallen. Zum Glück wurde der Sturz von Büschen und Bäumen gebremst. Sie wurde von Rettungdienst und Notarzt sofort versorgt. Anschließend wurde sie mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen am Oberkörper in ein Kieler Krankenhaus geflogen.

Worms: Tourist fällt betrunken von Balkon

Ein Mann aus den Niederlanden ist im rheinland-pfälzischen Worms betrunken von einem Balkon gefallen. Wie die Polizei berichtete, stürzte der Mann sieben Meter in die Tiefe. Anwohner wählten in der Nacht zu Dienstag um 2.45 Uhr den Notruf. Der stark betrunkene Mann stand ersten Erkenntnissen zufolge auf einem Balkon im dritten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses, als er seine Jacke auf die Brüstung legte. Als diese hinunterfiel, versuchte er, sie festzuhalten. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte auf ein unter dem Balkon befindliches Vordach. Über die genauen Verletzungen ist bislang noch nichts bekannt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Ostbevern: Vater fährt beim Rangieren seinen Sohn tot

Schreckliches Unglück im nordrhein-westfälischen Ostbevern. Dort kam es am Montagnachmittag gegen 17 Uhr zu einem Unfall, bei dem ein eineinhalbjähriger Junge getötet wurde. Der Unfallverursacher war der eigene Vater. Wie die Polizei berichtet, rangierte der Mann auf einem Hof einen Transporter. Er fuhr rückwärts und übersah dabei seinen Sohn, der auf dem Hof herumlief. Durch den Zusammenstoß wurde der Junge lebensgefährlich verletzt. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen waren ohne Erfolg. Der Junge verstarb noch vor Ort. Die stark unter Schock stehenden Angehörigen wurden durch eingesetzte Notfallseelsorger und psychosoziale Notfallversorgungsteams betreut.

Nachrichten aus Deutschland: Unfall in Ostbevern

Einsatzkräfte an der Unfallstelle in Ostbevern

DPA

 Nachrichten von Montag, 15. Oktober

Stade: 16-Jährige von Regionalzug tödlich verletzt

Im niedersächsischen Stade ist am Montagnachmittag eine 16-Jährige von einem Regionalzug erfasst und getötet worden. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei wollte die Schülerin auf dem Heimweg einen Bahnübergang überqueren. Sie habe den in Richtung Stade fahrenden Metronom-Zug auch durchfahren lassen, ehe sie trotz noch geschlossener Schranke auf die Gleise trat, schreiben die Beamten. In diesem Moment jedoch kreuzte auch ein in Gegenrichtung fahrender Zug den Übergang und erfasste die Jugendliche, die mit ihrem Fahrrad unterwegs war, trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung. Die 16-Jährige sei in der Folge rund 50 Meter weit durch die Luft geschleudert worden, ehe sie tödlich verletzt auf den Schienen liegen blieb.

Der Lokführer musste im Anschluss wegen eines Schocks behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Die rund 130 Fahrgäste blieben unverletzt. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Eltern und Schwester des Unfallopfers, heißt es.

nachrichten deutschland - unfall stade

Rettungskräfte und Polizisten am Unfallort in Stade

Wuppertal: Schiedsrichter stirbt bei Fußball-Spiel

Bei einem Fußball-Spiel in Wuppertal-Ronsdorf (NRW) hat sich am Sonntag ein tragischer Zwischenfall ereignet. Demnach brach der Schiedsrichter der Kreisliga-Partie zwischen TSV Ronsdorf II und dem SV Heckinghausen im Spiel zusammen und verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort. Dies berichtet unter anderem die "Wuppertaler Rundschau".

Mehreren Zeugen zufolge soll der 55-Jährige bereits während der Halbzeitpause angedeutet haben, dass er sich nicht wohlfühle. Dennoch pfiff der Unparteiische die Partie wieder an. Nur fünf Minuten später soll er das Spiel im Mittelkreis stehend dann jedoch abgepfiffen haben und zur Außenlinie gegangen sein, wo er vor der Bank des Gästeteams zusammenbrach. Zwei als Rettungssanitäter ausgebildete Spieler eilten demnach sofort zu Hilfe, konnte den mann aber nicht wiederbeleben. Auch die Beastzung eines alarmierten Rettungswagens konnten dem Schiedsrichter nicht mehr helfen. Die Partie wurde abgebrochen.

Warendorf: Räuber stecken Fluchtfahrzeug in Brand und fackeln historische Kapelle ab

Im nordrhein-westfälischen Warendorf haben Unbekannte am frühen Samstagmorgen einen Geldautomaten gesprengt. Zeugen meldeten gegen 4 Uhr zwei maskierte Unbekannte mit dunkler Kleidung, die auf einem Motorroller geflüchtet waren. Eine eingeleitete Sofortfahndung blieb jedoch ohne Erfolg. Wie die Polizei berichtet, entdeckte ein Autofahrer gegen 6.30 Uhr eine brennende Kapelle in der Einener Dorfbauerschaft und alarmierte die Feuerwehr. Diese fand bei den Löscharbeiten das Gerippe eines ausgebrannten Rollers. Bei der weiteren Überprüfung stellten Polizisten zwei Geldscheine fest. Offenbar hatten die Tatverdächtigen den Roller angezündet, um Spuren zu verwischen und ihre Flucht mit einem anderen Fahrzeug fortgesetzt. Die Kapelle ist laut "Westfälische Nachrichten" ein Stück Dorfgeschichte und Teil der Flurprozession in Warendorf-Einen. Auch wurden hier verstorbene Familienmitglieder vor deren Begräbnis aufgebahrt. Die zwischen 1850 und 1880 erbaute und seit mehr als 30 Jahren unter Denkmalschutz stehende Kapelle hatte einen schweren Hofbrand (4. Juli 1911), zwei Weltkriege und viele Generationen unbeschadet überstanden, wie es heißt. 

Breslauer Platz : Geiselnahme in Köln – Hauptbahnhof in Teilen gesperrt

Lohmen: Tourist stürzt 45 Meter tief in den Tod

In der sächsischen Schweiz ist in der Gemeinde Lohmen am Sonntagnachmittag ein Tourist in den Tod gestürzt. Wie die Polizei berichtet, war der 25-jährige aus der Ukraine mit einer Reisegruppe im Bereich der Basteibrücke unterwegs. Wie "Tag24" berichtet, stieg er dabei am Aussichtspunkt "Kanapee" unterhalb der Felsenburg Neurathen  über ein Geländer, verlor den Halt und stürzte 45 Meter in die Tiefe. Wie es heißt, haben die Mitreisenden den Sturz nicht gesehen. Als er jedoch nicht wiederkehrte, informierten sie gegen 17 Uhr die Reiseleiterin. Rettungskräfte konnten den Mann am späten Abend auf einem Felsvorsprung nur noch tot bergen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Anhaltspunkte für eine Straftat oder Fremdeinwirkung lägen bislang nicht vor, heißt es.

Sipplingen: Interregio rammt Sattelzug

In Sipplingen (Bodenseekreis) ist am Montagmorgen ein Interregio an einem Bahnübergang mit dem Auflieger eines Sattelzuges kollidiert. Der mit rund 100 Personen besetzte Zug kam etwa 220 Meter weiter nördlich zum Stehen. Ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Sanitätskräften eilte gegen kurz vor 8 Uhr zur Unfallstelle. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden elf Personen leicht verletzt. Der Zug ist stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Die Bahnstrecke ist bis auf weiteres gesperrt. Die Feuerwehr baute zwischenzeitlich auf der offenen Bahnstrecke ein Podest auf und brachte die Fahrgäste aus dem Zug in das Bahnhofsgebäude. Dort werden sie betreut und ärztlich untersucht. 

Nachrichten aus Deutschland: Zugunfall in Sipplingen

Der demolierte Lkw nach dem Unfall

Wasserkuppe: Tödliche Flugzeuglandung - Identität von zwei Opfern weiter unbekannt

Nach der tödlichen Flugzeuglandung in der hessischen Rhön sind die Identitäten von zwei der getöteten Spaziergänger weiter unbekannt. Das sagte ein Sprecher der Polizei Osthessen am Montagmorgen. Zwei Frauen und ein Kind waren am Sonntag von dem Flugzeug erfasst und tödlich verletzt worden. Zwar habe die Polizei am Sonntagabend die erste Tote identifizieren können - Näheres zu der 1978 geborenen Frau oder ob die drei Opfer miteinander verwandt sind, wurde jedoch nicht gesagt. "Bisher ist noch nichts bestätigt", sagte der Polizeisprecher. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wollen am Montag die Unfallursache der tödlichen Landung ermitteln. Auf der Wasserkuppe war eine Maschine am Sonntagnachmittag über das Ende der Landepiste hinausgeschossen. Auf einer direkt dahinter verlaufenden Straße erfasste das Flugzeug die drei Spaziergänger. Der 56 Jahre alte Pilot hatte zuvor versucht, nach einem ersten Landeversuch durchzustarten.

Lehesten: Zweijährige rammt zwei Autos

Im thüringischen Lehesten hat eine Zweijährige einen Unfall verursacht. Wie die Polizei berichtet, setzte der Vater das Mädchen auf den Fahrersitz seines Mercedes, um etwas auszuladen. Das Kleinkind spielte an den Knöpfen in der Mittelkonsole und löste dabei offenbar die elektronische Parkbremse. Der Wagen rollte mit dem Kind auf die abschüssige Straße und rammte dort einen Seat sowie einen Ford, bevor er an einem Gartenzaun schließlich zum Stehen kam. Vater und Kind kamen mit dem Schrecken davon. Durch die Kollisionen entstanden nach ersten Schätzungen Sachschäden in Höhe von rund 30.000 Euro.

Bielefeld: Mann kassiert Toilettengeld und landet hinter Gittern

In Bielefeld hat ein Mann am Hauptbahnhof Toilettengeld der Reisenden kassiert und landete schließlich im Gefängnis. Wie die Polizei berichtet, hatte der Mann für sich selbst den "Eintrittspreis" von einem Euro zur Toilettenanlage im Bahnhof bezahlt und hielt nun die automatische Tür für andere Bahnhofsbesucher auf. Das Geld, das eigentlich im Kassenautomaten der Betreiberfirma landen sollte, landete so in der Tasche des 40-Jährigen. Als die Bundespolizei auf den Mann aufmerksam wurde und die Personalien überprüfte, stellten die Beamten fest, dass er wegen Diebstahls zur Festnahme ausgeschrieben war. Da er durch seine Geschäftsidee in der Toilette erst zwei Euro "verdient" hatte, konnte er die geforderten 430 Euro Strafe der Staatsanwaltschaft Krefeld nicht bezahlen und muss nun 43 Tage hinter schwedischen Gardinen absitzen. Zudem erhält er noch eine Strafanzeige wegen gewerbsmäßigen Betruges.

Steinebach an der Wied: Motorradfahrer nötigt Reiterin

In Steinebach a.d. Wied (Rheinland-Pfalz) hat ein Motorradfahrer eine Reiterin genötigt. Wie die Polizei berichtet, war die Frau mit ihrem Pferd auf einem Feldweg unterwegs, als ihr ein Mann auf einem Motorrad mit hoher Geschwindigkeit entgegenkam. Er umkreiste die 48-Jährige noch mehrmals, beleidigte sie bei dem anschließenden Disput und fuhr weg. 

Lesen Sie hier die Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 7. bis 14. Oktober:

Quellen: Presseportal Polizei/"Tag 24"/Polizei Sachsen/"Westfälische Nachrichten"/"Wuppertaler Rundschau"/"Mopo"/"Thüringer Allgemeine"/WDR

Feuerwehrleute stehen nach einem Flugunfall neben einem Sportflugzeug


jek/mod/sve / DPA / AFP