HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Erdogan: Keine EU-Mitgliedschaft der Türkei "macht auch nichts"

Marseille: Messerattacke fordert zwei Tote +++ Katalonien: Schwere Ausschreitungen - viele Verletzte +++  Ex-Chefin Petry beklagt "Hexenjagd" +++ Die News des Tages im Ticker.

Erdogan spricht über die Türkei und EU

Recep Tayyip Erdogan spricht im türkischen Parlament über die Türkei und die EU

Die aktuellsten Nachrichten des Tags für Sie im Überblick. 

+++ 20.09 Uhr: Umstrittenes Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien zu Ende +++

Das umstrittene Unabhängigkeits-Referendum in Katalonien ist nach einem von Polizeigewalt überschatteten Tag zu Ende gegangen. Nach elf Stunden schlossen die Wahllokale nach Mitteilung der Regionalregierung in Barcelona wie vorgesehen um 20 Uhr. Der Sprecher der Generalitat (Regionalregierung), Jordi Turull, versicherte allerdings, dass diejenigen Wähler, die zur Schließung der Lokale noch in den Schlangen stünden, ihre Stimme würden abgeben dürfen. Die Auszählung werde einige Zeit in Anspruch nehmen, betonte er. Die Regionalregierung von Carles Puigdemont zog die Abstimmung trotz eines Verbots durch das Verfassungsgericht und gegen den Widerstand der Zentralregierung in Madrid durch. Die staatlichen Polizeieinheiten Guardia Civil und Policía Nacional gingen zum teil mit brutaler Härte gegen friedliche Wähler und Demonstranten vor. Nach jüngsten Zahlen des regionalen Gesundheitsministeriums wurden mindestens 761 Bürger verletzt, einige davon schwer. Es gab auch zwölf verletzte Polizisten.


+++ 18.51 Uhr: FC Barcelona spielt vor leeren Rängen +++

Angesichts der Auseinandersetzungen über das katalanische Unabhängigkeitsreferendum hat der FC Barcelona sein Sonntagsspiel gegen den Fußballverein Las Palmas vor leeren Zuschauerrängen ausgetragen. Damit solle die Unterstützung für all diejenigen zum Ausdruck gebracht werden, denen das Recht auf freie Meinungsäußerung verweigert werde, sagte der Präsident des FC Barcelona, Josep Maria Bartomeu, dem Fernsehsender beIN Sports. Ursprünglich hatte Barça, Kataloniens Aushängeschild in der Welt, das Match verschieben wollen. Dann wäre aber möglicherweise Las Palamas zum Sieger erklärt und der FC Barcelona mit einer Strafe der spanischen Fußballoberen belegt worden. Bartomeu sagte, die "außergewöhnliche Partie ohne Publikum" erfolge nicht aus Sicherheitsgründen, denn die Sicherheit sei gewährleistet. Die Spieler von Las Palmas traten offen für Spaniens Einheit ein. Auf ihren Trikots stellten sie stolz die spanische Fahne zur Schau. Sie verloren das Spiel allerdings mit 0:3.

+++ 18.33 Uhr: 17 Männer wegen homosexueller Handlungen in Kairo vor Gericht +++

17 Männer stehen in Ägypten wegen homosexueller Handlungen vor Gericht. Ein Anklagevertreter sagte in Kairo, die Männer seien in flagranti in einer Wohnung erwischt und festgenommen worden. Er warf ihnen unmoralisches Verhalten sowie die Förderung von Homosexualität und Ausschweifungen vor. Die Männer wiesen die Vorwürfe zurück. Das Gericht vertagte sich auf den 29. Oktober, dann soll ein Urteil gesprochen werden. Homosexualität ist in Ägypten zwar nicht gesetzlich verboten, ist aber ein gesellschaftliches Tabu. In der Vergangenheit wurden angebliche Homosexuelle deshalb zum Beispiel wegen Verachtung des Islam oder der Förderung von Ausschweifungen eingesperrt und auch verurteilt.

+++ 16.41 Uhr: Erdogan: Keine EU-Mitgliedschaft macht auch nichts +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat an die EU appelliert, die Türkei als Vollmitglied aufzunehmen. Nur so könne diese einen Schritt nach vorne machen, sagte Erdogan bei einer Rede im Parlament nach der Sommerpause. Die Türkei werde mit Freude einen Beitrag zur "Zukunft Europas" leisten. Er betonte demnach jedoch auch, es "mache nichts", wenn die EU die Türkei nicht aufnehme. Die Türkei werde ihren eigenen Weg weiter voranschreiten.

+++ 16.09 Uhr: FC Barcelona spielt doch +++

Das Duell zwischen dem FC Barcelona und UD Las Palmas in La Liga sollte zunächst aus Sicherheitsgründen kurzfristig abgesagt werden, doch kurz vor Spielbeginn wurde bekanntgegeben, dass das Spiel doch stattfindet - allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das meldet das Fußball-Magazin "Kicker".

Im Vorfeld des Spiels hatte Las Palmas angekündigt, die Partie (16.15 Uhr) mit kleinen spanischen Flaggen auf dem Trikot bestreiten zu wollen. Las Palmas wollte durch das Tragen des nationalen Symbols zum Ausdruck bringen, dass "unsere Hoffnung in die Zukunft des Landes still demonstriert" werden solle.

"Der FC Barcelona verurteilt die Ereignisse, die es heute in weiten Teilen von Katalonien gegeben hat, um die Bürger daran zu hindern, ihr demokratisches Recht der freien Meinungsäußerung auszuüben", hieß es in einer Erklärung des Vereins. Bei Barcelona spielt unter anderem der deutsche Torwart Marc-André ter Stegen.

Lionel Messi FC Barcelona

Der Superstar des FC Barcelona, Lionel Messi, ist kein Katalane, sondern Argentinier


+++ 15.41 Uhr: Fünf Verletzte bei Auto- und Messerattacken in Kanada +++

Bei einer Angriffsserie in Kanada sind fünf Menschen verletzt worden. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem "Terroranschlag" aus und gab die Festnahme eines Verdächtigen bekannt. Der mutmaßliche Täter hatte den Der FC Barcelona gab folgendes Statement ab: "Der FC Barcelona verurteilt die Ereignisse, die es heute in weiten Teilen von Katalonien gegeben hat, um die Bürger daran zu hindern, ihr demokratisches Recht der freien Meinungsäußerung auszuüben", hieß es in einer Erklärung des Vereins. Bei Barcelona spielt unter anderem der deutsche Torwart Marc-André ter Stegen.Angaben zufolge am Samstagabend in der Stadt Edmonton mit einem Auto zunächst eine Absperrung vor einem Fußballstadion niedergerissen und einen Polizisten angefahren.

Der Mann sei dann ausgestiegen und habe mit einem Messer mehrmals auf den am Boden liegenden Beamten eingestochen, erklärte die Polizei von Edmonton. Dann sei er geflohen. Wenige Stunden später fuhr der Verdächtige mit einem Lieferwagen in zwei Gruppen von Fußgängern, nachdem er vor einer Verkehrskontrolle geflohen war. Vier Menschen wurden verletzt. Die Polizei konnte den Verdächtigen anschließend festnehmen.


+++ 15.32 Uhr: 310.000 Russen in Jakutien ohne Strom und Heizung +++

Nach einem Stromausfall mit 310.000 Betroffenen haben die russischen Behörden den Notstand über die Teilrepublik Jakutien im Fernen Osten des Landes verhängt. In der Hauptstadt Jakutsk, 4800 Kilometer östlich von Moskau, legte ein Feuer das wichtigste Kraftwerk lahm. Darauf sei im beginnenden sibirischen Winter die Versorgung mit Strom, Fernwärme und Wasser für 33.000 Häuser zusammengebrochen, meldeten russische Agenturen. Flugzeuge des Zivilschutzes brachten Generatoren für einen Notbetrieb nach Jakutsk. Zivilschutzminister Wladimir Putschkow ordnete an, alle Häuser bis Montag wieder ans Netz zu bringen.

+++ 15.30 Uhr: Update: Messer-Angreifer am Bahnhof von Marseille niedergeschossen +++

Bei einer womöglich islamistisch motivierten Messerattacke im südfranzösischen Marseille sind zwei Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich am Bahnhof Saint-Charles ereignet, wo ein Mann auf Passanten eingestochen habe, teilten die Behörden mit. Der Angreifer, der von Soldaten niedergeschossen wurde, habe "Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen, hieß es in Ermittlerkreisen. Demnach wird ein terroristischer Hintergrund geprüft.

Der Mann tötete laut Polizei gegen 13.45 Uhr am Nachmittag zwei Menschen mit Messerstichen am Hauptbahnhof von Marseille. "Zwei Opfer sind gestorben", sagte Olivier de Mazières von der Präfektur der Nachrichtenagentur AFP.

+++ 15.20 Uhr: Update: Messer-Angreifer am Bahnhof von Marseille niedergeschossen +++

Ein Messer-Angreifer hat am Bahnhof von Marseille mindestens einen Menschen getötet, bevor er niedergeschossen wurde.
Ein weiteres Opfer sei schwer verletzt worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Polizeikreisen. Die französische Nachrichtenagentur AFP sprach unter Berufung auf den örtlichen Polizeipräfekten sogar von zwei Todesopfern. Nach Angaben aus Polizeikreisen gibt es Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

Soldaten der Anti-Terror-Operation Sentinelle, die unter anderem an wichtigen Bahnhöfen in Frankreich patrouillieren, eröffneten das Feuer auf den Angreifer. Er sei "neutralisiert" worden, hieß es aus Sicherheitskreisen.


+++ 14.56 Uhr: Regionalregierung: Mehr als 300 Verletzte bei Abspaltungsreferendum +++

Bei den Polizeiaktionen zur Verhinderung des umstrittenen Unabhängigkeitsreferendums in der spanischen Region Katalonien sind nach amtlichen Angaben Hunderte Bürger verletzt worden. Es gebe bereits 337 Verletzte, teilte die katalanische Regionalregierung mit. Die Betroffenen wurden aufgerufen, bei der katalanischen Polizei Anzeige gegen die staatliche Polizeieinheit Guardia Civil zu erstatten.

Das von der katalanischen Regionalregierung von Carles Puigdemont ausgerufene "verbindliche Referendum" findet trotz eines Justizverbotes und gegen den Willen der Zentralregierung in Madrid statt. Zur Verhinderung der Abstimmung hat Madrid rund 4000 staatliche Polizisten nach Katalonien geschickt.


+++ 14.52 Uhr: Bericht: Messer-Angreifer am Bahnhof von Marseille niedergeschossen +++

Am wichtigsten Bahnhof von Marseille ist ein Mann niedergeschossen worden, der Passanten mit einem Messer angegriffen hatte. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Die Polizei rief auf Twitter dazu auf, den Bereich des Bahnhofs Saint-Charles wegen eines Einsatzes zu meiden. Ein Sprecher der nationalen Polizei konnte auf Anfrage zunächst keine Angaben zu dem Zwischenfall machen. Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, gebe es zwei Tote nach der Messerattacke.

Mehr dazu in Kürze im stern-Ticker.

+++ 14.22 Uhr: Elf spanische Polizisten bei Einsatz gegen Referendum in Katalonien verletzt +++

Bei dem massiven Polizeieinsatz gegen das umstrittene Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien sind auch mindestens elf spanische Polizisten verletzt worden. Wie das Innenministerium in Madrid im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte, wurden bis zum frühen Nachmittag neun Polizisten und zwei Beamte der Guardia Civil verletzt. Die Einsatzkräfte wurden demnach mit Steinen beworfen.

+++ 14.08 Uhr: Bitteres Ende eines Marathons: Spitzengruppe biegt falsch ab +++

Chaos beim Marathon in Kassel: Die fünfköpfige Spitzengruppe musste komplett diaqualifiziert werden, weil sie an einer Stelle der 42,195 Kilometer versehentlich in die falsche Richtung abgebogen war. Das berichtete die "Hessische Niedersächsische Allgemeine" (HNA) auf ihrer Internetseite. Dem Bericht zufolge stellte die Rennleitung fest: Wenn die Fünf auf dem falschen Abschnitt weiter gelaufen wären, hätten sie die Strecke am Ende um rund fünf Kilometer verkürzt. Also stoppte die Leitung die Läufer und nahm sie aus dem Rennen. Laut HNA sorgte das bei den betroffenen Athleten "für großen Unmut".

+++ 13.53 Uhr: Vier Menschen ertrinken bei Autounfall in Russland +++

Vier Menschen sind bei einem Autounfall in Russland ertrunken, als ihr Wagen in einen Fluss stürzte. Der Unfall ereignete sich bei Schneetreiben nahe der Ortschaft Wiljuisk in Sibirien, etwa 4300 Kilometer östlich von Moskau, wie russische Medien berichteten. Aus dem sinkenden Minivan konnten sich nur der Fahrer und seine Frau mit einem Säugling retten. Zwei sechs und acht Jahre alte Kinder, ein Mann von 20 Jahren und eine 52-jährige Frau ertranken. Der Fahrer sei nüchtern gewesen, aber bei schlechtem Wetter unvorsichtig gefahren, teilte die Polizei mit. 

+++ 12.46 Uhr: Messerangriff in Kanada: Polizei vermutet terroristischen Hintergrund +++

Nach einer Messerattacke auf einen Polizisten in der kanadischen Stadt Edmonton geht die Polizei von einem terroristischen Hintergrund aus. Im Auto des festgenommenen Verdächtigen sei eine Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat gefunden worden, sagte Polizeichef Rod Knecht bei einer Pressekonferenz, wie die kanadischen Sender CBC News und Global News berichteten.

Der mutmaßliche Täter habe am Samstagabend mit seinem Wagen zunächst ein Polizeiauto gerammt, sei dann ausgestiegen und habe mehrmals mit einem Messer auf einen Beamten eingestochen. Dann sei er zu Fuß geflohen. Der Polizist sei nicht schwer verletzt worden. Bei der anschließenden Verfolgung durch die Polizei seien vier Fußgänger verletzt worden, berichtete die Lokalzeitung "Edmonton Journal". Der Wagen habe schließlich kurz vor Mitternacht gestoppt werden können, der Verdächtige sei festgenommen worden. 

+++ 12.39 Uhr: Tote 27-Jährige in Siegburg entdeckt - Ehemann unter Tatverdacht +++

In einer Wohnung in Siegburg bei Bonn hat die Polizei eine tote 27-Jährige entdeckt und den Ehemann festgenommen. Der 36-Jährige sei dringend tatverdächtig, die junge Frau umgebracht zu haben, teilten die Ermittler mit. Er habe sich am frühen Morgen bei der Polizei gemeldet und angegeben, seine Frau attackiert zu haben. Die kurze Zeit später eintreffenden Einsatzkräfte fanden die Tote und nahmen den Mann in der Wohnung fest. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht.

+++ 12.08 Uhr: Katalonien: Puigdemont verurteilt Einsatz von Gummigeschossen +++

Der Chef der separatistischen Regionalregierung in Katalonien, Carles Puigdemont, hat den Einsatz von Gummigeschossen durch die Polizei gegen Wähler beim Unabhängigkeitsreferendum verurteilt. "Gewalt, Schlagstöcke, Gummikugeln, unwillkürliche Aggressionen", sagte Puigdemont nach der Stimmabgabe vor Journalisten in Barcelona. Nach Angaben der Regionalregierung wurden bis zum Mittag 38 Menschen bei Auseinandersetzungen mit der Polizei verletzt, davon drei schwer.

Der regionale Regierungschef betonte: "Es ist klar, dass der unverantwortliche Einsatz von Gewalt seitens des spanischen Staates die Katalanen nicht aufhalten wird." Und sagte an die Adresse der Regierung des spanischen Regierungschefs Mariano Rajoy: "Es ist alles gesagt, die Schande wird sie auf ewig begleiten."

Polizei in Katalonien feuert mit Gummigeschossen

Ein spanischer Nationalpolizist schießt mit Gummigeschossen auf Menschen, die in Barcelona (Spanien) zu einer von katalanischen Regierung zum Wahllokal bestimmten Schule wollen


+++ 11.49 Uhr: Rettungsdienst: 38 Verletzte durch Polizeigewalt in Katalonien +++

Bei Polizeieinsätzen gegen Unabhängigkeitsbefürworter in der spanischen Region Katalonien sind nach Angaben der katalanischen Rettungskräfte mindestens 38 Menschen verletzt worden. Die spanische Polizei ging nach Beginn eines von der Zentralregierung für illegal erklärten Unabhängigkeitsreferendums gewaltsam gegen Demonstranten vor, die Beamte am Betreten von Wahllokalen hindern und den Abtransport beschlagnahmter Wahlurnen verhindern wollten. Laut Augenzeugen setzte die Polizei dabei in der Regionalhauptstadt Barcelona auch Gummimunition ein.

+++ 11.39 Uhr: Polizei in Katalonien feuert mit Gummigeschossen +++

Während des umstrittenen Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien hat die spanische Polizei laut Augenzeugen Gummigeschosse abgefeuert. Die Beamten feuerten laut Berichten zahlreicher Augenzeugen mit Gummimunition auf demonstrierende Unabhängigkeitsbefürworter vor einem Wahllokal in Barcelona. Der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont verurteilte die "ungerechtfertigte" und "unverantwortliche" Gewalt, mit der der spanische Staat gegen friedliche Demonstranten vorgehe.

+++ 11.16 Uhr: Gabriel begrüßt Gesprächsangebot der US-Regierung an Nordkorea +++

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat das Gesprächsangebot der US-Regierung an Nordkorea begrüßt. "Das ist genau die richtige Richtung und ein großer und mutiger Schritt für die USA", erklärte Gabriel. Nordkorea sei "gut beraten, dieses Gesprächsangebot jetzt ernst zu nehmen."

US-Außenminister Rex Tillerson hatte am Samstag bei einem Besuch in Peking gesagt, die USA stünden in Kontakt mit Nordkorea, um die Möglichkeit von Verhandlungen über das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm auszuloten. Dazu gebe es bereits "Kommunikationskanäle nach Pjöngjang".

+++ 11.05 Uhr: Universität will erste Frauen-Fahrschule in Saudi-Arabien eröffnen +++

Eine Universität in Saudi-Arabien will die erste Fahrschule des Landes für Frauen eröffnen. Die Prinzessin-Nura-Universität bereite den Aufbau einer Fahrschule vor, erklärte die für Frauen reservierte Hochschule. Am Dienstag hatte das ultrakonservative muslimische Königreich überraschend ein Ende des Fahrverbots für Frauen angekündigt. Es war das letzte Land der Welt, in dem Frauen nicht ans Steuer durften.

Ab Juni kommenden Jahres dürfen Frauen einem Dekret von König Salman zufolge selbst Auto fahren. Bis dahin soll alles auf die Millionen von neuen Verkehrsteilnehmerinnen vorbereitet sein. Menschenrechtsaktivisten hatten seit mehr als drei Jahrzehnten gegen das Fahrverbot für Frauen gekämpft.


+++ 11.00 Uhr: Australien entsendet Marineschiff zur Hilfe bei Evakuierung in Vanuatu +++

Angesichts eines drohenden Vulkanausbruchs im Pazifik-Archipel Vanuatu hat Australien ein Marineschiff zur Hilfe geschickt. Die "HMAS Choules" soll dabei helfen, alle 11.000 Bewohner der Insel Ambae in Sicherheit zu bringen. Diese müssen ihre Insel verlassen, weil der Vulkan Manaro Voui wieder erwacht ist und Steine und Asche über die Dörfer regnen lässt. Experten befürchten einen massiven Vulkanausbruch.

Australien stehe für den Fall einer Eruption zur Hilfe bereit, sagte Außenministerin Julie Bishop dem Radiosender ABC. Die Regierung von Vanuatu hatte zuvor um Unterstützung gebeten, da sie nicht ausreichend auf eine Naturkatastrophe vorbereitet sei.

+++ 10.47 Uhr: Entwarnung nach Fund einer Einwegspritze in Drogeriemarkt +++

Der Fund einer Einwegspritze in einem Drogeriemarkt in Speyer hat die Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt am Wochenende in Atem gehalten. Doch die Behörden gaben Entwarnung: Eine Frau hatte die Spritze, die sie bei einem Zahnarztbesuch erhalten hatte, in dem Laden verloren, wie die Polizei mitteilte. Die 21-Jährige habe sich nach Presseveröffentlichungen bei den Ermittlern gemeldet.

Nach der Entdeckung war der Markt am Samstag geschlossen und das Sortiment untersucht worden. Die Polizei prüfte, ob es einen Zusammenhang mit dem Fall des Supermarkt-Erpressers vom Bodensee gab.

+++ 10.39 Uhr: Ex-Footballstar O.J. Simpson nach neun Jahren aus Gefängnis entlassen +++

Der frühere US-Footballstar O.J. Simpson ist nach neun Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden. Simpson kam nach Angaben eines Gefängnissprechers in der Nacht zum Sonntag aus einer Haftanstalt in Nevada frei, wo er seit Ende 2008 wegen eines Raubüberfalls einsaß. Weltbekannt wurde er durch einen spektakulären Prozess um den Mord an seiner Ex-Frau, der für Simpson mit einem Freispruch aus Mangel an Beweisen endete.

+++ 10.26 Uhr: Supermarkt-Erpresser: Weitere Ermittlungen nach Festnahme +++

Nach dem Geständnis des mutmaßlichen Supermarkt-Erpressers arbeiten Ermittler weiter an der Aufklärung des Falles. Wie der Sprecher der Polizei in Konstanz, Markus Sauter, sagte, untersuchen Kriminaltechniker unter anderem den Computer des 53 Jahre alten Verdächtigen. Ob die Gefahr durch vergiftete Lebensmittel nun tatsächlich gebannt ist, lasse sich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, sagte Sauter. "Wir gehen aufgrund der jetzigen Erkenntnisse aber nicht davon aus, dass weitere vergiftete Nahrungsmittel von dem Mann in Umlauf gebracht wurden." Das habe der Tatverdächtige ausgesagt.

Die Frage nach der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Erpressers sei indes schwierig zu beantworten, räumte Sauter ein. Am Samstag attestierte die Polizei dem Mann "psychische Auffälligkeiten". 

+++ 10.25 Uhr: Katalanischer Regionalpräsident stimmt trotz Polizeisperre ab +++

Trotz eines massiven Polizeiaufgebots vor seinem Wahllokal hat der katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont seine Stimme beim umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum abgegeben. Puigdemont habe abgestimmt, erklärte ein Sprecher der Regionalregierung. Zuvor hatten Polizeieinheiten sein Wahllokal in Girona abgeriegelt und waren in das Gebäude eingedrungen.

+++ 10.21 Uhr: Nach missglückter Landung - Air-Berlin-Maschine geborgen +++

Nach ihrer missglückten Landung auf dem Flughafen der Nordseeinsel Sylt ist die Air-Berlin-Maschine geborgen worden. Aktuell liefen nach Angaben des Flughafens aber noch Reinigungsarbeiten. Der Flieger vom Typ Airbus A320 war am Samstagmorgen aus Düsseldorf erst 50 Meter hinter der Landebahn zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand. Allerdings blockierte die Maschine danach den Samstag über die Hauptpiste des Flughafens auf der Ferieninsel. Der Flugbetetrieb wurde eingestellt. 

+++ 10.17 Uhr: Erste gleichgeschlechtliche Ehe in Berlin geschlossen +++

Unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit ist in Berlin das erste gleichgeschlechtliche Paar getraut worden. Im Rathaus Schöneberg gaben sich am Morgen zwei Männer das Jawort. Möglich war dies, weil das Gesetz zur Ehe für alle in Kraft trat. Eheschließungen sind etwa auch in Hamburg und Hannover geplant. Der Bundestag hatte im Juni die historische Gesetzesänderung beschlossen. 

+++ 9.59 Uhr: Wahlkampf beschert fast allen im Bundestag vertretenen Parteien mehr Mitglieder +++

Der Wahlkampf hat fast allen im Bundestag vertretenen Parteien einen kräftigen Mitgliederzuwachs beschert. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland unter Berufung auf eine Umfrage bei den Parteien berichteten, profitierten davon am meisten SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD. Alle haben demnach mehrere tausend zusätzliche Mitglieder im Vergleich zu Ende 2016. Die CDU hingegen verlor demnach leicht.

+++ 9.33 Uhr: Spanische Polizei beschlagnahmt Wahlurnen in Katalonien +++

Zum Auftakt des umstrittenen Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien hat die spanische Polizei Wahlurnen und Stimmzettel beschlagnahmt. Die Polizei habe in Barcelona erste Abstimmungsunterlagen sichergestellt und setze ihren Einsatz fort, erklärte das Innenministerium in Madrid am Morgen im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Die spanische Zentralregierung sieht die Volksabstimmung in der nach Unabhängigkeit strebenden Region als illegal an und will sie verhindern.

In Girona riegelten Polizisten eine als Wahllokal genutzte Sporthalle ab, in der Regionalpräsident Carles Puigdemont seine Stimme abgeben sollte. Am frühen Morgen hatten sich in mehreren Städten bereits hunderte Menschen vor den Wahllokalen versammelt, um der Polizei den Zutritt zu versperren.

+++ 9.02 Uhr: Air Berlin Maschine blockiert Landebahn auf Sylt +++

Nach der missglückten Landung einer Air-Berlin-Maschine auf Sylt hat das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung die Ermittlungen übernommen. Heute sollte gegen 10 Uhr entschieden werden, ob das Flugzeug weggeschleppt und der Flughafen den regulären Betrieb wieder aufnehmen könne, sagte ein Sprecher des Flughafens. Eine Air Berlin Maschine aus Düsseldorf war am Samstagmorgen erst 50 Meter hinter der Landebahn zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.

Allerdings blockierte die Maschine vom Typ Airbus A320 seit dem Vorfall die Hauptpiste des Flughafens auf der Ferieninsel. Der Flugbetetrieb wurde eingestellt. Auch heute ist laut der Internetseite des Flughafens bereits eine Verbindung gestrichen worden.  

+++ 8.22 Uhr: Zwölf Tote bei Absturz von Militärflugzeug im Kongo +++

Beim Absturz eines Militärflugzeugs in der Demokratischen Republik Kongo sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die Frachtmaschine der kongolesischen Armee stürzte am Samstag rund 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Kinshasa ab. An Bord seien zwölf Besatzungsmitglieder gewesen, es gebe keine Überlebenden, erklärte Verkehrsminister José Makila am Abend im Fernsehen. Zuvor war von dutzenden Todesopfern die Rede gewesen.

+++ 7.28 Uhr: Schock-Rocker Marilyn Manson durch herabstürzende Bühnendekoration verletzt +++

Schock-Rocker Marilyn Manson ist bei einem Konzert durch eine herabstürzende Bühnendekoration verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden. Von Fans ins Internet gestellte Videoaufnahmen zeigen, wie der Musiker am Samstagabend im Konzertsaal Hammerstein Ballroom in Manhattan singt, als plötzlich eine hinter ihm stehende Skulptur in Form zweier riesiger Pistolen auf ihn stürzt. Ein Sprecher erklärte, Manson sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Nähere Angaben zum Gesundheitszustand des 48-Jährigen machte er nicht. 

+++ 6.45 Uhr: Hunderte strömen bereits zu den Wahllokalen in Katalonien +++

Zum Auftakt des umstrittenen Referendums über die Unabhängigkeit Kataloniens haben sich bereits am frühen Morgen hunderte Menschen vor den Wahllokalen versammelt. In der katalanischen Hauptstadt Barcelona, aber auch in den Städten Girona und Figueres strömten die Menschen zu den Abstimmungslokalen. Sie wollten die Wahllokale vor dem Zugriff der Polizei schützen und ihr Stimmrecht verteidigen, erklärten Wähler.

+++ 5.05 Uhr: Parteien haben wieder mehr Zulauf - Tausende neue Mitglieder +++

Die meisten Parteien in Deutschland verzeichnen wieder größeren Zulauf. Davon profitieren vor allem SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD, wie eine Umfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland in den Parteizentralen ergab. Einen leichten Mitgliederschwund gab es hingegen bei der CDU, und die CSU trat auf der Stelle.

+++ 4.14 Uhr: Ex-Chefin Petry beklagt "Hexenjagd" auf ihre Anhänger in der AfD +++

Nach ihrem Parteiaustritt hat die ehemalige AfD-Chefin Frauke Petry eine "Hexenjagd" in ihrer einstigen Partei beklagt. Wer als Anhänger von ihr gelte, "wird wie ein Verräter behandelt und in den sozialen Netzwerken regelrecht verfolgt", sagte Petry der "Welt am Sonntag". Wegen der fortwährenden Angriffe auf ihre eigene Person sei es ihr auch nicht möglich gewesen, nach der Wahl noch in der neuen AfD-Bundestagsfraktion mitzuarbeiten und sich erst später gegebenenfalls abzuwenden. 

+++ 2.30 Uhr: Mindestens 29 Verletzte bei Tribünenunglück in Stadion in Frankreich +++

Während eines Fußballspiels in Frankreich hat sich am Samstagabend ein schweres Unglück ereignet: Mindestens 29 Fans wurden verletzt, als im Stadion von Amiens eine Zuschauertribüne einstürzte. Nach Angaben der Behörden gab es fünf Schwerverletzte. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen zur Unfallursache ein.

Die Zuschauer verfolgten das Erstligaspiel zwischen Amiens SC und OSC Lille. Als sich einer der Spieler von Lille zum Torjubel den Fans auf der Tribüne näherte, brach aus zunächst ungeklärter Ursache ein Sicherheitsgeländer und mehrere dutzend Lille-Fans stürzten etwa 1,50 Meter in die Tiefe.

ivi/fs / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(