VG-Wort Pixel

News des Tages Türgriff in Sauna bricht ab - Mutter und Tochter sterben

Sauna
Rund 90 Minuten verbrachten die Frauen in der Sauna, ehe sie leblos gefunden wurden (Symbolbild)
© Tobias Hase/DPA
35 Verletzte bei Angriff auf Diskothek in Kolumbien +++ 68 Kinder unter den Toten des Anschlags auf Buskonvoi in Syrien +++ Polizei erschießt bewaffneten Mann in Herne +++ Die News des Tages zum Nachlesen.

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 19.08 Uhr: 35 Verletzte bei Angriff auf Diskothek in Kolumbien +++

Bei einem Angriff auf eine Diskothek sind im Südwesten Kolumbiens mindestens 35 Menschen verletzt worden. Unbekannte warfen in der Nacht zum Sonntag eine Granate aus einem Motorrad in das Lokal in der Gemeinde Buga im Department Valle del Cauca, berichteten örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei. Die Verletzten würden in benachbarten Krankenhäusern behandelt. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Einem Bericht der Zeitung "El País de Cali" zufolge hatte es in den Tagen zuvor Drohungen gegen das Lokal gegeben.

+++ 18.43 Uhr: Vettel feiert in Bahrain zweiten Saisonsieg - Hamilton Zweiter +++

Sebastian Vettel hat beim Formel-1-Rennen von Bahrain seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Der Ferrari-Star verwies am Sonntag in Sakhir nach einem packenden Zweikampf den britischen Mercedes-Piloten Lewis Hamilton auf den zweiten Platz. Dritter wurde Hamiltons finnischer Teamkollege Valtteri Bottas, der den Briten auf Anweisung der Silberpfeil-Box neun Runden vor Schluss vorbeilassen musste.

+++ 18.16 Uhr: Blick in den Himmel: Zweijähriger von Kleintransporter überrollt +++

Der Blick in den Himmel hat für einen Zweijährigen in Österreich ein tödliches Ende genommen. Der Junge hatte sich am Samstagabend nahe Linz am Rand einer Straße hingelegt, um nach oben zu schauen, wie die Polizei am Sonntag berichtete. In diesem Moment startete ein Mann einen Kleintransporter und überrollte beim Rangieren den Zweijährigen. Dessen zwölf Jahre alte Schwester, mit der er zuvor auf einem Spielplatz war, hatte ihn noch mit Rufen gewarnt. Doch der kleine Bruder reagierte nicht. Er starb kurze Zeit später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.

+++ 18.12 Uhr: Türgriff in Sauna bricht ab - Mutter und ihre Tochter sterben +++

In Tschechien sind ein 65-jährige Frau und ihre 45-jährige Tochter ums Leben gekommen, weil sie wegen eines abgebrochenen Türgriffs nicht mehr aus der Sauna herauskamen. "Der Griff brach ab - und die Frauen waren eingesperrt", erklärte eine Polizeisprecherin am Sonntag. "Sie haben versucht, die Scheibe aufzubrechen, doch das hat nicht geklappt."

Die Frauen verbrachten demnach rund 90 Minuten in der Sauna, ehe sie von einer Freundin leblos gefunden wurden. Notärzte konnten nichts mehr ausrichten. Der Vorfall ereignete sich der Polizei zufolge am Samstag in einer Laubenkolonie im Ort Jicin nordöstlich von Prag.

+++ 16.52 Uhr: Ja-Stimmen bei Referendum über Präsidialsystem in Türkei vorn +++

Bei dem Volksentscheid in der Türkei über die Stärkung der Macht von Präsident Recep Tayyip Erdogan liegen die Ja-Stimmen laut ersten Fernsehberichten vorn. Die aktuellen Entwicklungen zum Referendum können Sie hier verfolgen:

+++ 16.38 Uhr: Toter Säugling in Altkleidersack entdeckt +++

Grausiger Fund im rheinland-pfälzischen Schifferstadt: Mitarbeiter einer Spedition haben in einem Altkleidersack einen toten Säugling entdeckt. Identität und Herkunft des Kindes seien noch nicht geklärt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Auch die Todesursache sei unklar.

Die Speditionsmitarbeiter brachten den Angaben zufolge am Samstag Altkleidersäcke in einen als Sammelstelle genutzten Container, als sie den Leichnam des Babys fanden. Die verladenen Säcke stammen demnach aus Altkleidersammelbehältern im baden-württembergischen Sinsheim. Derzeit laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei.

+++ 16.34 Uhr: Menschenrechtler beklagen Unregelmäßigkeiten bei Türkei-Wahl +++

Menschenrechtler haben Unregelmäßigkeiten bei der Stimmabgabe beim Referendum über ein Präsidialsystem in der Türkei beklagt. In einem Zwischenbericht des türkischen Menschenrechtsvereins IHD hieß, in fünf Provinzen sei den Wahlbeobachtern des Vereins der Zutritt zu Wahllokalen verweigert worden. Zudem seien in den ost- und südosttürkischen Provinzen Agri, Erzurum und Adiyaman Wähler dazu gezwungen worden, offen abzustimmen.

In Erzurum und dem osttürkischen Van hätten Soldaten und bewaffnete Dorfschützer Beobachter der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP bedroht und von ihrer Aufgabe abgehalten. In der Hauptstadt Ankara sei ein offizieller Beobachter aus dem Wahllokal gezerrt worden.

Die IHD kritisierte weiter, in der südosttürkischen Provinz Sanliurfa säßen in jedem Wahllokal zwei bewaffnete Polizisten. Grundsätzlich würden vor allem in kurdisch geprägten Regionen Sicherheitskräfte verstärkt eingesetzt. Diese hielten sich zudem nicht an die gesetzliche Regelung, wonach Sicherheitskräfte einen Abstand von mindestens 15 Metern zur Wahlurne einhalten müssen.

+++ 15.09 Uhr: Laut Aktivisten 68 Kinder unter den Toten des Anschlags auf Buskonvoi in Syrien +++

Die meisten der 126 Todesopfer des Anschlags auf einen Buskonvoi in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten Kinder. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, 68 Kinder seien bei dem Angriff am Samstag getötet worden. Der Selbstmordanschlag richtete sich gegen einen Buskonvoi, der tausende Menschen aus zwei belagerten Ortschaften im Nordwesten Syriens herausgebracht hatte.

+++ 14.43 Uhr: Polizei erschießt bewaffneten Mann in Herne +++

Polizisten haben in Herne einen Mann erschossen, der sie mit einem Messer bedroht haben soll. Die Beamten seien am Sonntagmorgen alarmiert worden, weil der Mann nach Zeugenaussagen auf einem Sperrmüll-Sofa in der Herner Innenstadt gesessen und sich dabei mit einem langen Messer selbst verletzt haben soll. Wenige Minuten später habe die Besatzung eines Streifenwagens versucht, den mutmaßlich verwirrten Mann zu beruhigen, teilte ein Polizeisprecher mit. Als der Mann aufgesprungen und mit dem Messer auf die Beamten zugelaufen sei, hätten diese nach mehreren Warnungen Schüsse abgegeben. Der Mann starb im Krankenhaus. Ein Querschläger habe eine Polizistin leicht verletzt. Die Ermittlungen hat die Polizei Münster übernommen. Zuerst hatte der WDR über die Schüsse berichtet.

+++ 13.42 Uhr: Schießerei bei Referendum in der Türkei +++

Bei einem Zusammenstoß während des Referendums in der Türkei sind in der mehrheitlich kurdischen Provinz Diyarbakir zwei Menschen getötet worden. Die Nachrichtenagentur DHA meldete, ein weiterer Mensch sei verletzt worden. Am Sonntagmorgen sei es vor einem Wahllokal zu einem Streit gekommen, bei dem die Beteiligten mit Messern und Schusswaffen aufeinander losgegangen seien. Dabei seien drei Menschen verletzt worden. Zwei davon seien auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden. Nähere Hintergründe zu dem Zusammenstoß waren zunächst nicht bekannt.

+++ 13.37 Uhr: Acht Tote nach Sturzfluten auf den Philippinen +++

Acht Menschen haben nach viel Regen und Sturzfluten auf den Philippinen ihr Leben verloren. In der Stadt Carmen in der Provinz Cebu ertranken sieben Menschen, als ihre Häuser von dem schlammigen Hochwasser weggespült wurden, wie eine Sprecherin der Katastrophenschutzbehörde sagte. Vier der Toten seien Kinder. In der Stadt Danao habe es ebenfalls ein Opfer gegeben. Ein tropisches Tiefdruckgebiet hatte am Samstag in den Osten und das Zentrum des südostasiatischen Inselstaates viel Regen gebracht. Der Fährverkehr in der Region war unterbrochen, mehr als 4800 Passagiere saßen fest.

+++ 13.13 Uhr: Sorge wegen Trumps Staatsbesuch mit Kutschfahrt in London +++

Der geplante Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump bereitet Großbritannien große Sicherheitsprobleme. Da Trump auf einer Fahrt in einer goldverzierten Kutsche bestehe, müssten enorme Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, berichtete die Zeitung "The Times". Die Visite sei in der zweiten Oktoberwoche geplant. Weder der Buckingham-Palast noch ein Regierungssprecher wollten in London dazu Stellung nehmen; sie sprachen von "Spekulationen".

+++ 13.08 Uhr: Extremisten enthaupten Geisel auf den Philippinen +++

Auf den Philippinen hat die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf eine Geisel enthauptet. Das Militär habe ein Video von der Enthauptung erhalten, sagte der Kommandeur einer Anti-Terror-Einsatztruppe, Brigadegeneral Cirilito Sobejana. Die Leiche des Mannes sei noch nicht gefunden worden. Die Extremisten hätten den vor vier Monaten entführten Philippiner am Donnerstag auf der Insel Jolo ermordet. 

+++ 11.05 Uhr: Christen in Mossul feiern nach drei Jahren erstmals wieder Osten +++

Zum ersten Mal seit drei Jahren haben irakische Christen im befreiten Osten der bisherigen IS-Hochburg Mossul wieder Ostern gefeiert. Sicherheitskräfte hatten diesen Teil der Großstadt Ende Januar von den Extremisten erobert. Am Sonntagmorgen läuteten die Glocken von Dutzenden Kirchen. Hunderte strömten zu Gottesdiensten.

+++ 10.27 Uhr: Zahl der Toten bei Anschlag auf Busse in Syrien steigt auf 112 +++

Die Zahl der Toten bei dem Bombenanschlag auf Busse mit umgesiedelten Syrern im Norden des Bürgerkriegslandes ist Aktivisten zufolge auf mindestens 112 gestiegen. Es gebe zudem eine große Zahl von Verletzten, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Eine Autobombe war am Samstag westlich der Stadt Aleppo explodiert, wo die Busse auf ihre Weiterfahrt warteten. An Bord der Fahrzeuge waren Tausende Einwohner aus den von Rebellen belagerten Orten Fua und Kafraja. Sie werden im Zuges eines Abkommens in Gebiete unter Kontrolle der Regierung gebracht. Zugleich haben Tausende Einwohner zwei Orte verlassen, die von Regierungskräften eingeschlossen sind. 

+++ 9.46 Uhr: Panamas Fußball-Nationalspieler Amílcar Henríquez ermordet +++

In Panama ist der Fußball-Nationalspieler Amílcar Henríquez ermordet worden. Der 33-Jährige wurde am Samstag von bewaffneten Männern in Sabanitas, einem Vorort der Stadt Colón, niedergeschossen, wie die Behörden mitteilten. Die Männer seien aus einem Auto gestiegen und hätten auf Henríquez und mehrere Freunde geschossen. Der Sportler erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

+++ 5.07 Uhr: Deutsche Bahn sucht auch 2017 tausende neue Mitarbeiter +++

Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr erneut gut 8000 neue Mitarbeiter einstellen und setzt dabei auch auf ältere Bewerber. Der Arbeitsmarkt sei allerdings "gerade ein hartes Pflaster", sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber. "Wer im Wettbewerb um Ingenieure, Lokführer oder Elektroniker die Nase vorn haben will, braucht gute Argumente." 

ivi AFP DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker