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Anhaltende Waldbrände Im Blindflug durchs Inferno: Feuer hindert australische Piloten an Landung

Die Buschbrände in Australien stellen die nationale Luftwaffe Anfang Januar 2020 vor eine besondere Herausforderung:


Rauch behindert die Besatzungen mehrerer Militärflugzeuge bei den Evakuierungsarbeiten im Südosten des Landes.


Der durch die Waldbrände verursachte Qualm ist so dicht, dass die Piloten kaum etwas sehen können.


Joe Iervasi, Kommandant bei der australischen Luftwaffe, schreibt auf Twitter:


"Unsere Leute sind gut ausgebildet und professionell, aber können die Mission nicht immer beim ersten Versuch erfüllen. Dieses Video zeigt, wie starker Rauch von Buschfeuern verhindert hat, dass Flugzeuge Mallacoota und Merimbula erreichen."


Die Clips zeigen die zunächst erfolglosen Landeversuche einer "C-27J Spartan"- und einer "C-130J Hercules"-Transportmaschine im Südosten des Landes.


Letztlich gelingt den Piloten mehrerer Transporter die Landung in Mallacoota – und somit auch die Evakuierung von Zivilisten.


Einem Flugzeug, dass Feuerwehrleute nach Merimbula bringen soll, gelingt die Landung jedoch nicht.


Australische Regionalregierungen können in "Krisenzeiten" das Militär um Unterstützung bitten.


Im Kampf gegen die Buschbrände kommen derzeit z.B. Kriegsschiffe und Militärflugzeuge zum Einsatz.


Außerdem wurden 3000 Reservisten für die Feuerbekämpfung einberufen.
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Die Buschbrände in Australien stellen die Luftwaffe des Landes im Januar 2020 vor eine besondere Herausforderung. Der Rauch ist so stark, dass die Landung im Südosten des Landes teilweise unmöglich wird.

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