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News von heute Terrorermittlungen in der Schweiz: Frau greift Frauen mit Messer an

In Lugano soll eine Frau zwei Passantinnen mit einem Messer angegriffen haben.
In Lugano soll eine Frau zwei Passantinnen mit einem Messer angegriffen haben.
© Pablo Gianinazzi / DPA
Wrack eines Schaufelraddampfers in Ostsee entdeckt +++ Schwere Vorwürfe gegen Teile der Bremer Feuerwehr +++ Girokonto-Gebühren überdurchschnittlich stark gestiegen +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Aktuelle Top-Meldung:

Terrorermittlungen in der Schweiz: Frau greift Frauen mit Messer an

Eine Frau hat in einem Warenhaus in Lugano im schweizerischen Kanton Tessin zwei Passantinnen mit einem Messer angegriffen. Die Bundesanwaltschaft geht von einem "mutmaßlichen terroristisch motivierten Angriff" aus, wie sie auf Twitter schrieb. Nach Angaben der Polizei war eine 28-jährige Schweizerin aus zunächst ungeklärten Gründen auf die anderen Frauen losgegangen.

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Die Nachrichten von heute im stern-Ticker: 

+++ 19.41 Uhr: Missbrauchsskandal: Neues Verfahren zur Leid-Anerkennung eingesetzt +++

Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat die neue Verfahrensordnung zur Anerkennung des Leids der Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche verabschiedet. Wie bereits im September mitgeteilt, sieht sie unter anderem vor, dass Opfer auf Antrag Ausgleichszahlungen von bis zu 50.000 Euro erhalten können. Zusätzlich können Betroffene Kosten für Therapie- oder Paarberatung erstattet bekommen.

+++ 19.30 Uhr: Terrorermittlungen in der Schweiz: Frau greift Frauen mit Messer an +++

Eine Frau hat in einem Warenhaus in Lugano im schweizerischen Kanton Tessin zwei Passantinnen mit einem Messer angegriffen. Die Bundesanwaltschaft geht von einem "mutmaßlichen terroristisch motivierten Angriff" aus, wie sie auf Twitter schrieb. Nach Angaben der Polizei war eine 28-jährige Schweizerin aus zunächst ungeklärten Gründen auf die anderen Frauen losgegangen.

+++ 19.12 Uhr: Trump mit Mini-Auftritt zum Dow-Rekord +++

US-Präsident Donald Trump hat in einem bizarren Mini-Auftritt den Rekord beim Börsenindex Dow Jones gewürdigt. Er bezeichnete den erstmals erreichten Wert von 30.000 Punkten als "heilige Zahl". Trump machte deutlich, dass er das für einen Verdienst seiner Regierung halte. Es sei bereits der 48. Rekord in seiner Amtszeit, betonte er vor Journalisten im Weißen Haus. Der Auftritt war nach rund einer Minute vorbei.

+++ 18.45 Uhr: Wirecard-Vorstand entbindet Wirtschaftsprüfer von Schweigepflicht +++

Der Vorstand des insolventen Skandalunternehmens Wirecard hat mehrere seiner ehemaligen Wirtschaftsprüfer vor ihrem Auftritt im Untersuchungsausschuss des Bundestags von der Schweigepflicht entbunden. Das geht aus einem Brief an den Ausschuss hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Drei vorgeladene Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY hatten sich zuvor auf diese Schweigepflicht berufen und angekündigt, am Donnerstag nicht im Ausschuss auszusagen.

+++ 18.26 Uhr: AfD entzieht Abgeordneten nach Vorfällen im Bundestag Redemöglichkeit +++

Die AfD-Fraktion hat zwei Abgeordneten, die an den Zwischenfällen mit Störern vor einer Woche im Bundestag beteiligt waren, für drei Monate die Redemöglichkeiten entzogen. Der Fraktionsvorstand werde bis Ende Februar keine Redevorschläge für Petr Bystron und Udo Hemmelgarn akzeptieren, teilte ein Sprecher in Berlin mit. Kurzinterventionen und Befragungen der beiden sollen in dieser Zeit ebenfalls nicht weitergeleitet werden.

+++ 16.52 Uhr: Hirsch soll in Tschechien Jäger entwaffnet haben +++

Ein Hirsch soll in Tschechien einen Jäger entwaffnet haben. Eine Gruppe von Jägern habe den Wald auf der Suche nach Kleinwild durchstreift, als ihr Hund das Tier aufgeschreckt habe, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Budweis (Ceske Budejovice)mit. Der Hirsch sei direkt auf einen der Männer zugelaufen, habe ihn an der Schulter gestreift, den Ärmel zerrissen und das umhängende Gewehr mit dem Geweih aufgenommen. 

Der Vorfall ereignete sich demnach bei Horni Plana (Oberplan) im Böhmerwald, unweit des Dreiländerecks zwischen Bayern, Österreich und Tschechien. Das Tier sei noch einen Kilometer weiter mit der Waffe am Geweih hängend gesichtet worden, hieß es. "Den Jägern blieb nichts anderes übrig, als den Vorgang der Polizei zu melden", erläuterte der Sprecher. Etwaige Finder wurden aufgerufen, die Jagdbüchse bei der nächsten Polizeidienststelle abzugeben.

+++ 16.44 Uhr: Polens Regierung will mit Anerkennung von Bidens Sieg noch warten +++

Polens Regierung will mit der Anerkennung von Joe Biden als künftigem US-Präsidenten noch warten. "Das hängt von der Entwicklung der politischen und juristischen Situation in den USA selbst ab", sagte Außenminister Zbigniew Rau am Dienstag dem Sender Polskie Radio auf die Frage, wann sein Ministerium den Sieg Bidens anerkennen werde. Es gebe zwei Schlüsseldaten, sagte Rau weiter. Das eine sei der 14. Dezember, wenn das Wahlleute-Gremium zusammentrete. Das andere seien Gerichtsurteile, die über die Gültigkeit der Wahl entscheiden könnten. "Das kann bis zum 20. Januar andauern." An diesem Tag soll Biden vereidigt werden.

+++ 16.42 Uhr: Unionsfraktion stimmt mit deutlicher Mehrheit für Frauenquote in Vorständen +++

Die Pläne der großen Koalition für eine Frauenquote in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen haben eine wichtige Hürde genommen: Die Unionsfraktion stimmte bei einer Sitzung am Dienstag mit "überwältigender Mehrheit" für die Pläne, wie es aus Fraktionskreisen hieß. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte den Kompromiss zuvor gegen Kritik aus den eigenen Reihen verteidigt.

+++ 16:15 Uhr: Kostbare Darwin-Notizbücher vermutlich aus Uni-Bibliothek in Cambridge gestohlen +++

Zwei kostbare Notizbücher des britischen Naturforschers Charles Darwin sind vermutlich vor rund 20 Jahren aus der Universitätsbibliothek in Cambridge gestohlen worden. Der Fall sei jetzt an die Polizei weitergeleitet und die Manuskripte seien in die Datenbank von Interpol für gestohlene Kunstwerke aufgenommen worden, teilte Bibliotheksleiterin Jessica Gardner am Dienstag mit. Gleichzeitig rief sie die Öffentlichkeit zur Mithilfe bei der Suche nach den vermissten Werken auf. Eines der Notizbücher enthielt eine Skizze zu Darwins späterem "Baum des Lebens", die Grundlage für seine Theorie der natürlichen Auslese und einzige Abbildung in seinem Hauptwerk "Die Entstehung der Arten". Der Stammbaum wurde zum Symbol der Evolutionsforschung.

+++ 15.41 Uhr: Schwere Vorwürfe gegen Teile der Bremer Feuerwehr +++

In der Bremer Berufsfeuerwehr sollen Beamte über Internet-Chats jahrelang rassistische und rechtsextremistische Inhalte ausgetauscht haben. Die Bremer Innenbehörde geht den Vorwürfen nach. Für die strafrechtlichen und disziplinarischen Ermittlungen sei eine Sonderermittlerin eingesetzt worden. Für Dienstagnachmittag berief Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) eine Pressekonferenz ein, um über die Vorwürfe zu informieren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 52-jährigen Berufsfeuerwehrmann wegen Volksverhetzung.

+++ 15.39 Uhr: Dutzende Tote und Verletzte nach Bombenanschlag in Afghanistan +++

Bei mehreren Bombenexplosionen in einer der ruhigsten Provinzen Afghanistans sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei dem Anschlag auf einem Basar der Stadt Bamian in der gleichnamigen Provinz seien 45 weitere Menschen verletzt worden, teilte das Innenministerium am Dienstag mit. Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke. 

+++ 15:38 Uhr: Schiffsarchäologe entdeckt Wrack eines Schaufelraddampfers in Ostsee +++

Ein Schiffsarchäologe aus Mecklenburg-Vorpommern hat nach eigenen Angaben in der Ostsee das Wrack des Schaufelraddampfers "Friedrich Franz II" entdeckt. Das Schiff war in der Nacht des 22. Juli 1849 mit dem Schaufelraddampfer "Lübeck" kollidiert und untergegangen, wie Maik-Jens Springmann mitteilte. Er sei auf die Spur des Schiffes geraten, als er an einer Studie zu Postdampfern arbeitete, die im Zeitraum von 1848 bis 1862 von Wismar nach Kopenhagen verkehrten. Zuvor hatte der Sender NDR 1 Radio MV berichtet.

+++ 15.38 Uhr: Erdogan-Vertrauter tritt aus Beratergremium des Präsidenten zurück +++

Nach Kritik an der Inhaftierung von Regierungskritikern ist ein Vertrauter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan von seiner Beratertätigkeit zurückgetreten. Er habe seinen Rücktritt aus dem "Hohen Beratungsausschuss" - einem Gremium des Präsidenten - eingereicht und Erdogan habe diesen angenommen, teilte Bülent Arinc am Dienstag via Twitter mit. Erdogans Büro bestätigte die Entscheidung. Arinc ist auch Mitbegründer der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP. Arinc hatte vergangene Woche in einem Interview mit dem Sender Habertürk unter anderem die Freilassung des Intellektuellen und Kulturförderers Osman Kavala gefordert, der seit mehr als drei Jahren inhaftiert ist. Erdogan hatte Arinc daraufhin am Sonntag indirekt kritisiert und von "individuellen Äußerungen" einzelner Personen gesprochen. Der Präsident erhob zudem erneut Anschuldigungen gegen Kavala und dämpfte damit Hoffnungen auf dessen Freilassung. 

+++ 15.29 Uhr: Tod nach Po-OP - Arzt darf vorerst nicht mehr praktizieren +++

Nach der Anklage gegen einen Düsseldorfer Schönheitschirurgen darf dieser vorerst nicht mehr als Arzt praktizieren. Das hat das Düsseldorfer Landgericht nach Angaben einer Gerichtssprecherin beschlossen. Dort hatte der Mediziner am Dienstag erscheinen müssen. Gegen den 49-Jährigen bestehe auch ein Haftbefehl, der aber gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden sei. So muss sich der Arzt zweimal pro Woche bei der Polizei melden und seinen Reisepass abgeben, so die Sprecherin. Außerdem musste er 100.000 Euro Kaution hinterlegen. Die "Bild"-Zeitung hatte zuerst berichtet.

+++ 15.27 Uhr: Bund und Länder beraten über angespannte Lage am Schweinemarkt +++

Die Agrarminister von Bund und Ländern wollen über die angespannte Lage auf dem Schweinemarkt beraten. An diesem Freitag plant Bundesministerin Julia Klöckner (CDU) dazu eine Videokonferenz, wie eine Sprecherin in Berlin sagte. Konkret soll es um einen aktuellen Austausch zum entstandenen "Schweinestau" gehen. Hintergrund sind Corona-Ausbrüche beim Personal großer Schlachthöfe und Folgen der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland.

+++ 15.14 Uhr: Moskau wirft US-Kriegsschiff Verletzung russischer Hoheitsgewässer vor +++

Russland hat einem US-Kriegsschiff vorgeworfen, in seine Hoheitsgewässer im Fernen Osten eingedrungen zu sein. Der US-Zerstörer "USS John S. McCain" habe die russischen Hoheitsgewässer in der Peter-der-Große-Bucht verletzt, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau am Dienstag. Der russische U-Boot-Jäger "Admiral Winogradow" habe daraufhin eine Warnung an das US-Kriegsschiff geschickt und mit einem "Rammmanöver" gedroht, um das Schiff zu vertreiben, erklärte das Ministerium weiter. Daraufhin sei die "USS John S. McCain" sofort in neutrale Gewässer zurückgekehrt.

+++ 15.12 Uhr: Musk: Tesla-Werk bei Berlin wird weltgrößte Batteriefabrik +++

Tesla-Chef Elon Musk will das künftige Werk des Elektroauto-Herstellers bei Berlin auch zur weltgrößten Batteriefabrik machen. Das kündigte Musk am Dienstag in einem per Video übertragenen Auftritt bei einer Konferenz zur europäischen Batteriewirtschaft an.

+++ 14.45 Uhr: Nach Wirbelsturm: Zehntausende in Russland ohne Strom und Heizung +++

Nach einem eisigen und schneereichen Wirbelsturm sind knapp 60.000 Menschen in der russischen Region Primorje am Pazifik ohne Strom. Mehr als 19.000 Menschen seien außerdem rund eine Woche nach dem Unwetter weiter ohne Heizung, teilte das russische Energieministerium mit – bei minus zwei Grad Außentemperatur etwa in der Großstadt Wladiwostok.

Lokale Medien hatten in den vergangenen Tagen außerdem von Problemen bei der Wasserversorgung und von Internetausfällen in dem Gebiet im Fernen Osten Russlands berichtet.

+++ 14.33 Uhr: Karliczek: Mehr Geld für Klima- und Nachhaltigkeitsforschung +++

Das Bundesforschungsministerium will nach Angaben von Ministerin Anja Karliczek (CDU) deutlich mehr Geld für die Förderung von Forschung im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausgeben. Sie habe das entsprechende Budget für die kommenden fünf Jahre auf vier Milliarden Euro verdoppelt, sagte Karliczek in Berlin.

+++ 14.07 Uhr: Dobrindt: Über AfD-Ausschluss von Posten im Parlament nachdenken +++

Die CSU regt nach den jüngsten Vorfällen im Bundestag eine Debatte darüber an, ob die AfD von wichtigen Posten im Parlament ferngehalten werden kann – etwa über die Geschäftsordnung. Wenn man sich die Summe von Vorfällen mit AfD-Abgeordneten betrachte, "kann man durchaus die Frage stellen, ob die parlamentarische Tradition auch der Aufteilung der Positionen im Parlament nach diesen bisherigen Regelungen der Fraktionsstärken verteilt werden kann", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt vor einer virtuellen Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag in Berlin.

+++ 13.50 Uhr: Antisemitismusbeauftragter warnt vor Judenhass bei Corona-Protesten +++

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, und die Amadeu-Antonio-Stiftung haben Antisemitismus in den Reihen der Protestbewegung gegen die Corona-Maßnahmen verurteilt und mehr Prävention gefordert. "Das Selbstbild als verfolgtes Opfer ist und war ein zentrales Element antisemitischer Einstellungen", sagte Klein in Berlin.

+++ 13.45 Uhr: Präsidentenwahl in Portugal am 24. Januar +++

Die Wahl des Staatsoberhaupts von Portugal findet am 24. Januar statt. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa habe das entsprechende Dekret unterzeichnet, teilte das Präsidialamt in Lissabon mit. Falls kein Kandidat in der ersten Runde die nötige absolute Mehrheit erhält, müssen die zwei Erstplatzierten dem Dekret zufolge am 14. Februar 2021 in die Stichwahl.

+++ 13.30 Uhr: Kramp-Karrenbauer verteidigt Kontrolle eines türkischen Frachtschiffs +++

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Kontrolle eines türkischen Frachtschiffes durch die Bundeswehr im Rahmen der EU-Mission gegen Waffenschmuggel nach Libyen verteidigt. Die Bundeswehrsoldaten (haben) sich vollkommen korrekt verhalten", sagte die CDU-Chefin bei einem außenpolitischen Forum der Körber-Stiftung in Berlin. "Sie haben das getan, was im Rahmen des europäischen Mandates "Irini" von ihnen verlangt wird."

+++ 13.19 Uhr: Versicherer warnen vor Bränden in Advents- und Weihnachtszeit +++

Mit Beginn der Adventszeit warnen die Versicherer vor Bränden durch in Flammen aufgegangene Adventskränze und Weihnachtsbäume. Im Dezember 2019 seien 29.000 Brände und somit rund 9.000 mehr als in einem Vergleichsmonat im Frühjahr oder Herbst registriert worden, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin mit. "Zum Jahresende brennt es öfter als üblich."

+++ 12.52 Uhr: Studie: Digitalisierung hilft bei Erreichen der Klimaziele +++

Eine umfassende Digitalisierung in den Bereichen Mobilität und Verkehr, industrielle Fertigung und bei Gebäuden kann einer Accenture-Studie zufolge fast die Hälfte zur Einhaltung der deutschen Klimaziele beitragen. "Bis zu 120 Megatonnen Kohlendioxid können bis 2030 im besten Fall eingespart werden", sagte Achim Berg, Präsident des Digitalverbandes Bitkom, der die Studie in Auftrag gegeben hatte. Das entspreche fast jeder zweiten Tonne dessen, was Deutschland noch einsparen muss, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. "Je schneller und konsequenter Digitaltechnologien eingesetzt werden, desto mehr CO2 können wir künftig einsparen", sagte Berg.

+++ 12.41 Uhr: Staatsgerichtshof weist NPD-Antrag gegen Weil-Tweets zurück +++

Mehrere kritische Tweets von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gegen die rechtsextreme NPD sind aus Sicht des Staatsgerichtshofes gerechtfertigt und mit dem Grundgesetz vereinbar. Das Gericht wies einen Antrag des NPD-Landesverbandes zurück, der durch die Tweets sein im Grundgesetz verankertes Recht auf chancengleiche Teilhabe am politischen Wettbewerb verletzt sah.

+++ 12.17 Uhr: Berlin bekommt mehrere Böllerverbotszonen – Entscheidung fällt bald +++

In Berlin, normalerweise auch die Party-Hauptstadt Deutschlands, wird es an Silvester erneut mehrere Böllerverbotszonen geben. Welche und wie viele das sein werden sei noch offen, teilte der Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres, Martin Pallgen, auf Anfrage mit. Die Entscheidung darüber falle bis Ende November. Im vergangenen Jahr hatte es drei Böllerverbotszonen gegeben, unter anderem eine rund ums Brandenburger Tor. Dort wird es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie anders als in den Vorjahren keine große Silvesterfeier unter freiem Himmel geben. Ob dort trotzdem mit einer Böllerverbotszone zu rechnen sei, stehe noch nicht fest, sagte Pallgen.

+++ 12.10 Uhr: Athen: Ankara wird nicht so leicht die EU wieder reinlegen +++

Die griechische Regierung sieht in den andauernden der Aktivitäten des türkischen Forschungsschiffes "Oruc Reis" im östlichen Mittelmeer einen weiteren Beweis dafür, dass die Türkei es mit ihrer EU-Annäherung nicht ernst meint. Damit gebe Ankara dem anstehenden EU-Gipfel (am 10. und 11. Dezember) keine Chance, positive Entscheidungen für die Türkei zu treffen. "Die EU ist nicht naiv", erklärte schriftlich der griechische Außenminister Nikos Dendias weiter. Ankara werde "dieses Mal nicht so leicht die EU wieder reinlegen", hieß es.

+++ 11.58 Uhr: FDP: Scholz muss persönlich vor Haushaltausschuss erscheinen +++

Die Haushälter der FDP haben Finanzminister Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, seine Schuldenpläne für das kommende Jahr persönlich vor dem Haushaltsausschuss des Bundestags zu erläutern. Ein Finanzminister, der so eine umfangreiche Bereinigungsvorlage mit so vielen zusätzlichen Schulden vorlegt, kann nicht einfach sagen: Ich schmeiße mein Zahlenwerk ohne weitere Erklärung einfach so ins Parlament"", sagte Haushälter Otto Fricke der Deutschen Presse-Agentur. Der Vizekanzler müsse Rede und Antwort stehen und auch erläutern, was von der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten angesichts der Corona-Pandemie an "weiteren Haushaltsrisiken" angedacht sei.

+++ 11.31 Uhr: Netzprobleme bei Vodafone: SIM-Karten aus dem Netz geworfen +++

Eine Störung im zentralen Steuerungselement für die Registrierung von SIM-Karten hat die zeitweisen Einschränkungen im Netz des Mobilfunk-Betreibers Vodafone am Montag ausgelöst. Dadurch hätten sich die mehr als 100.000 von der Störung betroffenen Vodafone-Kunden nicht ins Netz einbuchen können, beziehungsweise seien sie aus dem Netz geworfen worden, teilte ein Unternehmenssprecher am Dienstag mit. Betroffen von der Störung waren die Vodafone-Standorte in München, Frankfurt und Berlin. Die SIM-Karte im Mobilfunkgerät dient dazu, den Nutzer im Netz zu identifizieren.

Begonnen hatten die Probleme um 13.50 Uhr. Von 15.30 Uhr an seien die betroffenen Vodafone-Kunden kontrolliert wieder ins Netz gebracht worden. "Ab 18.30 Uhr lief gestern alles wieder normal im Vodafone-Netz, und um 19.30 Uhr haben unsere Technik-Spezialisten diese Störung für beendet erklärt", teilte der Sprecher weiter mit.

+++ 11.29 Uhr: Kinderbuch-Autorin Kirsten Boie nimmt Sprach-Preis nicht an +++

Die Hamburger Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie hat den Sprachpreis des Vereins Deutsche Sprache wegen rechtspopulistischer Äußerungen des Bundesvorsitzenden Walter Krämer abgelehnt. "Da ist die Rede von der "Lügenpresse", sogar vom "aktuellen Meinungsterror unserer weitgehend linksgestrickten Lügenpresse"; von der "Überfremdung der deutschen Sprache", vom "Genderwahn"", schrieb die 70-Jährige in einem Absagebrief an den Verein, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Aber mehr noch als die verkürzte und realitätsfremde Vorstellung von Sprache, die sich in vielen Äußerungen zeigt, erschreckt mich, wie genau sie sich ausgerechnet in einer Zeit, in der wir mit Sorge einen Rechtsruck in Teilen der Bevölkerung beobachten müssen, in deren Argumentationsgänge einfügt", heißt es darin weiter.

+++ 11.11 Uhr: Biene Maja und Wickie bekommen eigene Briefmarken +++

Die Biene Maja und Wickie bekommen eigene Briefmarken. Wie die Deutsche Post in Bonn mitteilte, erweitern beide Varianten bald ihre Markenserie "Helden der Kindheit". Zu kaufen sind sie demnach ab Donnerstag kommender Woche in Postfilialen, im Onlineshop der Post oder über deren telefonische Bestellhotline.

In der Serie "Helden der Kindheit" erscheinen Sonderbriefmarken mit bekannten Kinderbuch- oder Kinderserienfiguren. Im vergangenen Jahr wurden zwei Marken mit Pipi Langstrumpf und Heidi veröffentlicht. Sie wurden wie auch die neuen Varianten von der Grafikern Jennifer Dengler gestaltet. Die Biene-Maja-Marke hat einen Wert von 80 Cent, womit ein Standardbrief verschickt werden kann. Die Wickie-Marke kostet 60 Cent und eignet sich zum Inlandsversand einer Postkarte.

+++ 11.04 Uhr: AfD will junge Frauen mit Geld zum Kinderkriegen motivieren +++

Mit einem "Baby-Willkommensdarlehen" und einem reduzierten Mehrwertsteuersatz für Windeln will die AfD Deutsche zur Familiengründung ermuntern. Seiner Partei sei es ein Anliegen, zu erforschen, "wie man junge Frauen dazu bringen kann, mehr Kinder zu bekommen", sagte der Bundestagsabgeordnete Martin Reichardt in Berlin. Er sehe die größten Probleme hier aktuell im finanziellen Bereich und nicht etwa bei Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Reichardt betonte, staatliche Förderung müsse es nicht nur für Familien geben, die ihre Kleinkinder außerhalb des Hauses betreuen ließen, sondern auch für Familien, die sich dafür entschieden, ihre Kinder selbst zu betreuen.

+++ 10.53 Uhr: Karlsruhe bestätigt Kündigung wegen rassistischer Äußerung +++

Ein Mann, der einen schwarzen Kollegen in einer Betriebsratssitzung mit Affenlauten verhöhnt hat, hat zu Recht die Kündigung erhalten. Die Arbeitsgerichte hätten die Äußerung korrekt als menschenverachtende Diskriminierung eingestuft, die nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt sei, entschied das Bundesverfassungsgericht. Die Beschwerde des Mannes blieb erfolglos, wie in Karlsruhe mitgeteilt wurde. (Az.: 1 BvR 2727/19)

In der Sitzung hatte es Streit um den Umgang mit einem EDV-System gegeben. Dabei sagte der Kläger zu seinem Kollegen "Ugah, Ugah!", während dieser ihn als "Stricher" bezeichnete. Daraufhin wurde dem Mann, der vorher schon einmal einschlägig abgemahnt worden war, außerordentlich gekündigt. Er klagte vor den Arbeitsgerichten in Köln und dem Bundesarbeitsgericht, überall vergeblich.

+++ 10.32 Uhr: US-Autobauer GM entzieht Trump Unterstützung bei Klage gegen Kaliforniens Klimapolitik +++

Der Autobauer General Motors (GM) hat dem abgewählten US-Präsidenten Donald Trump die Unterstützung bei einer Klage gegen die Verschärfung der Emissionsstandards im Bundesstaat Kalifornien entzogen. GM werde sich aus dem Rechtsstreit "sofort zurückziehen" und fordere andere US-Autobauer auf, diesen Schritt ebenfalls zu vollziehen, heißt es in einem Schreiben von GM-Chefin Mary Barrra an Umweltschützer. Zugleich stellte sie sich hinter Pläne des gewählten Präsidenten Joe Biden in der Verkehrspolitik.

Die großen US-Autobauer waren Trumps Vorgehen gegen die kalifornischen Emissionsstandards im Oktober 2019 beigesprungen. Die kalifornischen Behörden hatten zuvor im Juli mit den Autoherstellern BMW, Volkswagen, Ford und Honda vereinbart, dass sie freiwillig deutlich striktere Emissionsauflagen einhalten wollen als von der Trump-Regierung geplant. Trump kündigte daraufhin an, dass er dem Bundesstaat die Genehmigung entziehen werde, seine eigenen Standards festzulegen.

+++ 9.45 Uhr: Neue Razzien nach rechtsextremen Chats bei Polizei - neun Verdächtige +++

Im Zusammenhang mit rechtsextremen Chats bei der nordrhein-westfälischen Polizei hat es am Morgen erneut Durchsuchungen gegeben. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Duisburg. Laut Sicherheitskreisen geht es um neun neue Beschuldigte, auf die man im Zuge der Ermittlungen um rechtsextreme WhatsApp-Chats gestoßen ist. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet.

Die Staatsanwaltschaft kündigte weitere Informationen im Laufe des Morgens an. Laut "Bild"-Zeitung soll es sich bei den Beschuldigten um eine Gruppe von Polizisten aus Mülheim und Essen handeln, die zusammen gekegelt haben. Dabei seien offenbar Nazi-Symbole gepostet und auch der Hitlergruß gezeigt worden.

+++ 9.18 Uhr: Girokonto-Gebühren überdurchschnittlich stark gestiegen +++

Die Gebühren fürs Girokonto sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich stark gestiegen. Von 2015 bis 2019 summierten sich die Preissteigerungen auf 25 Prozent, wie die Wiesbadener Behörde mitteilte. Allein im vergangenen Jahr mussten Bankkunden 4,7 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Die Inflationsrate insgesamt erhöhte sich 2019 dagegen nur um 1,4 Prozent.

In diesem Jahr setzte sich den Angaben zufolge der Kosten-Anstieg fort. So mussten Verbraucher im Oktober für das private Girokonto 6,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor bezahlen. Die Inflationsrate lag hingegen auch wegen der Senkung der Mehrwertsteuer in dem Monat bei minus 0,2 Prozent.

+++ 9.13 Uhr: Doch noch Sicherungsverwahrung im Prozess um Staufen-Missbrauchsfall +++

In einem neuerlichen Prozess um den jahrelangen Missbrauch eines Jungen aus Staufen bei Freiburg ist gegen den Angeklagten doch noch Sicherungsverwahrung angeordnet worden. Das entschied der Vorsitzende Richter Alexander Schöpsdau am Freiburger Landgericht.

Der Spanier war bereits 2018 wegen schwerer Vergewaltigung des zur Tatzeit neunjährigen Jungen, Kindesmisshandlung und Zwangsprostitution zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Auf Sicherungsverwahrung wurde damals verzichtet. Die Staatsanwaltschaft erwirkte im Nachhinein jedoch vor dem Bundesgerichtshof, dass über die Möglichkeit der Sicherungsverwahrung erneut entschieden werden muss.

+++ 9 Uhr: Wirtschaftswachstum im dritten Quartal kräftiger als zunächst geschätzt +++

Deutschlands Wirtschaft ist im dritten Quartal kräftiger gewachsen als zunächst geschätzt: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Juli bis September um 8,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Es korrigierte seine erste Schnellmeldung von Ende Oktober damit um 0,3 Punkte nach oben.

Mit dem Wachstum im dritten Quartal konnte die deutsche Wirtschaft demnach einen großen Teil des durch die Corona-Pandemie bedingten massiven Rückgangs des BIP im zweiten Quartal 2020 wieder aufholen. Allerdings lag das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP von Juli bis September noch immer um 4,0 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019, dem Quartal vor der globalen Corona-Krise.

+++ 8.38 Uhr: Deutsche Börse stockt Dax auf 40 Mitglieder auf +++

Die Deutsche Börse stockt den deutschen Leitindex Dax von 30 auf 40 Mitglieder auf. Zugleich kappt sie die Zahl der MDax-Werte, dem Index mittelgroßer Unternehmen, von 60 auf 50. Zudem werden nur noch Unternehmen in den Dax aufgenommen, die in den vergangenen zwei Geschäftsjahren profitabel waren, wie die Deutsche Börse in Frankfurt mitteilte. Sie müssen also einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erzielt haben.

+++ 5.43 Uhr: China startet Mondmission +++

China hat seine Mondmission zur Sammlung von Gesteinsproben auf dem Erdtrabanten gestartet. Eine unbemannte Trägerrakete vom Typ "Langer Marsch 5" hob am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) mit der Sonde "Chang'e-5" an Bord vom Raumfahrtbahnhof Wenchang im Süden des Landes ab, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete.

"Chang'e-5" soll bei dem rund zweiwöchigen Einsatz auf dem Mond zwei Kilogramm Gesteins- und Bodenproben einsammeln. Es ist die erste solche Mission seit vier Jahrzehnten. Sollte sie erfolgreich sein, wäre China nach den USA und der Sowjetunion das dritte Land, das Gesteinsproben vom Mond zur Erde bringt.

+++ 2.27 Uhr: Transporter stürzt in Nicaragua Abhang hinunter - mindestens 16 Tote +++

Bei einem Verkehrsunfall in Nicaragua sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Ein Transporter, in dem zahlreiche Menschen als Passagiere mitfuhren, stürzte am Montag im Norden des mittelamerikanischen Landes in der Nähe der Ortschaft Ocote Tuma einen Abhang hinunter. Die Bremsen hätten wohl versagt, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Waslala, Germán Vargas, dem Sender Radio Nueva Ya. Die Mehrheit der Opfer seien Frauen, unter den Toten sei auch ein Neugeborenes. Mindestens 25 Insassen wurden verletzt.

+++ 1:43 Uhr: Tesla-Chef Musk überholt Bill Gates in Milliardärs-Rangliste +++

Der Höhenflug des US-Elektroautobauers Tesla an der Börse lässt das Vermögen von Firmenchef Elon Musk immer weiter steigen. Dem Milliardärs-Ranking "Bloomberg Billionaires Index" zufolge überholte der 49-jährige Starunternehmer den Microsoft-Mitgründer Bill Gates und gilt nun als zweitreichster Mensch der Welt.

Dank des kräftigen Kursanstiegs der Tesla-Aktie um 6,5 Prozent sei Musks Vermögen an einem einzigen Tag um 7,2 Milliarden auf 127,9 Milliarden Dollar (108 Mrd Euro) geklettert. Seit Jahresbeginn habe es bereits um gewaltige 100,3 Milliarden Dollar zugelegt.

Gates brachte es in Bloombergs Superreichen-Charts zuletzt auf 127,7 Milliarden Dollar. Sein Vermögen wäre noch deutlich höher, wenn er nicht so viel Geld spenden würde. An der Spitze der Milliardärs-Liste steht weiter unangefochten Amazon-Chef Jeff Bezos, dessen Vermögen der "Bloomberg Billionaires Index" auf 182 Milliarden Dollar taxiert.

kng DPA AFP

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