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Unfall am Bahnübergang: Zug rammt Auto - Mutter und zwei kleine Kinder tot

Tragischer Unfall an einem Bahnübergang in  Niedersachsen: Ein Zug rammt das Auto einer jungen Mutter. Sie und ihre zwei kleinen Kinder sterben. Möglicherweise hätten Büsche die Sicht behindert.

Ein Bahnübergang (Symbolfoto)

Die junge Mutter und ihre beiden Kinder starben an einem Bahnübergang (Symbolfoto)

Eine junge Mutter und ihre beiden Kinder sind beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Personenzug im niedersächsischen Oerel ums Leben gekommen. Die Polizei gehe davon aus, dass die 28 Jahre alte Fahrerin den Zug an dem unbeschrankten Bahnübergang übersehen habe, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Die Frau sei mit dem vierjährigen Mädchen und ihrem einjährigen Sohn auf einem Feldweg unterwegs gewesen. Möglicherweise hätten Büsche und ein Maisfeld die Sicht behindert. 

Die gut zehn Fahrgäste des Zuges seien unverletzt geblieben, sagte der Sprecher. Die Passagiere seien bereits von der Unfallstelle abgeholt worden. Unklar war zunächst, ob der Zug weiterfahren kann. Zunächst müsse geprüft werden, wie stark beschädigt das Schienenfahrzeug sei, erklärte der Polizeisprecher. Das Auto sei geborgen worden, es sei völlig zerstört.

Unfälle an Bahnübergängen keine Seltenheit

Immer wieder sterben Menschen bei Unfällen an Bahnübergängen oder werden schwer verletzt. Selbst Schranken schützen nicht immer. Erst im August hatte ein Güterzug in dem Dorf Westerhausen bei Osnabrück trotz Vollbremsung einen Gelenkbus erfasst, dessen Heck auf dem Bahnübergang stand. Für die Menschen im Bus ging das Unglück vergleichsweise glimpflich aus: Zwei Fahrgäste wurden schwer verletzt.

fin / DPA