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Regen im Norden Israels: Schwerer Waldbrand ist gelöscht

Der verheerende Waldbrand nahe der israelischen Hafenstadt Haifa ist gelöscht worden. Bei den Arbeiten kam den Rettungskräften in der Nacht zum Montag Regen zu Hilfe. Bis Mitternacht seien alle Feuer gelöscht gewesen.

Die schweren Waldbrände im israelischen Karmel-Gebirge sind gelöscht. Einsetzender Regen habe geholfen, dass die letzten Brandherde ausgegangen seien, sagte der Sprecher der Einsatzkräfte, Joram Levy, am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

Im Karmel-Gebirge hatte es zuvor nach Angaben der Universität Haifa acht Monate lang nicht richtig geregnet. Die lange Trockenheit sowie Temperaturen um 28 Grad Celsius hatten die Waldbrände begünstigt. Nur mit massiver Hilfe aus dem Ausland konnten die Brandherde bis zum Sonntagnachmittag unter Kontrolle gebracht werden. 24 ausländische Flugzeuge flogen den Angaben zufolge mehr als 400 Löscheinsätze.    

Der größte Waldbrand in der Geschichte Israels war am Donnerstagmittag ausgebrochen. Brandverursacher sind nach ersten Ermittlungen zwei Jugendliche, die im Wald Feuer für eine Wasserpfeife sowie Kaffee angemacht hatten.

41 Menschen kamen ums Leben. Darüber hinaus hat das Feuer mehr als fünf Millionen Bäume auf einer rund 50 Quadratkilometer großen Fläche vernichtet. Diese Fläche ist etwas größer als der Ammersee (46 Quadratkilometer).

Mehr als 17 000 Menschen hatten sich vor dem Feuer in Sicherheit gebracht. Die Universität von Haifa setzte am Montag den Lehrbetrieb wieder fort.

DPA/Reuters / DPA / Reuters
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