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Russland: Gelber Schnee erschreckt Einheimische und Touristen

Im Süden von Russland ist ein seltenes Phänomen zu bestaunen: Gelber Schnee bedeckte am Wochenende die Berge in der Nähe von Sotschi. Schnell verbreiteten sich Verschwörungstheorien.

Russland: In den Bergen in der Nähe von Sotschi liegt gelber Schnee

Russland: In den Bergen in der Nähe von Sotschi liegt gelber Schnee

Wer am vergangenen Wochenende im berühmten russischen Ski-Resort Krasnaja Poljana, in der Nähe von Sotschi, aus dem Ski-Loft gestiegen ist, staunte wirklich nicht schlecht: Berggipfel, Bäume und Pisten, die sonst mit einer weißem Schnee bedeckt sind, schimmerten plötzlich in einem seltsamen Gelb. Statt grauer hingen schmutzig braune Wolken über dem Kaukasus-Gebirge. Über eine halbe Stunde lang schneite es gelbe Schneeflocken.

Der seltsame Niederschlag erschrak nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische. In den sozialen Netzwerken wurden schnell Spekulationen laut, dass es in den nahe gelegenen Chemiefabriken einen Unfall gegeben haben könnte. Andere verbreiteten die Theorie, dass der gelbe Schneefall von Chemikalien verursacht wurde, die man benutzt, um Wolken aufzulösen. Trotz der Gerüchte ließen die Wintersportler ihre Ski und Snowboards links liegen und zückten ihre Handys, um das Schauspiel festzuhalten.

Tatsächlich war der gelbe Schnee auch nicht das Ergebnis eines Chemie-Unfalls, sondern ein Naturphänomen. "Die Analyse der atmosphärischen Prozesse hat gezeigt, dass mit der Verschiebung der Luftmassen aus den Regionen der Türkei und Nordafrika auch Staub und Sand in die Region gelangen konnten und hier den Niederschlag verfärbten", erklärte das regionale meteorologische Zentrum laut der russischen Nachrichtenagentur Tass. Für die Menschen soll der Sand aus der Sahara nicht schädlich sein.

Gelber Schnee nicht nur in Russland

Um die Bevölkerung zu beruhigen, haben Experten die Zusammensetzung der ungewöhnlichen Niederschläge untersucht. Die vorläufigen Ergebnisse zeigten keine Auffälligkeiten, teilte der Direktor des staatlichen Zentrums für Umweltschutz der Stadt Stawropol Alexander Goworow mit. 

Auch für Wintersportler ist der gelbe Schnee ungefährlich. Die Staubpartikel sind so fein, dass sie weder Ski noch Snowboard zerkratzen. 

Das seltene Naturphänomen war nicht nur in den Bergen bei Sotschi zu bestaunen. Auch die gesamte Region Kuban in Südrussland und die Region um Odessa in der Ukraine waren betroffen.

ivi
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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