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Urlaubsinsel Santorin: Deutsche Touristin von Esel totgetrampelt

Ein deutsches Ehepaar unternimmt gemeinsam eine Kreuzfahrt. An Bord feiert die Frau ihren 67-jährigen Geburtstag. Am nächsten Tag will das Paar bei einem Landbesuch die griechische Insel Santorin erkunden. Doch dort kommt es zur Tragödie.

Touristen reiten auf der griechischen Insel Santorin auf Eseln

Das Eselreiten ist eine beliebte Touristenattraktion auf der Insel

Einen Tag zuvor feierte sie noch ihren 67-jährigen Geburtstag auf einem Kreuzfahrtschiff. Jetzt ist die deutsche Urlauberin tot. Wie der "Greekreporter" berichtet, wurde eine deutsche Touristin auf der griechischen Insel Santorin von einem Esel totgetrampelt.

Die Tragödie passierte beim Landgang: Das Schiff ankerte im alten Hafen der Stadt Fira. Das Ehepaar erkundete gemeinsam mit zwei Freunden die idyllische Umgebung. Für Touristen stehen auf der Insel Esel bereit, die sie die steilen Straßen hinauftragen.

Laut dem Bericht soll sich eines der Tiere plötzlich von seinem Besitzer losgerissen und auf die Frau zugerannt sein. Die Frau stürzte zu Boden und der Esel trampelte auf ihr herum, während der Besitzer verzweifelt versuchte, das Tier zu bändigen. Der Ehemann der Touristin musste alles mit ansehen.

Polizeibeamte begleiteten den unter Schock stehenden Mann später zurück auf das Schiff. Er soll dabei den Schmuck und die Uhr seiner Frau in den Händen gehalten haben.

Gegen den Besitzer des Esels ermittelt jetzt die Polizei.

Tierschützer raten vom Esel-Reiten ab

Auf der Insel ist das Reiten auf Eseln bei Touristen sehr beliebt. Laut "MyGreecetravelblog" raten jedoch Tierschützer und auch einige Reiseveranstalter von den sogenannten  Esel-Taxen ab, da die Tiere unter schlechten Bedingungen arbeiten müssen und von ihren Besitzern oft misshandelt werden.

Etwa 360 Esel sollen täglich auf der Insel von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang für die Touristen zur Verfügung stehen, um sie für fünf Euro die rund 600 Stufen vom Hafen in die kleine Stadt zu bringen. Oft werden die Tiere dabei mit Stöcken angetrieben, tragen schlecht sitzendes Geschirr und bekommen nur unzureichend Futter und Wasser. Touristen sollten daher besser zu Fuß gehen oder die Seilbahn nutzen.

jek
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