HOME

Schneesturm: Blizzard begräbt Teile der USA unter Schnee

Unter einer 60 Zentimeter dicken Schneeschicht hat ein gewaltiger Wintersturm den Nordosten der USA begraben. Mindestens 14 Menschen kamen ums Leben, der Flugverkehr brach zusammen.

Ein gewaltiger Schneesturm hat den Nordosten der USA unter einer teils mehr als 60 Zentimeter dicken Schneeschicht begraben und den Flugverkehr weit gehend lahm gelegt. Mindestens 14 Todesfälle wurden mit dem Blizzard in Verbindung gebracht. Boston versank am Sonntag unter einer knapp 80 Zentimeter dicken Schneedecke. Der Wind erreichte Spitzenwerte von 244 Stundenkilometern auf einem Berg in North Carolina. In den Staaten New Jersey, Massachusetts und Rhode Island wurde der Notstand ausgerufen.

Über 20.000 Menschen in Massachusetts waren vorübergehend ohne Strom. Vielerorts wurden die Menschen aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Der meiste Schnee - knapp ein Meter - fiel in den Städten Salem und Plymouth in Massachusetts.

Flugverkehr gestört

Auf den Flughäfen von New York, Chicago, Boston und Philadelphia fielen am Wochenende weit über tausend Flüge aus, unzählige Reisende strandeten. In Massachusetts fällt am (heutigen) Montag die Schule aus.

Von Wisconsin bis Maine fielen am Wochenende 60 Zentimeter Schnee. Die Temperaturen sanken auf Werte von teilweise minus 36 Grad - gemessen in Masardis im US-Staat Maine. Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ließen die Schneefälle dann nach. Es wurden nächtliche Tiefsttemperaturen von etwa 20 Grad minus erwartet.

Mindestens 14 Todesfälle wurden auf das Wetter zurückgeführt: je drei in Connecticut, Ohio und Wisconsin, zwei in Pennsylvania, und je ein Todesfall in Maryland, Iowa und Massachusetts. In Ohio kam ein Mann ums Leben, nachdem er auf einem Teich im Eis eingebrochen war. Zwei weitere Todesfälle wurden auf Herzversagen beim Schneeschippen zurückgeführt.

Theo Emery/AP / AP