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Schweiz: Viele Schwerverletzte bei Kollision zweier Personenzüge

Schlechte Tage für Busse und Bahnen: Nach der Zugkatastrophe in Spanien und dem schweren Busunglück in Italien kollidierten in der Schweiz zwei Züge frontal. Einer der Lokführer wird vermisst.

Mindestens 40 Menschen sind beim Frontalzusammenstoß zweier Personenzüge in der Schweiz verletzt worden - fünf von ihnen schwer. Zu der Kollision kam es am Montagabend gegen 19 Uhr in der Ortschaft Granges-près-Marnand im Kanton Waadt, als ein Zug in Richtung des dortigen Bahnhofs rollte, während ein anderer gerade von dort abfuhr.

Wie die beiden Züge der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf dasselbe Gleis geraten konnten, blieb zunächst unklar. Zudem konnte am späten Abend noch nicht ausgeschlossen werden, dass es bei dem Unglück Tote gab. So wurde einer der beiden Lokführer noch vermisst. "Das war ein enormer direkter Aufprall", sagte ein Augenzeuge im Schweizer Fernsehen.

Zugverkehr im Waadt unterbrochen

Bilder im Internet zeigten zwei ineinander verkeilte Antriebswagen. Der Bahnverkehr zwischen Moudon und Payerne auf der Linie Palézieux - Payerne im Kanton Waadt war unterbrochen. Die Schwerverletzten wurden in das Universitätskrankenhaus von Lausanne gebracht.

Zuletzt hatte es in der Schweiz im Januar ein ähnliches Unglück gegeben, als im Bahnhof Neuhausen am Rheinfall zwei S-Bahnzüge aufeinanderprallten. 17 Menschen wurden dabei verletzt.

dho/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?