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Trauer: Sir Peter Ustinov ist tot

Nach langer Krankheit ist der Schauspieler Sir Peter Ustinov im Alter von 82 Jahren gestorben. Das Multitalent gewann zwei Oscars und zeichnete sich besonders durch sein humanitäres Engagement aus.

Der Schauspieler Sir Peter Ustinov ist nach langer Krankheit im Alter von 82 Jahren in der Schweiz gestorben. Der vielseitige Künstler und zweifache Oscar-Preisträger erlag in der Nacht zum Montag nach zweimonatigem Klinikaufenthalt in Genolier bei Genf den Folgen eines Herz- und Zuckerleidens, wie ein Freund mitteilte. Der beliebte Schauspieler, Regisseur und Autor, der auch Sonderbotschafter des Kinderhilfswerks UNICEF war, hatte vier Jahrzehnte in Bursins (Kanton Waadt) am Genfer See gelebt.

Der Tod des in Deutschland überaus beliebten Künstlers löste Trauer aus. In Reaktionen wurde auch sein soziales Engagement gewürdigt.

"Großer Humanist"

"Kreativität, Scharfsinn, Humor und menschliche Wärme gingen in seiner Person eine einmalige Verbindung ein. Die Kinder auf der ganzen Welt haben einen großen Freund verloren", sagte Reinhart Schlagintweit, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. Der langjährige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher würdigte Ustinov als "großen Künstler, großen Europäer und großen Humanisten". Er habe sich im umfassenden Sinne des Wortes um eine bessere Welt verdient gemacht. Auch Gesine Schwan, Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, hob hervor, dass Ustinov "auf ganz einmalige Weise künstlerisches Engagement und Fähigkeiten mit politischer Verantwortungsnahme und Humor verbunden hat".

Mehrere deutsche Fernsehsender änderten aus Anlass des Todes ihr Programm und sendeten Filme mit und über Ustinov.

Kombination von Herzproblemen und Zuckerkrankheit

Nach Angaben eines engen Freundes von Ustinov hat eine Kombination von Herzproblemen und die Zuckerkrankheit zum Tod geführt. Der Schauspieler soll während des Klinikaufenthaltes sehr viel Gewicht verloren haben. "Die Ärzte haben alles getan, aber es hat nicht mehr geholfen. Langsam, aber sicher hat sich sein Leben ausgelöscht", sagte der Freund, der Ustinov nach eigenen Angaben mindestens zehn Mal in der Klinik besucht hat.

Letzte Rolle im "Luther"-Film

Ustinov, dessen Stammbaum von Russland, über Italien, Frankreich bis nach Äthiopien reichte, wurde am 16. April 1921 als Sohn eines Deutschen und einer Französin in London geboren. Er wuchs viersprachig auf und wurde Anfang der 50er Jahre durch seine Charakterrollen in monumentalen Hollywoodfilmen bekannt, so als verrückter Kaiser Nero in "Quo Vadis" und als sadistischer Sklavenhändler in Stanley Kubricks "Spartacus" (1959). Für diese Rolle bekam er einen Oscar. Der zweite folgte 1964 für den Agententhriller "Topkapi". Großen Erfolg hatte er auch als Agatha Christies belgischer Meisterdetektiv Hercule Poirot, unter anderem in "Tod auf dem Nil". Zuletzt war er als sächsischer Kurfürst Friedrich der Weise in dem Kinofilm "Luther" zu sehen.

Multitalent Ustinov

Seine enorme Popularität in vielen Ländern der Welt verdankte Ustinov jedoch nicht allein der Schauspielerei: Er war ein Multitalent. In einem halben Jahrhundert verfasste er neun Drehbücher, mehr als zehn Romane und Erzählungen und über 20 Theaterstücke, darunter "Beethovens Zehnte". Er inszenierte Opern in Berlin, Hamburg, Dresden, Salzburg, London, Paris und Moskau. Als Alleinunterhalter und Komiker trat er rund um die Welt auf.

Daneben engagierte sich Ustinov als UNICEF-Sonderbotschafter, Professor für Vorurteilsforschung und Vorsitzender der Weltföderalisten. Bundespräsident Johannes Rau bezeichnete ihn als "Weltbürger". Königin Elizabeth II. von Großbritannien erhob Ustinov 1990 als Sir Peter in den Adelsstand.

"Kritischer Intellektueller"

Der Psychoanalytiker und Sozialphilosoph Horst-Eberhard Richter - Inhaber einer Gastprofessur, die Ustinov am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien eingerichtet hat - würdigte den Gestorbenen als einen "homo universalis". "Er war ein kritischer Intellektueller, der mit blitzenden Wahrheiten faszinierte - und er war vom Herzen her ein Kriegsgegner." Das im Herbst 2003 gegründete "Sir Peter Ustinov Institut" widmet sich der Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen. Diese Initiative sei aus dem Engagement des Schauspielers gegen jede Kriegspolitik und Intoleranz entstanden, erklärte Richter.

Ustinov, der sein Privatleben vor der Öffentlichkeit weitgehend abschottete, war in dritter Ehe mit der französischen Autorin Helene du Lau d'Allemans verheiratet. Er hinterlässt aus seinen beiden anderen Ehen vier Kinder. Typisch für Ustinovs Humor war auch seine Sicht des Erdendaseins: "Ich bedaure, dass das Leben sehr kurz ist. Und es wäre scheußlich, wenn es viel zu lang wäre."

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?