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Einkaufszentrum in St. Petersburg: Selbstgebauter Sprengsatz verletzt neun Menschen - Terror-Hintergrund nicht ausgeschlossen

Aufregung in der zweitgrößten Stadt Russlands: In einem Einkaufszentrum in St. Petersburg ist ein selbstgebauter Sprengsatz explodiert - neun Menschen wurden verletzt. Die Ermittler schließen einen terroristischen Hintergrund bisher nicht aus.

St. Petersburg: Selbstgebauter Sprengsatz verletzt neun Menschen in Einkaufszentrum

In der russischen Stadt St. Petersburg hat eine offenbar mutwillig herbeigeführte Explosion zu Verletzten geführt (Symbolbild)

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Bei der Explosion eines Sprengsatzes in einem Einkaufszentrum der zweitgrößten russischen Stadt St. Petersburg sind neun Menschen verletzt worden. Das meldete die Agentur Tass unter Berufung auf die Lokalverwaltung im Nordosten der Stadt. Explodiert sei ein selbstgebauter Sprengsatz mit einer Sprengkraft von 200 Gramm Dynamit, sagte Swetlana Petrenko, Sprecherin des Staatlichen Ermittlungskomitees in Moskau. Die Bombe sei zusätzlich mit Metallteilen gespickt gewesen.

St. Petersburg: Ermittlungen wegen versuchten Mordes

Ermittelt werde wegen versuchten Mordes. Kein mögliches Motiv werde ausgeschlossen, sagte Petrenko, nachdem es zunächst geheißen hatte, es werde nicht von einem Terroranschlag ausgegangen. Die Behörde schickte erfahrene Beamte aus Moskau, um den Fall zu untersuchen. Nach örtlichen Medienberichten ereignete sich die Explosion im Schließfach eines Supermarkts.

Im April waren bei einem islamistischen Bombenanschlag auf die U-Bahn in St. Petersburg 15 Menschen getötet worden.

fs / DPA