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Sturmböen Erst "Ignatz", dann "Hendrik II": Herbststürme fegen über Deutschland

Sehen Sie im Video: Sturmtiefs richten Schäden in ganz Deutschland an.




Diese beiden Bäume, sie stehen nicht mehr, sind gegen ein Wohngebäude in Berlin-Pankow gestürzt und haben die Fassade beschädigt. In der Hauptstadt und anderswo in Deutschland hat Sturm "Ignatz" am Donnerstag weiter für Schäden und Beeinträchtigungen im Verkehr gesorgt. Thomas Kirstein, Sprecher der Feuerwehr Berlin berichtet. "Seit 9:50 befindet sich die Berliner Feuerwehr im Ausnahmezustand Wetter. Das heißt, wir müssen die Einsätze priorisieren. Wir haben sehr viele Einsätze nahezu im gesamten Stadtgebiet und werden jetzt auch von der freiwilligen Feuerwehr unterstützt." An der Ostsee bei Timmendorf auf der Insel Poel peitschten die Wellen an den Strand. Mit passender Kleidung genossen zahlreiche Besucher das raue Wetter. Der Deutsche Wetterdienst rechnete mit orkanartigen Böen von bis zu 105 Kilometern pro Stunde in einem Streifen über die Mitte bis in den Osten und Nordosten Deutschlands. Auf exponierten Gipfeln waren am Donnerstag sogar Böen bis zu 120 Kilometern pro Stunde möglich. Im Laufe des Nachmittags sollte der Wind von Westen her wieder nachlassen. Insgesamt sollte es kühler werden. Am Donnerstag lagen die Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad, im Westen und Norden zwischen 12 und 15 Grad. In Bayern wütete Sturmtief "Hendrik". Der Herbststurm zog mit teils orkanartigen Böen über den Freistaat. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor umstürzenden Bäumen. Auch im Süden kam es zu Stromausfällen und gesperrten Zugstrecken. In München-Laim wurde ein Baugerüst umgeweht. Menschen kamen ersten Informationen zufolge nicht zu Schaden. Die Feuerwehr war mit einem Kran vor Ort und baute das halb eingestürzte Gerüst vorsorglich ganz ab. In Würzburg warnt die Feuerwehr Menschen, sich nicht länger als nötig draußen aufzuhalten.
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Ob in Bayern, an der Ostsee oder in Berlin - überall in Deutschland sorgten Sturmböen am Donnerstag für Schäden und Störungen im Verkehr. Einige aber hatten die Gelegenheit, das raue Wetter zu genießen.

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