Südfrankreich Mindestens 20 Menschen fallen Überschwemmungen zum Opfer

Die Zahl der bestätigten Todesopfer bei den sintflutartigen Regenfällen im Südosten Frankreichs ist auf mindestens 20 gestiegen. Rund ein Dutzend Menschen wurden noch vermisst, wie die Behörden mitteilten.

Die Zahl der bestätigten Todesopfer bei den sintflutartigen Regenfällen im Südosten Frankreichs ist auf mindestens 20 gestiegen. Rund ein Dutzend Menschen wurden noch vermisst, wie die Behörden mitteilten. Eine Entspannung der Lage in der Region Var an der Riviera war nicht in Sicht: Am Donnerstag regnete es weiter.

Die Unwetter am Dienstag hatten zahlreiche Straßen in reißende Flüsse verwandelt, das schlammige Wasser stand in einigen Orten mehr als zwei Meter hoch zwischen den Häusern. Mehr als 1.200 Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy sicherte den Bewohnern des Überschwemmungsgebiets Solidarität zu und dankte den Rettungskräften für ihre Arbeit. Innenminister Brice Hortefeux reiste in die Katastrophenregion, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen.

APN APN

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