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Fälle in den vergangenen Jahren Todesfahrt von Trier – wenn Fahrzeuge zur Waffe werden

Sehen Sie im Video: Trier – Auto erfasst und tötet zwei Menschen in Fußgängerzone.




Auto rast in Fußgängerzone und erfasst mehrere Menschen. Zwei von ihnen wurden tödlich verletzt. Fahrer ist laut Polizei festgenommen und der Wagen sichergestellt. Die Hintergründe zu dem  Vorfall waren zunächst unklar. Die Polizei rief die Trierer dazu auf, die Innenstadt zu meiden. Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften war im Einsatz.
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Noch ist das genaue Motiv für die Todesfahrt in der Trier Innenstadt unklar. Dass ein Fahrzeug als tödliches Werkzeug verwendet wird, hat es - abseits von Terroranschlägen - auch in der Vergangenheit in Deutschland schon gegeben. Fälle der letzten Jahre.

Münster, Bottrop, nun Trier - Autos wurden hierzulande schon mehrfach für Angriffe gegen Passanten genutzt. Fünf besonders Fälle:

Volkmarsen, Februar 2020: Am Rosenmontag steuert ein 29 Jahre alter Deutscher sein Auto absichtlich in die Menge. In der nordhessischen Stadt werden Dutzende Menschen verletzt, darunter 20 Kinder. Einen politischen Hintergrund schließen die Ermittler aus. Wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung kommt der Täter in Untersuchungshaft.

Bottrop Januar 2019: Wenige Minuten nach dem Jahreswechsel fährt ein Autofahrer im Ruhrgebiet in eine Menschenmenge. Es gibt vier Verletzte, darunter Menschen mit Migrationshintergrund. Zwei weitere Versuche, in Bottrop und Essen Passanten anzufahren, schlagen fehl. Der 50 Jahre alte Täter wird in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen.

2018: Fünf Tote vor beliebter Gaststätte in Münster

Münster, April 2018: Ein Mann rast mit einem Campingbus in eine Gruppe von Menschen vor einer beliebten Gaststätte, dann erschießt er sich. Fünf Menschen sterben, mehr als 20 werden verletzt. Die Ermittler gehen davon, dass der Täter psychisch krank war.

Heidelberg, Februar 2017: Am Rande der Altstadt fährt ein 35-Jähriger seinen Mietwagen in eine Menschengruppe auf dem Gehweg. Ein 73 Jahre alter Mann stirbt. Der Täter gilt als schuldunfähig, die Richter weisen ihn dauerhaft in die Psychiatrie ein. 

Berlin, Juli 2006: Während der Fußball-WM fährt ein 33-Jähriger mit seinem Kleinwagen absichtlich in die Menschenmenge auf der Fanmeile am Brandenburger Tor. Rund 20 Menschen werden verletzt. Der Amokfahrer kommt in eine psychiatrische Klinik.

dho DPA

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