HOME

Unwetter im Norden der USA: Drei Tote und ein entlaufener Eisbär

Seit Anfang der Woche haben anhaltende Regenfälle Schäden in Millionenhöhe in mehreren Bundesstaaten angerichtet. Drei Menschen starben. Weitere Warnmeldungen wurden ausgesprochen.

Heftige Unwetter im Norden der USA haben drei Menschen das Leben gekostet. Ihre Autos waren am Mittwoch auf einer ausgewaschenen Straße zusammengeprallt. Die seit Anfang der Woche anhaltenden Regenfälle in den Bundesstaaten Minnesota und Wisconsin hätten darüber hinaus Schäden in Millionenhöhe angerichtet, meldete der Nachrichtensender CNN am Freitag. Hunderte Häuser mussten wegen der Fluten evakuiert werden. Im Zoo der Stadt Duluth (Minnesota) seien mehrere Tiere ertrunken, darunter ein Affe sowie Ziegen und Schafe, berichtete das "Wall Street Journal". Ein Eisbär sei zeitweise entlaufen, habe aber eingefangen werden können.

Der amerikanische Wetterdienst gab am Freitag weitere Warnmeldungen wegen des anhaltenden Hochwassers aus. Es handele sich in der nördlichen Region des Mittelwesten mancherorts um die schlimmsten Überflutungen seit Jahrzehnten.

DPA / DPA