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Spendenaktion: 19-Jährige wollte Kind das Leben retten und brach sich dabei den Rücken

Eine 19-Jährige wollte einem Kind das Leben retten. Sie sprang sechs Meter in die Tiefe und liegt jetzt im Krankenhaus. Jetzt hat sie kein Geld für die Operation. 

Die 19-jährige Hanna Pignato

Sie brach sich den Rücken und den Fuß, als sie einem Achtjährigen das Leben retten wollte: die 19-jährige Hanna Pignato 

Eigentlich wollte sie einem Jungen das Leben retten, jetzt kämpft sie selbst mit großen Schmerzen. Die 19-jährige Hanna Pignato aus Florida kellnerte gerade in dem Restaurant "Joe's Crab Shack", als sie die Hilferufe einer Frau vernahm. Sie sah, dass sich eine Menschentraube am Main Street Pier versammelt hatte und schaute nach, was passiert war. 

Der achtjährige Sohn der Frau trieb auf einem Kinder-Surfbrett im Wasser und entfernte sich immer weiter von der Küste. "Ich sah die Verzweiflung in den Augen der Mutter", sagte die Hobby-Surferin später über diesen Moment. Also handelte sie. Die 19-Jährige legte noch schnell ihr Handy zur Seite und sprang dann ohne zu zögern sechs Meter in die Tiefe. Doch statt im Wasser landete sie auf der Sandbank. Der harte Aufprall brach ihr den Rücken und den Fuß. 

Obwohl ihre Schmerzen unerträglich gewesen sein müssen, rannte sie ins Wasser und schwamm weiter und weiter. So lange, bis sie sah, dass ein anderer Schwimmer das Kind erreicht hatte. Der Junge konnte gerettet werden, Pignato aber liegt seitdem im Krankenhaus – und steht vor einem großen Problem. Sie hat keine Krankenversicherung und kann ihre Rückenoperation nicht bezahlen.

Den Versuch, einem Jungen das Leben zu retten, bereut sie keine Sekunde 

Ihre Freunde  haben nun eine GoFundMe-Seite für sie eingerichtet, um die 66.000 Euro zusammenzubekommen. Wegen ihrer Verletzungen wird Pignato vermutlich auch auf der Arbeit einige Monate ausfallen. Zudem wohne sie im dritten Stock und brauche nun Hilfe, sobald sie aus dem Krankenhaus entlassen sei. 

Bisher ist noch nicht einmal die Hälfte des Geldes zusammengekommen, Pignato aber ist zuversichtlich. Ihren Sprung bereue sie keine Sekunde, sagte sie dem US-Sender WESH 2 News: "Ich weiß, wie es ist, keine Familie zu haben. Ich wollte nicht, dass die Mutter diese Erfahrung machen muss." 

Quellen: GoFundMe, WESH 2 News, "Daily Mail" 

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ame