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Suche nach HSV-Manager: Vermisste Menschen und ihre tragischen Schicksale

Die Polizei sucht weiter fieberhaft nach dem vermissten HSV-Manager Timo Kraus. Immer wieder verschwinden Menschen auf unerklärliche Weise. Auch diese Fälle gaben zunächst Rätsel auf. Manche tun es bis heute.

Polizeitaucher

Polizeitaucher im Einsatz in der Elbe, um nach der vermissten Familie Schulze zu suchen

Immer wieder verschwinden Menschen auf unerklärliche Weise. Rund 80 Prozent der Vermissten tauchen nach Tagen wohlbehalten wieder auf. Doch es gibt auch Fälle, die kein Happy End haben oder sich nie aufklären.

Um eine Vorstellung von der Größenordnung der in Deutschland vermissten Personen zu bekommen, hier einige Zahlen vom Bundeskriminalamt. Das BKA schreibt auf seiner Homepage:

"Im April 2016 waren in der Datei "Vermisste/unbekannte Tote rund 18.400 aktuelle Fälle gespeichert. Darunter waren ca. 16.000 als "vermisst" gemeldete Personen. In dieser Zahl sind sowohl Fälle enthalten, die sich innerhalb weniger Tage aufklären, als auch Vermisste, die bis zu 30 Jahren verschwunden sind.

Täglich werden jeweils etwa 250 bis 300 Fahndungen neu erfasst und auch gelöscht.

Erfahrungsgemäß erledigen sich etwa 50 Prozent der Vermisstenfälle innerhalb der ersten Woche. Binnen Monatsfrist liegt die 'Erledigungs-Quote' bereits bei über 80 Prozent. Der Anteil der Personen, die länger als ein Jahr vermisst werden, bewegt sich bei nur etwa drei Prozent. 

Etwa die Hälfte aller Vermissten sind Kinder und Jugendliche."

Berühmte Vermissten-Fälle

Lars Wunder verschwindet nach dem Feuerwehrfest 

Der Fundort des tödlich verunglückten Lars Wunder

Der Fundort des tödlich verunglückten Lars Wunder

Das spurlose Verschwinden von Lars Wunder aus Jemgum in Ostfriesland nach einem Feuerwehrfest Anfang Dezember 2015 bewegte die Menschen in der Region. Der 31-Jährige verlässt die Feier gegen ein Uhr nachts, kam aber nie zu Hause bei seiner Frau an. Angehörige und Bekannte sowie Rettungskräfte starten zahlreiche Suchaktionen. Nach Aufrufen in sozialen Netzwerken wird der Fall bundesweit bekannt. Vier Monate später findet ein Landwirt den Leichnam von Wunder in einem Entwässerungsgraben auf einem nahe gelegenen Acker. Er liegt so versteckt, dass die Suchmannschaften ihn aus der Luft nicht entdeckt haben. Er ist, vermutlich stark alkoholisiert, ertrunken.


Das traurige Schicksal der Familie Schulze


Im Juli 2015 verschindet eine ganze Familie aus Drage in Niedersachsen von einem Tag auf den anderen spurlos. Am letzen Schultag vor den Sommerferien sind Tochter Miriam, 12, und ihre Mutter Sylvia, 43, plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Miriam schreibt am Mittag noch mit einer Freundin über Whatsapp, die Mutter verabschiedet sich am Nachmittag von ihren Arbeitskollegen im Supermarkt. Dann verliert sich die Spur. Vater Marco wird einen Tag danach noch einmal gesehen, wie er frühmorgens im Auto der Frau durch den Ort fährt. Eine Woche später findet die Polizei den Leichnam des Vaters. Er treibt in der Elbe, am Fuß einen Betonklotz. Die Ermittler gehen in diesem Fall von einem erweiterten Suizid des Vaters aus. Vermutlich hat Marco Schulze erst seine Frau und seine Tochter umgebracht, bevor er sich selbst das Leben nahm. Mutter und Tochter bleiben bis heute verschwunden.


Petra Pazsitka lässt ihr altes Leben hinter sich

Das Verschwinden der Studentin Petra Pazsitka wird erst nach sage und schreibe 31 Jahren aufgeklärt. Im Sommer 1984 taucht die damals 24-Jährige in Braunschweig plötzlich ab. Ihren Kommilitonen erzählt sie noch, dass sie zu ihren Eltern nach Wolfsburg fahren will, um ihre Informatik-Diplomarbeit zu Ende schreiben. Im Haus der Eltern kommt sie nie an. Ein Jahr später zeigt "Aktenzeichen XY" den Fall, ein Hinweis bleibt aber aus. Im März 1985 nimmt die Polizei den Tischlerlehrling Günter K. fest. Er gesteht erst den Mord einer 14-Jährigen in der Nähe einer Bushaltestelle, an der auch Pazsitka zuletzt gesehen wurde. 1987 sagt er aus, dass er auch Petra getötet habe, widerruft das zweite Geständnis aber.

31 Jahre später wird in einer Düsseldorfer Wohnung eingebrochen. Die Mieterin will zunächst nicht ihren Personalausweis vorzeigen. Dann stellt sich heraus: Es ist die vermisste Pazsitka. Ihr Verschwinden war geplant. Sie hatte damals eine Wohnung in Gelsenkirchen angemietet und 4000 DM beiseite gelegt. Sie hält sich unter einem anderen Namen mit Aushilfsjobs über Wasser, war nicht kranken- und sozialversichert und zahlte Rechnungen in bar. Kontakt mit ihrer Familie lehnt sie bis heute ab.


Der Mann aus der Höhle

Im September 2014 meldet eine schwangere Frau in Münster ihren Mann als vermisst. Zwei Jahre später wird der 31-Jährige bei Pentling in Bayern von Dorfbewohnern der Polizei gemeldet, weil er in einer Höhle oberhalb des Dorfes haust. Nach eigenen Angaben habe er bereits mehrere Monate in dem Unterschlupf mit schönem Blick auf die Donau gelebt. Die Beamten nehmen ihn zunächst mit auf die Wache, wo er darüber informiert wird, dass er zwischenzeitlich Vater eines Sohnes geworden ist. Warum der Mann seine damals schwangere Ehefrau verließ und in einer Höhle lebte, ist nach Angaben der Polizei unklar.


Der mysteriöse Fall Frauke Liebs

Frauke Liebs

Frauke Liebs telefonierte noch mehrmals nach ihrem Verschwinden mit ihrer Schwester und einem Freund, bis die Anrufe ganz aufhörten

Frauke Liebs verschwindet im Juni 2006 nach einem Kneipenbesuch in Paderborn spurlos. Es ist die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft. Die 21-Jährige hat mit Freunden das Spiel England gegen Schweden in einem Irish Pub angesehen und sich dann auf den Heimweg gemacht. Die 21-Jährige lebt in einer WG zusammen mit ihrem Ex-Freund Christos Karaoulis, dem sie ihren Schlüssel geliehen hat. Vom Irish Pub bis zur Wohnung wären es nur 15 Minuten Fußweg gewesen. Doch Frauke Liebs kommt dort nie an. Stattdessen erhält Mitbewohner Karaoulis um 0:49 Uhr eine SMS von ihrem Handy, in der es heißt: "Komme später. Das Spiel war lustig. Nicht gegen England. Hab dich ganz doll lieb. Bis später."

Fast zwei Tage gibt es keine weiteren Lebenszeichen mehr von ihr - bis sie sich telefonisch bei ihrem vertrauten Mitbewohner meldet. Mehrere Tage lang gibt es weitere Anrufe bei ihrem Ex-Freund, jedes Mal sind die Anrufe verstörend. Frauke Liebs sagt nie, wo sie ist oder bei wem. Sie sagt jedes Mal, sie komme bald nach Hause. Dann hören die Anrufe auf. Drei quälende Monate dauert es, bis die Angehörigen und Freunde der Studentin traurige Gewissheit haben. Ein Förster findet die Leiche von Liebs in einem Waldstück 20 Kilometer von Paderborn entfernt. Wegen der starken Verwesung kann die Polizei weder die Todesursache feststellen, noch eine neue Spur zum Täter auftun. Der Fall ist bis heute ungeklärt.


Der Fall Timm Hartmann

Der Groß- und Außenhandelskaufmann Timm Hartmann, damals 33, fährt im Sommer 2008 mit dem Zug zur Arbeit nach Frankfurt am Main. Das ist das letzte Lebenszeichen. Die Polizei ortet sein Handy am nächsten Tag noch einmal in der Frankfurter Innenstadt. Doch Familie und Freunde warten danach vergeblich auf ein Lebenszeichen des jungen Mannes. Am Vorabend hatte Hartmann mit seinem Auto betrunken ein Hoftor gerammt. Warum er dann verschwindet, bleibt bis heute ein Rätsel. Hat er Angst vor einer Strafe oder dem Verlust des Führerscheins, wie sein Vater vermutet? Jahrelang suchen die Eltern nach ihrem Sohn, auf der eingerichteten Internet-Seite timmhartmannvermisst.de gehen viele Hinweise ein, doch die führen immer nur ins Leere. Dann die Überraschung: Timm Hartmann ruft seine Eltern nach sage und schreibe sechseinhalb Jahren an, um zu sagen, dass es ihm gut gehe. Wo er lebt, verrät er nicht. Er meldet sich in der Folge alle paar Monate per Telefon. Das war im Jahr 2014. Was danach geschah, ist nicht bekannt.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.