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Weltkarte der Kriminalität: Diese Karte zeigt, wie das globalisierte Verbrechen arbeitet

Heroin aus Afghanistan, Kokain aus den Anden und gefälschte Kleidung und DVDs aus China nach Europa und Nordamerika. Waffen aus Osteuropa und gefälschte Medikamente aus Asien nach Afrika. Die Wege der organisierten Kriminalität sind verschlungen. Diese Karte zeigt sie auf.

Diese Karte des UNODC aus 2010 zeigt die weltweiten Schmuggelrouten für Drogen und Konsumgüter wie DVDs sowie für Rohstoffe. Sie zeigt auch, auf welchen Wegen Menschenhandel betrieben wird.

Diese Karte des UNODC aus 2010 zeigt die weltweiten Schmuggelrouten für Drogen und Konsumgüter wie DVDs sowie für Rohstoffe. Sie zeigt auch, auf welchen Wegen Menschenhandel betrieben wird.

Die so genannte Balkan-Route hat in den vergangenen Wochen und Monaten viel Aufmerksamkeit bekommen. Grund dafür sind die hunderttausenden Flüchtlinge, die diesen Weg gewählt hatten, um vom Krieg zu entkommen und um Asyl in Mitteleuropa zu suchen.

Die Balkanroute ist der Heroin-Hauptversorgungsweg für den europäischen Markt.

Die Balkanroute ist der Heroin-Hauptversorgungsweg für den europäischen Markt.

Im vor wenigen Tagen veröffentlichten Bericht des UNODC (hier als PDF), des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, spielt die Balkan-Route wieder eine Hauptrolle. Das Ergebnis ist nicht neu, aber trotzdem besorgniserregend: Mehr als 28 Milliarden US-Dollar werden mit Drogen allein aus Afghanistan umgesetzt - das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt des Landes.

Waffen und Medikamente nach Afrika

Die Karte über diesem Text stammt ebenfalls von der UNODC, sie ist aus dem Jahr 2010 (hier die Studie als PDF). Darauf eingezeichnet sind nicht nur die Wege von Drogenschmugglern, sondern geht viel weiter. Menschenhändler bringen Frauen aus Osteuropa und Südamerika nach Mitteleuropa, Schlepper aus Afrika nach Europa. Doch Europa ist nicht nur Importeur, sondern exportiert auch fleißig - vor allem Waffen nach Afrika. Die daraus resultierende Instabilität zwingt Menschen dann zur Flucht - womit sich der Kreislauf schließt.

Aus den Ländern Afrikas verschwinden Wildtiere in Richtung Südostasien, wo sie zu ihrem Endbestimmungsort in China oder Japan geliefert werden. Einen ähnlichen Weg nehmen Rohstoffe wie Kasseritit. Neben Waffen werden vor allem gefälschte Medikamente nach Afrika gebracht, vor allem aus China und Indien. China wiederum liefert gefälschte Konsumgüter wie Kleidung oder DVDs nach Europa.

Cui Bono?

Doch wer profitiert am Ende von diesem globalen Kreislauf? Die kurze Antwort: Es ist kompliziert. Einerseits die Konsumenten, die Dinge einkaufen, deren Handel oft verboten ist - etwa mit seltenen Tieren oder Hölzern. Bei Drogen ist die Sache ein wenig anders gelagert, ist der Endverbraucher doch oft süchtig. Die Produzenten sind es in den wenigsten Fällen. Die Opium- oder Kokabauern etwa sehen wenig von den hohen Preisen, die in den Städten Europas und Amerikas auf der Straße gezahlt werden. Wer richtig Geld verdient, sind hingegen die Schmuggler.

gos
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.