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Zugunglück in Italien: Zwölf Menschen sterben bei Gasexplosion

Explodierendes Flüssiggas aus einem Bahnwaggon hat in der Toskana ein nächtliches Flammeninferno ausgelöst und mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. Dutzende wurden bei dem Unfall nahe dem Bahnhof von Viareggio verletzt, einigen von ihnen lebensgefährlich.

Die Explosion eines mit Flüssiggas gefüllten Tankwaggons hat in der italienischen Küstenstadt Viareggio mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet, vier weitere werden vermisst. In der Stadt brach ein Flammeninferno aus. Dutzende Menschen wurden nach Angaben der Polizei vom Dienstagmorgen verletzt.

Ein Güterzug war kurz vor Mitternacht in der Nähe des Bahnhofs mitten in der Stadt entgleist. Durch die Explosion gerieten mehrere Häuser in Brand, zwei Gebäude stürzten ein, wie die Polizei mitteilte. Ein weites Gebiet stand in Flammen.

Der aus 14 Waggons bestehende Güterzug kam aus La Spezia und war auf dem Weg nach Pisa, als er kurz nach dem Bahnhof entgleiste, sagte Raffaele Gargiulo, Polizeisprecher in der nahelegenen Stadt Lucca. Videos auf YouTube zeigten Flammen, die in den Himmel schießen. Es sind Sirenen und Explosionen zu hören. Als der Zug entgleiste, stürzten die Wagen am Ende in einige Häuser in der Nähe des Bahnhofs.

Der Präfekt von Lucca, Carmelo Aronica, sagte im Fernsehsender Rai, insgesamt seien bei dem Unglück in der in der Region Toskana gelegenen Stadt mindestens 50 Personen verletzt worden. 35 hätten schwere Verbrennungen erlitten. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, wurden am Dienstagmorgen drei Kinder lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses geborgen.

Die Einsatzkräfte befürchten, dass die Zahl der Opfer noch steigen wird. Mehrere benachbarte Wohnhäuser der im Zentrum des Ortes liegenden Bahnstation stürzten ein, etwa 1000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Gleisen oder ein Problem mit den Bremsen gewesen sein, sagte Gargiulo. Feuerwehrchef Antonio Gambardella sagte, der Brand sei inzwischen eingedämmt, es bestehe aber die Gefahr, dass weitere Kesselwagen explodierten. Die Feuerwehrleute suchten auch in den Trümmern der Häuser nach weiteren Opfern, sagte Gambardella. Rund 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Der Zug sollte kurz hinter dem Bahnhof von Viareggio auf ein Nebengleis gefahren werden, als die fünf Waggons entgleisten. Der Unfall ist nach Berichten italienischer Medien nicht auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Der Zug habe zur Zeit des Unfalls den Bahnhof mit einem Tempo von etwa 90 Stundenkilometern passiert - dies entspreche den Vorschriften. Als eine mögliche Unfallursache gilt nach ersten Berichten Materialermüdung am Fahrgestell des Flüssiggas-Waggons.

AP/DPA / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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