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Zwei Tote und viele Verletzte: Tiere verursachen Crashs auf Autobahnen

Zwei Tote und ein hoher Sachschaden: Das ist die Bilanz zweier Unfälle, die in der Nacht von Tieren auf deutschen Autobahnen verursacht wurden. Kühe und Pferde waren ausgebrochen.

Entlaufene Tiere haben auf Autobahnen in Thüringen und Sachsen schwere Unfälle mit zwei Toten verursacht. Auf der A 14 nördlich von Leipzig liefen in der Nacht zum Freitag zwei Kühe auf die Fahrbahn und lösten mehrere Kollisionen aus, wie die Polizeidirektion Westsachsen mitteilte. Ein 46-jähriger Autofahrer starb noch am Unfallort, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Auch die beiden Kühe wurden getötet. Die Autobahn blieb in Richtung Magdeburg rund sechs Stunden gesperrt. Unklar war zunächst, wie die Kühe von der rund 1,5 Kilometer entfernten Weide auf die Autobahn gelangt waren. Am Freitagmittag wurden zwei weitere Kühe in der Nähe der Autobahn entdeckt. Auf der A 14 bei Triptis in Thüringen rasten mehrere Fahrzeuge in der Nacht in Pferde, wie die Polizeidirektion Saalfeld mitteilte. Ein 46-Jähriger erlag am Freitagmorgen im Krankenhaus seinen Verletzungen, drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Sechs Pferde wurden bei dem Unfall getötet. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 50.000 Euro. Auch in diesem Fall war zunächst offen, wie die Tiere von ihrer Weide entlaufen konnten.

DPA/ben / DPA
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