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Zwei Tote und viele Verletzte: Tiere verursachen Crashs auf Autobahnen

Zwei Tote und ein hoher Sachschaden: Das ist die Bilanz zweier Unfälle, die in der Nacht von Tieren auf deutschen Autobahnen verursacht wurden. Kühe und Pferde waren ausgebrochen.

Entlaufene Tiere haben auf Autobahnen in Thüringen und Sachsen schwere Unfälle mit zwei Toten verursacht. Auf der A 14 nördlich von Leipzig liefen in der Nacht zum Freitag zwei Kühe auf die Fahrbahn und lösten mehrere Kollisionen aus, wie die Polizeidirektion Westsachsen mitteilte. Ein 46-jähriger Autofahrer starb noch am Unfallort, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Auch die beiden Kühe wurden getötet. Die Autobahn blieb in Richtung Magdeburg rund sechs Stunden gesperrt. Unklar war zunächst, wie die Kühe von der rund 1,5 Kilometer entfernten Weide auf die Autobahn gelangt waren. Am Freitagmittag wurden zwei weitere Kühe in der Nähe der Autobahn entdeckt. Auf der A 14 bei Triptis in Thüringen rasten mehrere Fahrzeuge in der Nacht in Pferde, wie die Polizeidirektion Saalfeld mitteilte. Ein 46-Jähriger erlag am Freitagmorgen im Krankenhaus seinen Verletzungen, drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Sechs Pferde wurden bei dem Unfall getötet. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 50.000 Euro. Auch in diesem Fall war zunächst offen, wie die Tiere von ihrer Weide entlaufen konnten.

DPA/ben / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?