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1,5 Millionen Euro teure Kampagne: Umweltministerium wirbt mit Zombies und Sex für Klimaschutz

Mit Zombie-Attacken und einer peinlichen Eltern-Sex-Szene will das Bundesumweltministerium junge Menschen für den Klimaschutz gewinnen. Die Reaktionen auf die schrillen Werbespots fallen gemischt aus.

Das Video, in dem eine Jugendliche ihre Eltern beim Sex im  Wohnzimmer überrascht - hier ist der Slogan "Licht aus - Manche Dinge  will man nicht sehen" - erhält große Aufmerksamkeit in sozialen  Netzwerken

Das Video, in dem eine Jugendliche ihre Eltern beim Sex im
Wohnzimmer überrascht - hier ist der Slogan "Licht aus - Manche Dinge
will man nicht sehen" - erhält große Aufmerksamkeit in sozialen
Netzwerken

Mit der Werbekampagne "Zusammen ist es Klimaschutz" will das Umweltministerium zeigen, wie jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Es geht um Kleinigkeiten, mit denen aber viel Energie gespart werden kann. Die Tricks werden in drei Youtube-Videos illustriert. Eine Tochter erwischt die Eltern beim Sex und macht schnell das Licht aus. Ein Mädchen beendet das Machogehabe eines Autofahrers, indem es ihn auf ihrem Fahrrad mitnimmt. Eine Frau macht das gekippte Fenster zu, um nicht hören zu müssen, wie ihr Mann von Zombies zerfleischt wird. So die Szenarien der Werbespots.

Die Botschaften der Spots sind klar: Licht ausknipsen, Auto öfter mal stehen lassen und Stoßlüften statt Kippen. Die Kampagne, die unter dem Hashtag ziek durch die sozialen Netzwerke geistert, sorgt jedoch für viel Kritik. Besonders dieser Werbespot der über 1,5 Millionen Euro teuren Kampagne sorgt für virales Kopfschütteln und wird von vielen als sexistisch gebrandmarkt.

Außerdem weisen auf Twitter einige Nutzer gleich das Bundesumweltministerium darauf hin, dass das Schlagwort #ziek (Abkürzung für Zusammen ist es Klimaschutz) im Niederländischen "krank" bedeutet. Während Umweltministerin Barbara Hendricks sich zu den Sexismusvorwürfen ausschweigt, konterte das Ministerium den Hinweis auf die Bedeutung des Wortes direkt auf Twitter.

Doch die Werbekampagne hat auch Fans. Die Kommentare zu den Videos bei Facebook und im Kurznachrichtendienst Twitter reichen von "göttlich" bis "autsch". Ein Twitter-Nutzer schrieb: "Mutig Frau (Bundesumweltministerin Barbara) Hendricks". Andere hielten die Filme für eine gut gemachte Satire und konnten nicht glauben, dass dahinter wirklich ein Ministerium steckt. Durch die Kampagne könnte der Bekanntheitsgrad der Ministerin steigen, die fast 80 Prozent der Deutschen bisher nicht kennen. "Die Resonanz ist außerordentlich, wir sind sehr zufrieden", sagte der Sprecher des Ministeriums, Michael Schroeren, am Dienstag. Alleine auf der Website des Ministeriums seien die Videos, die später auch als Kinowerbung zu sehen sein sollen, schon mehr als 60.000 Mal angeschaut worden. Jede Publicity ist eben eine gute Publicity.

ivi/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.