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Ende der "Polarstern"-Expedition Polarforscher warnen: Arktis-Eis schmilzt dramatisch

Sehen Sie im Video: Forscher warnen nach Rückkehr von Polarexpedition: Arktis-Eis schmilzt dramatisch.




Rückkehr nach der ambitioniertesten Arktis-Expedition aller Zeiten: Am Montag lief der Forschungs-Eisbrecher "Polarstern" wieder ein in Bremerhaven. Die wichtigste Botschaft der Forscher: Das Eis in der Arktis schmelze dramatisch, und wenn die Menschheit nicht den Kurs "Erderhitzung" verlasse, werde das Nordpolar-Gebiet schon in wenigen Jahrzehnten im Sommer eisfrei sein. Expeditionsleiter Markus Rex sagte dazu: O-Ton: "Diese Welt ist in Gefahr! Wir haben wirklich gesehen, wie das Eis verschwindet. Nördlich von Grönland haben wir große Bereiche offenen Wassers gefunden. In einem Gebiet, wo normalerweise dickes Eis sein sollte. Teile davon mehrjähriges Eis. Und sogar am Pol selbst ist das Eis komplett am Schmelzen, voller Löcher. Das war sehr offensichtlich, man konnte es überall sehen. Man braucht dafür keine Mess-Instrumente. Das Eis ist am Sterben!" Das Forschungsschiff war mehr als ein Jahr unterwegs auf seiner Reise. Die Expeditionsleitung bilanzierte, alle Ziele seien erreicht worden– man habe so viele Daten gesammelt, dass Klimaexperten nun Jahrzehnte damit arbeiten könnten.
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Rückkehr nach der ambitioniertesten Arktis-Expedition aller Zeiten: Das Forschungsschiff "Polarstern" war mehr als ein Jahr unterwegs auf seiner Reise. Die Wissenschaftler haben eine eindringliche Botschaft im Gepäck.

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