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Astronomie: Die Supernova, die unser Weltbild veränderte

1572 beobachtete der Astronom Tycho Brahe eine Supernova. Er berechnete, dass der "neue Stern" weiter von der Erde entfernt ist als der Mond - eine Revolution. Jetzt haben Forscher das "Lichtecho" dieser Sternenexplosion eingefangen und sie so erneut beobachtet.

Mit moderner Technik war es nun möglich, Reflexe des Explosionsblitzes aufzufangen, die von Staub- und Gaswolken aus der Umgebung des Sterns zurückgeworfen wurden. Wegen ihres Umwegs waren diese Reflexe 436 Jahre länger zur Erde unterwegs als der Blitz selbst. Auf diese Weise konnten die Forscher heute noch einmal Zeugen des damaligen Geschehens werden, wie das Max-Planck-Institut für Astronomie mitteilte.

Der "neue" Stern, der im Herbst 1572 am Firmament aufleuchtete und im April 1574 wieder verschwand, war vom dänischen Astronomen Tycho Brahe (1546-1601) intensiv untersucht und beschrieben worden. Tycho Brahe, der für seine exakten Positionsbestimmungen bekannt war, hatte die Himmelsposition der Supernova exakt vermessen und daraus geschlossen, dass der "neue" Stern weit jenseits des Mondes liegen musste. Das stand im krassen Widerspruch zur damals vorherrschenden Vorstellung von der Welt und legte einen Grundstein für die umwälzenden Veränderungen des Weltbilds im ausklingenden Mittelalter. Die Explosion gehört seitdem zu den bekanntesten Supernovae in der Geschichte der Astronomie.

Explosion eines Weißen Zwergsterns

Anhand des Lichtechos gelang es den Astronomen nun, Tycho Brahes Supernova zu klassifizieren, wie die Gruppe um den Heidelberger Forscher Oliver Krause im britischen Fachjournal "Nature" berichtet. Ergebnis: Es handelte sich um die thermonukleare Explosion eines sogenannten Weißen Zwergsterns. Die Analyse verbessere das Verständnis solcher Supernovae vom Typ Ia, die als wichtige Entfernungsmesser im Universum dienen. Bei dieser Form von Supernovae saugt ein Weißer Zwergstern Materie von einem großen Begleitstern, bis er eine kritische Grenze überschreitet, unter dem eigenen Gewicht kollabiert und in einer Art Wasserstoffbombenexplosion auseinandergerissen wird.

Da die kritische Grenze stets dieselbe ist, sind diese Supernovae immer in etwa gleich hell, so dass sich aus ihrer scheinbaren Helligkeit am irdischen Himmel ihre Entfernung von der Erde berechnen lässt. Sie gelten daher als wichtige kosmische Meilensteine. Tycho Brahes Supernova ist die erste derartige Sternexplosion in unserer Milchstraße, die vermessen werden konnte. Typ-Ia-Supernovae seien zuvor nur in anderen Galaxien direkt beobachtet worden, betonte das Institut.

Krause und seine Kollegen hatten mit derselben Technik bereits das Lichtecho einer anderen Supernova untersucht. Diese Explosion im Sternbild Cassiopeia war vom Typ IIb, bei dem ein einzelner Riesenstern ohne Begleiter unter seinem Gewicht kollabiert und explodiert.

DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(