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Discovery: Shuttle sicher gelandet

In Florida ist am Samstag die Raumfähre Discovery nach 13-tägiger Mission sicher gelandet. Der Shuttle mit sieben Astronauten setzte um 20.13 Uhr MEZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral auf. Belohnt wurde die Geduld mit einer Bilderbuchlandung unter blauem Himmel.

Wegen schlechten Wetters im Zielgebiet landete die Discovery eineinhalb Stunden später als geplant. Nahezu gleichzeitig mit der Rückkehr der Discovery ist die Sojus-Raumkapsel an der ISS eingetroffen: Zwei Jahre nach seinem Jungfernflug ins All ist der US-Millionär Charles Simonyi (60) zum zweiten Mal als Weltraumtourist mit dabei.

Das Sojus-Raumschiff mit dem aus Ungarn stammenden Software-Entwickler und einer neuen ISS-Langzeitbesatzung dockte am Samstag um 14.05 Uhr deutscher Zeit am Außenposten im Weltraum an - neun Minuten früher als geplant, aber nicht ohne Probleme. Kosmonaut Gennadi Padalka musste die Kapsel in der letzten Phase manuell an die Station heransteuern, weil ein Sensor zur Überwachung der Motoren nicht richtig funktionierte. Das Manöver von Hand sei reibungslos verlaufen, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau mit.

Simonyi, der sich im April 2007 zwei Wochen im All aufgehalten hatte, soll am 7. April zur Erde zurückkehren. Er ist der erste Weltraumtourist, der zwei Mal die ISS besuchte. Padalka und US-Astronaut Michael Barratt, die den 60-Jährigen mitbrachten, bleiben bis Mitte Oktober in der Station. Die Sojus war am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aufgebrochen. Padalka traf knapp 350 Kilometer über der Erde einen guten Bekannten: Mit dem US-Astronauten Michael Fincke war er 2004 sechs Monate lang auf der ISS.

Ende Mai wird es eng auf der ISS

Fincke soll am 7. April mit Simonyi und dem russischen Kosmonauten Juri Lontschakow zurückkehren. Aufgabe der verbleibenden 19. Langzeitbesatzung - Padalka, Barratt und der Japaner Koichi Wakata - ist es, auf der ISS den vollen Stationsbetrieb mit künftig sechs Dauerbewohnern vorzubereiten. Schon für Ende Mai ist der Start des zusätzlichen Trios geplant. Dann soll der Belgier Frank de Winne als erster Astronaut der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa das ISS-Kommando übernehmen.

Wann der nächste Weltraumtourist nach Simonyi zur ISS fliegt, steht noch in den Sternen. Durch das Aufstocken der Dauerbesatzung gebe es in den Sojus-Kapseln bis mindestens 2012 keine Plätze mehr, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau mit. Simonyi zahlte nach eigenen Angaben 35 Millionen US-Dollar, umgerechnet 26 Millionen Euro, für das Vergnügen - zehn Millionen Dollar mehr als für seine Reise 2007.

Die Mission war zum größtenteils erfolgreich. Dank einer vom Shuttle mitgebrachten Ersatz-Destillierungszentrifuge konnte auf der ISS eine supermoderne Anlage zum Umwandeln von Urin sowie Kondenswasser in der Atemluft in Trinkwasser zum Funktionieren gebracht werden. Proben, die die Discovery zur Erde brachte, werden nun untersucht. Sollten sie in Ordnung sein, kann die Zentrifuge auf der ISS genutzt werden. Ärger bereitete eine Plattform, die zum Verstauen von Vorräten gedacht ist und sich verklemmt hatte: Bei einem von drei Außenbordeinsätzen gelang es Astronauten nicht, diese herauszuziehen. Das Problem soll bei einer künftigen Mission gelöst werden. Der nächste Shuttle-Start ist für den 12. Mai vorgesehen. Dabei wird es um die Reparatur des Hubble-Weltraumteleskops gehen.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.