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Internationale Raumstation ISS: Dritter Außeneinsatz frühzeitig abgebrochen

Der dritte Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS verlief kürzer als geplant. Eine erhöhte Kohlenstoffdioxid-Konzentration im Raumanzug eines Astronauten zwang die Nasa dazu, die Crewmitglieder frühzeitig aus dem All zurück zu schicken. Ein Teil der geplanten Arbeiten blieb so unverrichtet.

Der dritte Außeneinsatz der ISS-Astronauten musste früher abgebrochen werden als geplant: Die Nasa-Bodenzentrale in Houston schickte die beiden Crewmitglieder Christopher Cassidy und Dave Wolf bei dem Außenbordeinsatz in der Nacht zu heute frühzeitig zurück in die ISS.

Im Raumanzug Cassidys erhöhte sich die CO2-Konzentration, nachdem am System zur Kohlendioxid-Absorption eine Panne auftrat. Eine unmittelbare Gefahr für ihn habe aber nicht bestanden, teilte die Weltraumbehörde mit. Die Astronauten mussten so einen Teil der Arbeit unverrichtet lassen: Ursprünglich sollten die Crewmitglieder der angedockten Raumfähre "Endeavour" als Hauptaufgabe vier mit einem Sonnenflügel verbundenen Batterien gegen neue austauschen, schafften aber nur das Auswechseln von zwei. Sie konnten aber noch ihr Werkzeug einräumen, bevor sie in die Raumstation zurückkehrten. Die Batterien haben eine Lebensdauer von sechseinhalb Jahren.

Weitere Außeneinsätze geplant

Der Außenbordeinsatz von Cassidy und Wolf begann eine halbe Stunde früher als geplant und wurde nach Angaben der Nasa am Mittwoch um 22.31 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit beendet. Er dauerte damit fast genau sechs Stunden, eine halbe Stunde weniger als vorgesehen. Für Christopher Cassidy war es der erste Außeneinsatz im Weltall, Dave Wolf hat bereits fünf hinter sich. Für Freitag und Montag sind weitere Außenbordeinsätze an der ISS geplant.

Bereits am vergangenen Wochenende war das Hauptziel der Shuttle-Reise erreicht worden: Das japanische Raumlabor Kibo erhielt eine gut vier Tonnen schwere Plattform, die zur Durchführung wissenschaftlicher Experimente im Freien dienen soll. Das Modul ist damit komplett. Beim zweiten Ausstieg hatten zwei Astronauten Ersatzteile in einem Laderaum außerhalb der Station deponiert. Die Raumfähre soll am 28. Juli abdocken und dann drei Tage später auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida landen.

AFP/DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?