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ISS-Besatzung zurück auf der Erde: Problemlose Landung nach Pannen-Premiere

Zum guten Schluss lief dann doch alles wie gewohnt: Nachdem erstmals die besonders zuverlässige russische Sojus-Kapsel beim Abkoppeln von der ISS Probleme gemacht hatte, sind drei Raumfahrer nun wohlbehalten in der kasachischen Steppe gelandet.

Einen Tag später als geplant ist eine russische Sojus-Kapsel mit drei Raumfahrern von der Internationalen Raumstation ISS an Bord wieder auf der Erde gelandet. "Der Besatzung geht es gut", teilte das Flugleitzentrum nahe Moskau nach Angaben der Agentur Interfax am Samstag mit. Die beiden russischen Kosmonauten Alexander Skworzow und Michail Kornijenko sowie die US-Astronautin Tracy Caldwell Dyson kehrten nach fast einem halben Jahr im All zur Erde zurück.

An Fallschirmen schwebte das Raumschiff plangemäß in Kasachstan zu Boden. Rettungstrupps halfen den Raumfahrern aus der Kapsel. Erstmals in der Geschichte der ISS war die Rückkehr von Besatzungsmitgliedern zur Erde mit einer Sojus verschoben worden. Technische Probleme bei der Abkopplung der Sojus von der ISS hatten den geplanten Start in der Nacht zum Freitag verhindert.

Computerfehler verhindert abkoppeln

Grund für das missglückte Sojus-Manöver am Vortag war nach Angaben von Roskosmos ein fehlerhaftes Signal des Bordcomputers. Die Besatzung sei aber nie in Gefahr gewesen. Die drei Raumfahrer waren seit Anfang April auf der ISS in 350 Kilometer Höhe im Einsatz und dort für zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten verantwortlich. Caldwell Dyson hatte zudem bei einem schwierigen Außeneinsatz gemeinsam mit ihrem Nasa-Kollegen Doug Wheelock das ISS-Kühlsystem repariert.

Nach der Heimkehr ihrer drei Kollegen sind ISS-Kommandeur Doug Wheelock, die US-Astronautin Shannon Walker und der russische Kosmonaut Fjodor Jurtschichin für einige Wochen alleine auf der Raumstation. Am 10. Oktober soll eine Sojus-Kapsel die Russen Oleg Skripotschka und Alexander Kaleri sowie den Amerikaner Scott Kelly vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur aus zur ISS transportieren.

Bald russische Starts von Esa-Basis

Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos kündigte unterdessen an, von 2013 an zwei Weltraum-Touristen ins All zu schicken. Zudem will Russland im kommenden Jahr erstmals eine Rakete vom Esa-Weltraumbahnhof Kourou im südamerikanischen Französisch-Guyana aus ins All schicken. Die Vorbereitungen würden schon bald abgeschlossen, sagte Roskosmos-Chef Anatoli Perminow.

dho/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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