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Leck am Tank: Nasa sagt "Endeavour"-Start erneut ab

Dass in den amerikanischen Raumfähren der "Wurm" steckt, weiß selbst die Nasa seit geraumer Zeit. Die aktuelle Mission der "Endeavour" ist erneut ein Musterbeispiel. In letzter Minute musste der ohnehin schon verschobene Start erneut gestoppt werden. Beim Betanken offenbarte sich abermals ein Leck.

Der für den heutigen Mittwoch vorgesehene Start der US-Raumfähre "Endeavour" zur Internationalen Raumstation ISS ist erneut abgesagt worden. Das meldet die Raumfahrtbehörde Nasa auf ihrer Internetseite. Neuer Starttermin soll der 11. Juli, 13.39 Uhr MESZ, sein.

Grund für den Abbruch der Startvorbereitungen am Mittwoch war wie schon am vergangenen Samstag ein Leck am Außentank des Shuttles. Techniker in Cape Canaveral hatten es wenige Stunden zuvor entdeckt, als sie die Raumfähre mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff betankten. Zunächst war noch versucht worden, den Schaden zu beheben und am geplanten Start festzuhalten - was aus Sicherheitsgründen aber letztlich verworfen wurde. Ursprünglich sollte die "Endeavour" bereits am 13. Juni mit sieben Astronauten an Bord ins All aufbrechen.

Hauptaufgabe während der 16-tägigen Mission soll es sein, eine gut vier Tonnen schwere Logistikplattform am japanischen Raumlabor Kibo, einem Teil der Internationalen Raumstation ISS, anzubringen. Darauf sollen später Instrumente für Experimente im All installiert werden. Insgesamt sind fünf Außeneinsätze der Astronauten vorgesehen.

DPA / DPA
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