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Raumfähre: "Discovery" ist gut in Schuss

Nach einer Inspektion der US-Raumfähre "Discovery" im All hat die US-Weltraumbehörde Nasa Entwarnung gegeben. Die Fähre wird wahrscheinlich keine Reparatur im All benötigen. Bei der Inspektion erlebten die Astronauten dennoch eine Überraschung.

Anders als bei ihrer letzten Mission vor einem Jahr habe die "Discovery" bei ihrem Start am Dienstag keine ernsthaften Schäden davongetragen, erklärte die Nasa am Mittwoch (Ortszeit) in Houston. Riskante Reparaturen im Weltraum, wie die Astronauten sie im vergangenen Jahr vornehmen mussten, sind demnach offenbar nicht notwendig. Die Besatzung hatte die "Discovery" am Mittwoch mit hoch auflösenden Kameras untersucht. Die Aufnahmen hätten gezeigt, dass am Bauch der Raumfähre ein kleiner Streifen Isoliermaterial zwischen den Wärmekacheln herausrage, sagte der stellvertretende Leiter des Shuttle-Programms, John Shannon. Eine genaue Untersuchung stehe noch aus, aber nach ersten Erkenntnissen sei deswegen keine Reparatur im All notwendig.

Vogelkot übersteht Start in den Weltraum

Ein überraschendes Ergebnis tauchte bei der Inspektion dennoch auf: Weiße Kleckse an der rechten schwarzen Tragflächenkante. Genau an derselben Stelle waren diese Flecken auch schon vor drei Wochen bei Kontrollen auf der Startrampe registriert worden. Offenbar handelt es sich um hartnäckigen Vogelkot, der damit nicht nur die Gewitter in Florida, sondern auch den Start der Raumfähre überstand. Es werden mehr als eine Million Liter Wasser auf die Triebwerke gesprüht, bevor der Shuttle ins All fliegt und auf eine Geschwindigkeit von fast 30.000 Kilometern in der Stunde beschleunigt. Bei der Rückkehr zur Erde wird die Kante der Tragfläche dann bis zu 3.000 Grad heiß.

Der erfolgreiche Start des deutschen Astronauten Thomas Reiter an Bord der Raumfähre "Discovery" ist von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa mit Begeisterung aufgenommen worden. Mit Reiters Mission kommt die Esa ihrem Ziel einer dauerhaften Präsenz im Weltraum ein großes Stück näher. Der 48-Jährige soll auch die Inbetriebnahme des Esa-Raumlabors Columbus vorbereiten, das im kommenden Jahr an die Internationale Raumstation ISS angebaut werden soll. "Diese Mission läutet die Ära der langfristigen Präsenz der Europäer im Weltraum ein", erklärte Daniel Sacotte, Esa-Direktor für bemannte Raumfahrt: "Thomas ist nur der erste; ihm werden bald andere europäische Astronauten folgen."

Auch banale Arbeiten an Bord der ISS wollen erledigt werden

Mit Reiters Mission kann nach mehr als drei Jahren Zwangspause der Aufbau der ISS wieder aufgenommen werden. Seit der "Columbia"-Katastrophe Anfang 2003 sind keine Bauteile mehr ins All transportiert worden. Der deutsche Astronaut hat nun immerhin drei Laborgeräte im Gepäck, die in die Raumstation integriert werden sollen. Mit Reiters Ankunft auf der ISS, die nun für Donnerstag geplant ist, beginnt die erste Langzeitmission der Esa auf der Internationalen Raumstation. Der 48-Jährige soll an Bord der ISS insgesamt 30 wissenschaftliche Experimente in den Bereichen Humanmedizin, Biologie und Physik durchführen. Zudem wirkt der 48-Jährige an der Entwicklung neuer Astronautennahrung mit.

Die personelle Verstärkung der Crew bedeutet auch für die beiden übrigen Mitglieder, ISS-Kommandant Pawel Winogradow und der Nasa-Flugingenieur Jeffrey Williams, mehr Zeit für wissenschaftliche Experimente. "Die beiden jetzigen Crewmitglieder sind fast vollständig beschäftigt mit Routinearbeiten", erklärt Andreas Diekmann, Fachmann für bemannte Raumflüge bei der Europäischen Weltraumagentur. Reiter wird an Bord der ISS für nahezu alles eingesetzt, was anfällt. Williams und Winogradow werden ihn mit der Steuerung und Lagekontrolle der ISS vertraut machen, die in 400 Kilometer Höhe und mit 28.000 Stundenkilometer Geschwindigkeit um die Erde kreist. Aber auch banale Arbeiten wie Reparaturen oder Putzen wird Reiter übernehmen müssen.

Mission von Deutschland aus geführt

Vieles in der ISS wird dem 48-Jährigen bekannt vorkommen, der bereits 1996 insgesamt 179 Tage an Bord der russischen Raumstation "Mir" verbrachte. "Die Unterschiede von einer Raumstation zur anderen sind gering", erklärte der deutsche Astronaut vor dem Start in einem Interview mit der Esa: "Aus technischer Sicht hat das Innere des russischen Segments der ISS große Ähnlichkeit mit dem der Mir." Auf dem Programm des deutschen Astronauten steht auch ein Weltraumspaziergang zusammen mit Crewkamerad Williams. "Wir werden sechs Stunden draußen verbringen und zwei Plattformen mit Materialien montieren", berichtete Reiter. "Sehr, sehr angenehm" sei für ihn die Schwerelosigkeit im Weltraum: "Es ist ein unvergleichliches Gefühl, das Gewicht des eigenen Körpers nicht zu spüren."

Geführt wird die Mission des 48-Jährigen vom deutschen Raumkontrollzentrum im bayerischen Oberpfaffenhofen. Von dort aus werden die von der ISS kommenden Daten an verschiedene Forschungseinrichtungen in ganz Europa weiter gegeben. Auch für das Kontrollzentrum ist die Esa-Mission ein wichtiger Test. Erstmals wird von Oberpfaffenhofen aus eine Langzeitmission im Weltraum geführt. Dies ist ein wichtiger Test für 2007, denn auch das europäische Raumlabor Columbus soll von Bayern aus geführt werden.

ISS soll bis 2010 fertig ausgebaut sein

Mit Reiters Ankunft auf der ISS soll die Besatzung der Raumstation wieder dauerhaft auf drei Astronauten erweitert werden. Doch wird es dabei nicht bleiben. Mit der Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge und der für 2007 geplanten Einsatzbereitschaft des unbemannten Raumtransporters ATV verfügen die Raumfahrtnationen wieder über umfangreiche Transportkapazitäten. Wenn alle Raumfahrzeuge voll einsatzfähig sind, könnte die Besatzung der ISS bis Anfang 2009 auf sechs Astronauten verdoppelt werden. Bis 2010 soll dann der Bau der Internationalen Raumstation vollendet sein.

AP / AP
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus