Raumfahrt Ariane-5 schleppt einen Riesen ins All


Im vierten Versuch hat es geklappt: Die europäische Trägerrakete "Ariane-5" ist erfolgreich gestartet und bringt den größten kommerziellen Telekommunikationssatelliten ins All.

Im vierten Anlauf hat eine europäische Trägerrakete des Typs Ariane-5 am Sonntag den bislang größten kommerziellen Telekommunikationssatelliten ins All gebracht. Wie das Raumfahrtunternehmen Arianespace am Sonntag in Evry bei Paris mitteilte, startete die Ariane-5 um 02.44 Uhr (MESZ) in Kourou in Französisch-Guyana mit dem fast sechs Tonnen schweren kanadischen Telesat-Satelliten "Anik F2" ins All.

Der Satellit soll in seiner Position über dem Pazifik in den kommenden 15 Jahren Breitband-Internet- und digitale Kommunikationsverbindungen in Nordamerika vermitteln. Er wurde 28 Minuten und 30 Sekunden nach dem Start in 6.000 Kilometern Höhe in seiner vorläufigen Umlaufbahn ausgesetzt. Ursprünglich hätte "Anik F2" schon am Montag ins All gebracht werden sollen. Der Start der Ariane-5 wurde aber drei Mal aus technischen Gründen und wegen schlechten Wetters verschoben, zuletzt am Samstag.

Es war der zweite von fünf in diesem Jahr geplanten Starts und der 163. seit Beginn des Ariane-Programms 1979. Beim nächsten Start im Oktober soll die neueste Version der Ariane-5 zum Einsatz kommen.

AP AP DPA

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