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Shuttle-Mission: "Atlantis" wieder am Boden

Unbekannte Flugobjekte in der Nähe des Shuttle hatten für Irritationen gesorgt, doch nun ist die US-Raumfähre "Atlantis" wieder sicher auf dem Kennedy-Raumfahrtzentrum in Florida gelandet.

Ursprünglich hatte das Shuttle bereits am Mittwoch landen sollen. Doch schlechtes Wetter im Landegebiet und ein kleines, nicht genau zu identifizierendes Flugteil im Umfeld der "Atlantis" führten zu der Verschiebung.

Sorge um Hitzeschild

Das unbekannte Flugobjekt weckte Sorge, dass sich Teile des Hitzeschildes gelöst haben könnten. Dies hatte vor drei Jahren zur "Columbia"-Katastrophe geführt. Die Raumfähre war damals beim Wiedereintritt in die Atmosphäre auseinandergebrochen. Alle sieben Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.

Nach einer erneuten Untersuchung am Mittwoch gab die Nasa grünes Licht für den Landeanflug. Es seien keine Schäden am Hitzeschild festgestellt worden. Nasa-Ingenieure vermuteten, dass es sich bei dem unbekannten Teil um einen Abstandshalter aus Plastik handelt, der zwischen den Kacheln des Hitzeschilds vergessen worden war.

Die "Atlantis" hatte Bauteile zur Internationalen Raumstation ISS gebracht. Die sechsköpfige Besatzung hatte mehrere Außeneinsätze absolviert und dabei unter anderem neue Sonnensegel installiert.

Der Space-Shuttle

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DPA / DPA
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