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Bewertungsportal im Netz: Nun können auch Zahnärzte online benotet werden

Wie finde ich einen guten Arzt? Im Internet sollen Patienten außer ihren Haus- und Fachärzten nun auch Zahnärzte bewerten können. Das soll allen Versicherten nutzen.

Nach den niedergelassenen Ärzten sollen die 37 Millionen Versicherten führender Krankenkassen auch die Zahnärzte in Deutschland online bewerten. Die Ergebnisse können alle Menschen im Netz nachlesen, sofern pro Arzt mehr als zehn Bewertungen zusammengekommen sind, teilten die Krankenkassen AOK, Barmer GEK und Techniker Krankenkasse (TK) am Freitag in Berlin mit. Das Portal soll den insgesamt 70 Millionen gesetzlich Versicherten bei der Arztsuche helfen und die Qualität in den Praxen längerfristig verbessern. Die Ärzte äußerten sich zurückhaltend.

Die drei Versicherungen, die Verbraucherzentrale Bundesverband und die ebenfalls beteiligte Bertelsmann Stiftung riefen weitere Kassen zur Teilnahme auf. Nur die Versicherten der teilnehmenden Kassen können Bewertungen abgeben. Zuletzt stieß die TK dazu.

Schmähkommentare sind ausgeschlossen

Nach dem Start des Portals zu Haus- und Fachärzten im Mai kam am Freitag ein entsprechendes Angebot zu Zahnärzten hinzu. Die Patienten können die 55.000 niedergelassenen Dentisten unter anderem daraufhin bewerten, ob sie auf Ängste und Schmerzen eingehen und ob sie über die anstehenden Kosten verlässlich informieren. Der Fragebogen für die Zahnärzte umfasst rund 40 Fragen. "Mit dem ersten Fragebogen, der speziell auf Zahnärzte zugeschnitten ist, setzen wir einen weiteren Meilenstein bei den Arzt-Bewertungsverfahren", sagte AOK-Chef Jürgen Graalmann.

Andere Kassenvertreter kritisierten hinter vorgehaltener Hand, die Vielzahl der Fragen schrecke Versicherte ab. Schon bei der Haus- und Facharztbewertung sind bislang nur 3500 der rund 130.000 Mediziner verlässlich bewertet, wie Graalmann einräumte. In Regionen mit einer höheren Quote halfen die Kassen mit schriftlichen Fragebögen nach.

Online können sich die Versicherten mit den Angaben auf ihrer Versichertenkarte für die Befragung registrieren. Schmäh-Kommentare können nicht auf die Seite geschrieben werden. Bis Ende des Jahres soll laut Graalmann jeder zehnte Haus- und Facharzt verlässlich bewertet sein.

Nur weiche Faktoren werden abgefragt

Laut der bisherigen Befragung würden 88 Prozent der Patienten ihren Hausarzt bestimmt oder wahrscheinlich weiterempfehlen, aber nur 75 Prozent den beurteilten Facharzt. 17 Prozent würden einen einmal aufgesuchten Facharzt nicht erneut aufsuchen, bei den Hausärzten sind das nur 3 Prozent.

Die Bundeszahnärztekammer wies darauf hin, dass kein Bewertungsportal die freie Entscheidung des Patienten übernehmen könne. Der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Jürgen Fedderwitz, sagte, "dass über Bewertungsportale nur weiche Faktoren abgefragt werden können und keine Behandlungsqualität im klinischen Sinne". Für die anderen Mediziner schloss sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung diesen Hinweisen an.

Das Portal funktioniert wie ein Haus mit vier Eingängen: Zugänge gibt es über entsprechende Internet-Seiten der drei Kassen sowie über www.weisse-liste.de.

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?