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Fracking in Deutschland: So riskant ist der neue Gasboom

In den USA hat die Frackingtechnologie einen neuen Öl- und Gasboom ausgelöst. Nun geht es um die deutschen Vorkommen. Doch die Umweltrisiken sind beträchtlich.

Von Daniel Bakir

Wundertechnologie oder Umweltzerstörung? Eine neue Methode der Öl- und Gasförderung sorgt für massive Diskussionen. Das sogenannte Fracking wird in den USA bereits großflächig angewandt, um den Energiehunger der Amerikaner zu stillen. Und auch hierzulande schlummern tief im Boden Gas-Reserven, die enorme Profite versprechen. Nun soll es für den Einsatz der Technologie in Deutschland feste Regeln geben. Die Bundesregierung legte am Dienstag einen Gesetzesvorschlag vor, der den Einsatz grundsätzlich erlaubt - allerdings nur unter strengen Auflagen. Der Entwurf sieht verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie ein generelles Verbot in Wasserschutzgebieten vor.

Der Opposition gehen die Einschränkungen allerdings nicht weit genug. Sie moniert, dass Fracking künftig in weiten Teilen Deutschlands möglich ist. Der Naturschutzbund Deutschland fordert ein Moratorium, bis die Gefahren für Mensch und Natur geklärt sind.

Aber wie funktioniert Fracking eigentlich - und was sind die Gefahren? Die wichtigsten Antworten zum Stand der Dinge.

Was ist Fracking?

Fracking (kurz für "Hydraulic Fracturing") ist eine moderne Fördertechnik, mit der sich Öl- und Gasressourcen gewinnen lassen, an die man auf herkömmliche Weise nicht kommen würde. Dabei wird mit hohem hydraulischen Druck und dem Einsatz von Chemikalien Schiefergestein in mehr als 1000 Meter Tiefe aufgebrochen, um das enthaltene Öl und Gas zu gewinnen (siehe interaktive Grafik).

Wie groß ist das Potenzial in Deutschland?

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe schätzt, dass es technisch möglich ist, 0,7 bis 2,3 Billionen Kubikmeter Schiefergas aus deutschem Boden zu pressen. Das sind etwa zehn Prozent des Gesamtvorkommens und ein Vielfaches der konventionellen Erdgasressourcen. Deutschland könnte sich damit unabhängiger von Importen aus Russland und anderen Ländern machen. Außerdem gibt es noch Vorkommen von mehr als drei Billionen Kubikmeter Kohleflözgas, bei denen ebenfalls Fracking zum Einsatz kommen könnte. Über dessen genaues Abbaupotenzial gibt es noch keine Erkenntnisse.

Wird in Deutschland schon gefrackt?

Laut Bundesumweltministerium wird bislang kein Fracking zur Erschließung von unkonventionellen Gas- und Ölvorkommen in Deutschland angewandt. Die deutsche Tochter des amerikanischen Öl- und Gasriesen Exxon Mobil - dem größten Unternehmen der Welt - führt allerdings schon seit einigen Jahren Probebohrungen durch. Das Hauptaugenmerk liegt auf Schiefergasvorkommen im südwestlichen Niedersachsen, wo seit 2008 Probefracks vorgenommen werden. Wo überall Schiefergasvorkommen vermutet werden und wo diese erforscht werden, sehen Sie in unserer Karte.

Was sind die Risiken?

Die Auswirkungen auf die Umwelt sind bislang kaum erforscht. Das Umweltbundesamt (UBA) stellt in einem Gutachten von 2012 fest, dass bei den bisherigen Frackingversuchen in Deutschland Gase und Flüssigkeiten zum Einsatz kamen, "die bedenkliche Eigenschaften aufwiesen". In einer ersten Bewertung kommen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass diese Substanzen "ein hohes bzw. mittleres bis hohes Gefährdungspotenzial aufweisen".

Wie groß die Risiken genau sind, weiß niemand. Denn theoretisch sollte der Chemiecocktail gar nicht ins Grundwasser gelangen, weil er erst weit unterhalb der Grundwasserschicht freigesetzt wird. Lecks am Bohrloch und in der Pipeline sind aber sowohl beim Herunterpressen der Chemikalien als auch beim Heraufpumpen des Gases mitsamt Frackflüssigkeiten denkbar. Zudem weiß niemand genau, ob die tief in den Untergrund geschossenen Abwässer nicht doch ins Grundwasser hinaufsteigen.

In einer Studie im Auftrag von Exxon Mobil mahnen Studienleiter Dietrich Borchardt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und seine Kollegen ebenfalls zu einem vorsichtigen Vorgehen: "Im Vergleich zur Förderung von Erdgas aus konventionellen Vorkommen bestehen zusätzliche Belastungen und Risiken." Daher solle etwa in tektonisch kritischen Gebieten sowie in Trinkwasser- und Heilquellenschutzgebieten kein Fracking eingesetzt werden. Für ein generelles Verbot sehen die Experten aber keine sachliche Begründung. Die Technologie sei kontrollierbar.

Die Gutachter des UBA empfehlen in ihrer Studie, Fracking in Wasserschutzgebieten, Wassergewinnungsgebieten der öffentlichen Trinkwasserversorgung, Heilquellenschutzgebieten und im Bereich von Mineralwasservorkommen konsequent zu verbieten. Darüber fordern sie eine bundesweite Pflicht, eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.

Was hat die Politik vor?

Die Bundesregierung greift die Vorschläge der Wissenschaftler in ihrem Gesetzesentwurf auf. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung soll für Frackingvorhaben verbindlich werden. Zudem soll es in Trinkwasserschutzgebieten grundsätzlich kein Fracking geben. Ob das Gesetz so durch den Bundesrat kommt, ist aber fraglich. Denn der Opposition reichen die vorgesehenen Einschränkungen nicht aus. Sie ist für ein generelles Verbot der Technologie. Gleiches fordern auch zahlreiche lokale und regionale Bürgerinitiativen.

mit Agenturmaterial
VERNUFT -- grundsätzlich als KRIMINELL definiert ??
Kinder und Hartz4-Empfänger werden „zur Vernunft“ diszipliniert. Persönliches Fortkommen, ohne Stillstand, ist das, was man vorgibt. Zweifel seien unvernünftiges Verhalten; Widerspruch, krankhaftes. Rationales oder pragmatisches Verhalten wird nur der „Führung“ (also dem Regierungs- und Verwaltungsapparat) zugebilligt. Nirgends ist ein demokratische Verhalten hinsichtlich der „Führung“ definiert. Demokratie bedeutet: man gibt der gewählten Führung den Auftrag, dem Volk (exakt dem Wohl des Einzelnen) zu dienen. Statt dessen werden Gruppeninteressen vertreten, die ein starkes Veto einlegen oder die Richtung (eigene Vernunft) straffrei umsetzen dürfen. Was ist Vernunft ? Wir kennen nur „unsinnige“ Gruppeninteressen, wie a) den Bau eines Schutzwalles gegen Imperialisten b) den Bau eines weltbedeutenden Drehkreuz-Flughafens (als Abschreckung der Konkurrenz) c) die Einführung von Hartz4 (Motto: nur Billig-Arbeit macht reich) d) eine Mobilität, wo Jedem erlaubt wird so schnell zu fahren, wie er sich es finanziell leisten kann e) ein gewinnorientiertes Verhalten, das „Schwache“ (entgegen der Gesetzeslage) „übertölpelt und ausraubt“; 1) Menschen werden kaufsüchtig / spielsüchtig / sexsüchtig gemacht, mit staatlicher Förderung >> Vogelfreiheit 2) der Enkeltrick ist eine Ableitung des kapitalistischen Systems >> SUB-Randgruppe gegen SUB-SUB-Randgruppe Vernunft heißt ursprünglich: „den eigenen Trieben Einhalt zu gebieten -- Anderen Freiheiten zu geben !!“ (Antikes Rechtsmotto) „Vernunft heißt, Anderen Frieden zu gewähren und Selbst im Gegenzug zu beziehen“ (Biblisches Gemeinwohl ) Warum geht das nicht in einer DEUTSCHEN Demokratie ? Fehlt den Deutschen die Einsicht ? Fehlt den Deutschen ein demokratisches Verständnis ? .. oder sogar Beides ? Oder kann sich in Deutschland nur jemand (verhaltensgestörtes Egozentrisches) politisch an die Spitze setzen, der BEIDES eben gerade nicht praktiziert und umsetzt, gegen die Schwächeren „vernünftig Handelnden“ ???? ... ähnlich, wie das bei kriminellen Banden die Regel ist ? Ist kriminelle Egozentrik nicht die beste Vernunft ? ... Resumee: das sollten die Kinder und Hartz4-Empfänger angeleitet werden, solches ebenfalls umsetzen ? ... sich nicht manipulirren / ausnutzen zu lassen, um nicht in einer Endlosschleife einer Opferrolle zu verharren ?