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Medizin-Nobelpreise: Linda Bucks Vorgängerinnen

Mit der diesjährigen Medizin-Nobelpreisträgerin Linda Buck haben erst zwölf Frauen einen naturwissenschaftlichen Nobelpreis bekommen.

Zwei Frauen erhielten den Nobelpreis für Physik, drei für Chemie und sieben für Physiologie oder Medizin. Fünf dieser Medizin-Auszeichnungen gingen an Frauen in den USA und je eine nach Italien und Deutschland. Zuletzt hatte 1995 die Tübinger Forscherin Christiane Nüsslein-Volhard die begehrte Auszeichnung in einer naturwissenschaftlichen Disziplin errungen. Die bisherigen Medizin-Nobelpreisträgerinnen sind:

2004

: Linda Buck (geb. 1947), USA, gemeinsam mit ihrem Landsmann Richard Axel für für Arbeiten zur Aufklärung des Geruchssinns.

1995

: Christiane Nüsslein-Volhard (geb. 1942), Deutschland, mit Edward Lewis und Eric Wieschaus (USA) für Entdeckungen zur genetischen Kontrolle der frühen Embryonalentwicklung.

1988

: Gertrude B. Elion (1918-1999), USA, zusammen mit Landsmann George H. Hitchings und dem Briten Sir James Black für die Entdeckung von Prinzipien, auf deren Grundlage neue Arzneimittel entwickelt werden konnten.

1986

: Rita Levi-Montalcini (geb. 1909), Italien, zusammen mit Stanley Cohen (USA) für die Aufklärung der Wachstumsmechanismen von Zellen und Organen.

1983

: Barbara McClintock (1902 - 1992), USA, für ihre Entdeckung der beweglichen Strukturen in der Erbmasse.

1977

: Rosalyn S. Yalow (geb. 1921), USA, zusammen mit ihren Landsleuten Roger Guillemin und Andrew Schally für Entdeckungen über Hormonprodukte im Gehirn und deren Wirkungen im Organismus.

1947

: Gerty Theresa Cori (1896-1957), USA, zusammen mit Ehemann Carl F. Cori und Bernard A. Houssay (Argentinien) für Arbeiten über die Enzyme tierischer Gewebe.

DPA / DPA