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Paläontologie: Ältestes Nest offenbart das Leben von Babysauriern

Die ältesten entdeckten Dinosauriernester hat eine Forschergruppe in Südafrika aufgespürt. Die Gelege lassen faszinierende Rückschlüsse auf das Sozialverhalten früher Dinosaurier zu.

Sensationsfund in Südafrika: Die bislang ältesten Dinosauriernester hat eine internationale Forschergruppe in Südafrika entdeckt. Die Gelege seien 190 Millionen Jahre und damit fast doppelt so alt wie das bislang älteste bekannte Nest, teilte die University of Toronto Mississauga über den Fund mit.

Die etwa zehn Nester wurden im Golden Gate Highlands National Park in Südafrika aufgesürt. Sie stammten von Sauriern der Gattung Massospondylus, die etwa fünf Meter groß wurden und sich auf den Hinterbeinen bewegten. Die Forscher fanden in den Nestern jeweils bis zu 36 runde Eier, viele davon mit Embryos. Auch winzige Saurierfußabdrücke waren zu sehen. Die Wissenschaftler schlussfolgern, dass die Tiere im Nest blieben, bis sie etwa das Doppelte ihrer Schlupfgröße erreicht hatten.

Hochorganisiertes Brutverhalten

Die Tiere hätten vermutlich in Kolonien gebrütet - das wäre der früheste Zeitpunkt, für den solch ein Verhalten nachgewiesen worden sei, erläutern die Forscher. Die Eier der bis zu sechs Meter langen Muttertiere maßen zudem nur sechs oder sieben Zentimeter. Das spreche dafür, dass das Brutverhalten hochorganisiert war. Zudem hätten die Tiere ihre Eier mit großer Sorgfalt angeordnet.

Massospondylus-Saurier gelten als gut dokumentiert, weil schon dutzende Skelette gefunden wurden. Sie tauchten demnach vor knapp 200 Millionen Jahren auf und starben etwa 25 Millionen Jahre später aus. Hinweise auf das Brutverhalten habe es bisher aber kaum gegeben. "Interessanterweise hatten wir zuerst die Eier gefunden, nämlich schon 2005", sagte Reisz. "Wir haben das Gebiet dann jahrelang genau erkundet und sind so auf die hochinteressanten Neststrukturen gestoßen, mit neuen Eiern, Embryos und sogar Fußabdrücken von, sagen wir, Babysauriern."

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.