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Tierwelt: Schwarzer Seehecht auf Weltreise - Vom Südpol bis Grönland

Die ungewöhnliche Reise des Schwarzen Seehechts verstärkt die Theorie, dass Polarfische die äquatorialen Gewässer passieren können, indem sie tiefe Kaltwasserströmungen nutzen.

Mit einem Schwarzen Seehecht ist grönländischen Fischern ein ganz besonderer Fang ins Netz gegangen: Dem Tier ist es scheinbar gelungen, von seiner Heimat im Südpolarmeer bis zur Arktis, also fast ans andere Ende der Erde zu schwimmen. Das berichten dänische und norwegische Wissenschaftler im Fachblatt "Nature" (Bd. 421, S. 599) vom Donnerstag. Dies sei besonders deshalb erstaunlich, weil der Schwarze Seehecht (Dissostichus eleginoides) normalerweise in kühleren Gewässern lebt, das Tier auf seiner Reise aber die warmen Gewässer am Äquator durchquert haben muss. Der Fang bekräftige somit eine bislang unbewiesene Theorie, nach der Polarfische die äquatorialen Gewässer passieren können, indem sie tiefe Kaltwasserströmungen nutzen.

Der 1,80 Meter lange und 70 Kilogramm schwere Fisch wurde im November 2000 an der Westküste Grönlands aus dem Wasser gezogen. Da die Fischer die Art nicht kannten, entschieden sie, das Tier einzufrieren. Bei der späteren Untersuchung identifizierten Peter Rask Møller von der Universität Kopenhagen (Dänemark) und sein Team das Tier als Schwarzen Seehecht. Diese können nur in Gewässern mit Temperaturen zwischen zwei und elf Grad Celsius überleben. Vermutlich sei der vor Grönland gefangene Fisch am Äquator auf 500 bis 1500 Meter abgetaucht, da in dieser Tiefe Temperaturen unter zehn Grad Celsius vorherrschen.

Trotz kleiner Unterschiede im Körperbau glauben die Wissenschaftler nicht, dass es sich bei dem "grönländischen" Seehecht um eine neue Art handelt. Denn die dortigen Gewässer würden bereits seit mehr als 20 Jahren intensiv befischt und überwacht, noch nie aber sei ein Exemplar dieser Art dort gefangen worden. Außerdem sei von diesen Seehechten bekannt, dass sie sehr weit wanderten. Allerdings führte die längste zuvor nachgewiesene Reise eines Schwarzen Seehechts nur bis vor die Küste Uruguays.

DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(