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Umweltgifte im Meer: Thunfisch à la Quecksilber

Als industrieller Abfall gelangt Quecksilber ins Wasser, reichert sich in Fischen an und gelangt so in die Nahrungskette. Laut einer Studie hat sich die Menge des Schwermetalls teilweise verdreifacht.

In manchen Ozean-Gebieten ist die Quecksilber-Belastung stark angestiegen

In manchen Ozean-Gebieten ist die Quecksilber-Belastung stark angestiegen

Einmal pro Woche Fisch. So will es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, denn Meerestiere decken unseren Bedarf an Omega-3 Fettsäuren und Jod. Doch die neuesten Erkenntnisse der Ozeanologie dürften unseren Appetit auf Meerestiere zügeln: Forscher haben herausgefunden, dass sich der Quecksilbergehalt in bestimmten Meeresregionen seit Einflussnahme durch den Menschen verdreifacht hat.

Die Wissenschaftler um Carl Lamborg vom Ozeanischen Institut Woods Hole (US-Staat Massachusetts) hatten bei Expeditionen den Gehalt an Quecksilber im Atlantik, Pazifik sowie in den südlichen und arktischen Ozeanen gemessen. Demnach wurde der weltweite Quecksilber-Kreislauf vom Menschen dermaßen gestört, dass der Gehalt in den sogenannten Sprungschichten um geschätzt 150 Prozent angewachsen ist. Sprungschichten sind die Übergangsschichten in Gewässern zwischen relativ warmem Wasser an der Oberfläche und kaltem Tiefenwasser. Im Oberflächenwasser habe sich die Quecksilber-Menge sogar verdreifacht, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Nature".

Noch ist nicht geklärt, wie anorganisches Quecksilber in giftiges Methyl-Quecksilber umgewandelt wird, in Meerestiere gelangt und sich dort ansammelt. Von den neuen Daten erhoffen sich die Wissenschaftler nun mehr Erkenntnisse. Der Mensch nimmt Methyl-Quecksilber überwiegend mit der Nahrung auf - vor allem über fettige Meeresfische wie zum Beispiel Thunfisch, Schwertfisch oder weißen Heilbutt. Die Fischarten reichern Schadstoffe je nach Alter, Lebensraum und Lebensweise sehr unterschiedlich an. So weisen Fische, die an der Spitze der Nahrungskette stehen oder sehr alt werden, einen höheren Quecksilbergehalt auf.

Methyl-Quecksilber besonders giftig

„Methyl-Quecksilber ist die vorherrschende Form von Quecksilber in Fisch und anderen Meeresfrüchten und besonders giftig für das sich entwickelnde Nervensystem einschließlich des Gehirns“, heißt es in einer Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit aus dem Jahr 2012. Zwar sei unwahrscheinlich, dass bei normalem Verzehr die wöchentlich tolerierte Aufnahmemenge überschritten werde. Bei Verbrauchern mit hohem und häufigem Fischkonsum jedoch steige die Wahrscheinlichkeit, diesen Wert zu erreichen.

Bislang basierten die Schätzungen über die Menge des giftigen Schwermetalls in den Meeren größtenteils auf Modellrechnungen, wie die Wissenschaftler des Ozeanischen Institut Woods Hole schreiben. Die Freisetzung von Quecksilber in die Umwelt hatte mit dem Bergbau und der Nutzung fossiler Brennstoffe in der Vergangenheit erheblich zugenommen. Derzeit wird das Metall unter anderem für Neonröhren, Energiesparlampen und Batterien verwendet. Der Großteil des Eintrags in die Umwelt entsteht durch die Produktion von Wärme und Strom aus Kohle, Öl oder Gas sowie durch kleingewerblichen Goldbergbau, heißt es in einer kürzlich erschienenen Mitteilung des Umweltbundesamt.

Aufgrund des geringen Fischkonsums seien Deutsche im Vergleich zu Menschen aus dem Mittelmeerraum verhältnismäßig gering mit dem Schwermetall belastet, heißt es in der Mitteilung des Umweltbundesamt. Zahnfüllungen aus Amalgam seien jedoch ebenfalls von Bedeutung für die Höhe der Belastung – und dies ganz besonders bei Kindern.

mh/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?