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Nach jahrhundertelangem Streit: Forscher lösen Rätsel um "merkwürdigstes jemals entdecktes Tier"

Ein Kamel ohne Höcker, mit Nüstern oberhalb der Augen und den Füßen eines schlanken Nashorns: Zwei Jahrhunderte lang stritten Forscher um die Rasse des "merkwürdigsten Tiers, das jemals gefunden wurde". Jetzt haben Wissenschaftler der Uni Potsdam das Fossilienrätsel gelöst.

Dieses Bild zeigt: So könnte das "langhalsige Lama" ausgesehen haben

Dieses Bild zeigt: So könnte das "langhalsige Lama" ausgesehen haben

Ein Knochenfund in Patagonien gab Evolutionsbiologen Charles Darwin ein großes Rätsel auf, da die Skelette "anders aussahen als alles, was er kannte", sagte Michael Hofreiter von der Universität Potsdam der Nachrichtenagentur AFP. Anhand einer Genanalyse ist es Hofreiter und seine Kollegen nun gelungen, das Tier in die Systematik einordnen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht.

Darwin habe nach seinem Fund im Süden von Lateinamerika von dem "merkwürdigsten Tier, das jemals gefunden wurde", gesprochen, sagte Hofreiter. "Stellen Sie sich ein Kamel ohne Höcker vor mit Füßen wie ein schlankes Nashorn und einem Kopf wie ein Saiga", einem Huftier mit einer Art Rüssel. Darwin schickte seinen Fund seinem Freund, dem bekannten Paläontologen Richard Owen, doch auch dieser wusste nichts damit anzufangen.

Das Tier ist ein "langhalsiges Lama"

Das Tier namens Macrauchenia patachonica ("Langhalsiges Lama") hatte eine lange Schnauze und Nüstern, die oberhalb seiner Augen lagen. Zwei Jahrhunderte lang stritten sich Biologen und Systematiker um die Rasse des Tieres, das wohl 400 bis 500 Kilogramm wog, in offenen Landschaften lebte und sich von Gras und Blättern ernährte. Die bunte Mischung aus körperlichen Merkmalen und ein Mangel an DNA-Proben machte es beinahe unmöglich zu bestimmen, ob das Tier tatsächlich mit dem Lama verwandt war.

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Die Potsdamer Forscher nutzten nun eine neue Methode der Genanalyse, mit der sie herausfanden, dass Macrauchenia Ähnlichkeiten mit der Ordnung der Unpaarhufer aufwies, zu denen etwa Pferde, Nashörner und Tapire zählen. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass sich die Tiere vor 66 Millionen Jahren von den Unpaarhufern trennten. In dieser Zeit schlug ein riesiger Asteroid auf der Erde ein und vernichtete alle nichtfliegenden Dinosaurier. Macrauchenia lebte bis zum späten Pleistozän vor 20.000 bis 11.000 Jahren. Warum das "merkwürdigste Tier" ausstarb, bleibt laut Hofreiter eine offene Frage. Mögliche Ursachen seien "die Menschen, der Klimawandel oder eine Kombination aus beidem".

pg/AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(