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Rindfleischskandal: Größte Rückrufaktion der US-Geschichte

Es ist die größte Rückrufaktion von Rindfleisch in der Geschichte der USA: 65 Millionen Kilogramm Fleisch sind auf den Markt gelangt, obwohl sie für den Verzehr ungeeignet sind. Grund dafür sind mangelnde Kontrollen und der Verdacht auf Tierquälerei. Verkrüppelte Rinder sollen getreten und auf Gabelstaplern zur Schlachtbank gefahren worden sein.

Wegen des Verdachts auf Tierquälerei und mangelnder Kontrollen haben die US-Behörden die größte Rückrufaktion von Rindfleisch in der Geschichte des Landes eingeleitet. Dabei geht es um 65 Millionen Kilogramm tief gefrorenes Rindfleisch aus dem Schlachtbetrieb der Firma Westland/Hallmark Meat. Die Firma in Chino, Kalifornien, beliefert Schnellimbissketten und Schulen. Weil die Rinder vor der Schlachtung im Februar 2006 nicht vollständig und ordnungsgemäß kontrolliert worden seien, werde das Fleisch als ungeeignet für den Verzehr eingestuft, erklärte Landwirtschaftsminister Ed Schafer.

So gebe es Hinweise, dass Westland keine Tierärzte eingeschaltet habe, wenn Rinder nach ihrer Inspektion gehunfähig geworden seien. Damit sei gegen Gesundheitsbestimmungen verstoßen worden. Das meiste Fleisch, für das der Rückruf gelte, sei vermutlich bereits verzehrt worden. Ein Gesundheitsrisiko bestehe wahrscheinlich nicht, sagte ein Sprecher der Behörde für Nahrungsmittelsicherheit. Der Schlachtbetrieb des Unternehmens wurde eingestellt. Verdeckt aufgenommene Videos der Tierschutzorganisation Humane Society of the United States (HSUS) zeigten, wie verkrüppelte und kranke Tiere mit Gabelstaplern zur Schlachtbank transportiert wurden. Außerdem waren nach Behördenangaben Arbeiter zu sehen, die Tiere traten oder auf andere Weise misshandelten. Gegen zwei ehemalige Angestellte wurden am Freitag Ermittlungen wegen Tierquälerei eingeleitet. Beide wurden entlassen.

AP / AP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?