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Schlechtes Testergebnis für Basmati-Reis: Schimmelpilze, Pestizide, Mogelpackung

Basmati-Reis aus dem Supermarktregal oder Asialaden hat der Stiftung Warentest zufolge häufig nur eine schlechte Qualität. Die Hälfte von 31 getesteten Marken schnitt in einer Untersuchung mit dem Qualitätsurteil "mangelhaft" ab

Basmati-Reis aus dem Supermarktregal oder Asialaden hat der Stiftung Warentest zufolge häufig nur eine schlechte Qualität. Die Hälfte von 31 getesteten Marken schnitt in einer Untersuchung mit dem Qualitätsurteil "mangelhaft" ab, wie die Stiftung in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift "Test" berichtete. Reispackungen hätten mitunter teils auch andere Reissorten enthalten, der Reis habe muffig oder ranzig gerochen, war mit Schimmelpilzen belastet, verklebte oder verklumpte.

Jede fünfte Packung Reis, die in Deutschland heute gekauft wird, enthält laut "Test" Basmati, der nur in Indien und Pakistan angebaut werden darf. Basmati gilt als eine der edelsten Reissorten der Welt.

Fünf der untersuchten Reispackungen hätten aber zu viel fremde Reissorten enthalten, berichtete "Test". In einer Packung sei "sogar kein Körnchen Basmati" gewesen. 22 der untersuchten Marken seien gering bis deutlich mit Pestiziden belastet gewesen, auch in fünf Bio-Produkten seien Spuren der Schädlingsbekämpfungsmittel gefunden worden. Nur eine Bioreis-Sorte sei pestizidfrei gewesen. Auch seien in zehn Sorten Gasrückstände festgestellt worden; offenbar sei das Gas in die Container mit dem Reis beim Transport zur Abwehr von Schädlingen geleitet worden, berichtete "Test".

AFP / AFP