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Sprechstunde: Verbieten Sie Brokkoli. Sofort!

Unser Hausarzt Dr. med. Eckart von Hirschhausen hat das Geheimnis schlechter Ernährungsgewohnheiten gelüftet. Hier verrät er sein Rezept, wie Kinder gesund essen lernen - mit Eis und reichlich Cola.

Meine Lieblingsentschuldigung ist weg. Sie wurde Opfer der Wissenschaft. Über Jahre habe ich mich damit getröstet, ein Schokoholic zu sein, ein Süchtiger aller Schokoladenderivate, von Brotaufstrich bis Betthupferl. Jetzt kommt so ein britischer Forscher mit dem Beweis: Schokoladensucht gibt es nicht, ist nichts als Ausrede und Einbildung.

Bislang hieß es, dass wir wegen der enthaltenen Botenstoffe und Cannabinoide, die glücklich machen, nie genug bekommen vom schwarzen Gold. Die Stoffe lassen sich wirklich finden, namentlich das Tryptophan wird im Kopf zu Serotonin, dem Vermittler der entspannten Glückseligkeit. Aber wären sie entscheidend, würden wir alle zartbittere Schokolade lieber essen als die helle: je mehr dunkler Kakao, desto mehr stimmungsaufhellende Substanzen. De facto ist den meisten Menschen jedoch mit "Herren-Schokolade" nicht der Mund wässrig zu machen. Bei vollmundiger Vollmilch hingegen fließt der Speichel - und der Widerstand schmilzt. In Bananen oder Cashewkernen steckt viel mehr Trypthophan, aber wann hätte sich je ein Abhängiger bekannt: "Du, ich hab immer Cashewkerne in der untersten Schublade im Büro", oder: "Seit meiner Trennung fresse ich eine Banane nach der anderen in mich hinein. Das is wie 'ne Sucht."

Was aber gibt uns dann den Kick,

der uns mit jedem Riegel weicher werden lässt? "Eine weit überzeugendere Erklärung für unsere vermeintliche Sucht liegt in unserem zwiespältigen Verhältnis zu Schokolade", sagt Peter Rogers von der University of Bristol. "Sie ist hochgradig begehrt, sollte aber mit Zurückhaltung genossen werden. Der ambivalente unerfüllte Wunsch, Schokolade zu genießen, wird somit als starkes Verlangen empfunden, das als 'Sucht' bezeichnet wird."

Psychologen nennen diesen Antrieb Reaktanz. Beispiel: Sagen Sie einem Vierjährigen: "Nimm irgendeinen Buntstift - nur nicht den gelben." Dann plärrt das Kind verlässlich: "Ich wollte aber gerade Gelb!" Das Verblüffende: Es funktioniert mit jeder anderen Farbe. Und in jedem Lebensalter. Immer wollen wir das, was wir nicht bekommen sollen.

Der psychologische Fehler der katholischen Kirche

Den gleichen psychologischen Fehler macht ja meines Erachtens die katholische Kirche mit dem Sex. Nur durch das künstliche Interesse am Verbotenen wird der Austausch von Körperflüssigkeiten noch stärker überbewertet als beispielsweise Koffeinbrause. Apropos Cola: Wer sie jemals im Sommer warm und abgestanden im Mund hatte, weiß: So toll ist sie nicht. Der einzige Grund, weshalb Cola getrunken wird, ist doch, dass wir das Zeug als Kinder nicht trinken durften. "Finger weg, du darfst das nicht!" Damals grub sich tief in unser vierjähriges Hirn: Wenn ich der Bestimmer bin, dann kauf ich mir das. Es funktioniert - weltweit.

Liebe Eltern, wenn Sie wollen, dass Ihr Kind sich später gesund ernährt, verbieten Sie weder Schokolade noch Cola, sondern ab sofort konsequent Brokkoli. Mit den gleichen Sprüchen: "Gemüse ist nichts für Kinder, du verträgst das nicht. Ich würde es dir ja geben, aber es zerstört deinen Körper und die Zähne. Wenn du größer bist, dann darfst du auch Gemüse essen."

Steigern Sie das Tabu langsam: "Hör auf zu quengeln, ich hab es dir oft genug erklärt!" Bis hin zu: "Wenn du das Eis ganz aufgegessen hast und die Zweiliterflasche Cola ganz leer ist, dann gibt es Brokkoli. Aber auch nur ein kleines Stück. Und pass auf, dass der Papa das nicht sieht!" Das Prinzip ist uralt. Wie hat Gott versucht, Adam und Eva zu gesunder Ernährung zu verführen? Er hat den Apfel verboten. Es funktionierte. Sonst wären wir noch im Paradies: mit Schokolade, Cola und unsündigem Sex.

Themen in diesem Artikel
Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?